Helmut May: Zauberwelt

21. November - 21. Dezember 2019

Eröffnung der Ausstellung
21. November 2019 um 19 Uhr
im Schaulager Am Schallern 4

Helmut May ist anwesend.

Es spricht Christoph Maltz.

Konzentrierte Schau mit hyperrealistischen Arbeiten. Der Künstler zeigt zwei sehr unterschiedliche Seiten seines Schaffens: Farbenfrohe Arbeiten, angelehnt an die Popkultur und symbolhaft aufgeladene Stillleben in dunkler Farbpalette.

Helmut May hat sich in der Region als Maler des expressiven Surrealismus einen Namen gemacht. Seine Arbeiten sind von einer intensiven Farbigkeit geprägt. Mal dominieren warme, erdige Farbtöne, dann wieder die kühle, technische Farbpalette. Helmut May verwendet einen fein austarierten Mix an Farben, die in einem harmonischen Bezug zueinander stehen.

Helmut May arbeitet mit Airbrush-Technik, Pinsel und Acrylfarben. Seine Vorliebe für Hell-Dunkel-Kontraste verleiht den Dingen und Lebewesen einen geheimnisvollen Zauber.

Helmut May, geboren 1950 in Nürnberg, studierte Grafik-Design, Fotografie und Kunstgeschichte. Er war lange in der Werbung als Grafker und Illustrator tätig und bereiste die Welt. Seit 1991 lebt Helmut May in Regensburg. Aus Überzeugung. Seit 1994 als freischaffender Künstler.

Katharina Claudia Dobner: KATHApult

7. November 2019 - 6. Januar 2020

Eröffnung der Ausstellung
7. November 2019 um 20 Uhr am Fischmarkt 3
Katharina Claudia Dobner ist anwesend.

Figurinen, Bühnenbildentwürfe und freie Arbeiten

Mit dieser Ausstellung knüpfen wir an die erfolgreiche Reihe Theatrale an und freuen uns, die Kulturförderpreisträgerin der Stadt Regensburg 2019 für dieses Ausstellungsprojekt gewonnen zu haben.

Öffnungszeiten: Montag - Freitag von 11 - 18 Uhr und nach Vereinbarung

Weiter Informationen über Katharina Claudia Dobner

Einige Exponate können Sie online unter www.erdel-shop.de ansehen.

 

Susanne Neumann:
in Bewegung

12. September - 25. Oktober 2019

Eröffnung der Ausstellung
12. September 2019 um 20 Uhr am Fischmarkt 3.
Susanne Neumann ist anwesend.

Malerei, Fotografie, Objektkunst

Von der nördlichen Oberpfalz in die Toskana - über Berlin nach Wien und wieder zurück

Mit Anfang zwanzig zog Susanne Neumann von Waldsassen nach Florenz, studierte dort Malerei. Abschluss mit Auszeichnung.

Seit 2000 Zusammenarbeit mit Daniel Spoerri. Vizepräsidentin seiner Stiftung "Il Giardino" in Seggiano.

2004 - 2010 experimentelle Jahre in Berlin. Seit 2010 Atelier in Wien.

Zwischen Mythos und Realität

Sammeln, archivieren und neu arrangieren sind Susanne Neumanns künstlerische Handschrift. In ihren Werken lässt sie Erinnerungen weiterleben und schenkt den Dingen aus der Vergangenheit ein neues Eigenleben in der Gegenwart.

Zhao Bin: Made in China

23. Mai - 18. Juli 2019

Eröffnung der Ausstellung
23. Mai 2019 um 20 Uhr am Fischmarkt 3.
Zhao Bin ist anwesend.

Zhao Bin: Schatten

Zhao Bin: Ich und mein Schatten 1
Öl auf Leinwand, 50 x 60 cm, 2018
1800 Euro

Zhao Bin ist ein chinesischer Künstler der neuen Kunstbewegung, die sich in China nach 1989 entwickelt hat. Elemente der Propagandakunst aus den Zeiten der chinesischen Kulturrevolution finden sich ebenso in seinen Bildern wie eine ironische Verarbeitung westlicher Werbesprache in der Markenwerbung - und treffen sich auf ganz verblüffende Weise. Seine Bilder sind dabei nicht nur ein Spiel mit der Ikonographie von Kulturrevolution und Pop-Art, sondern vielmehr eine Auseinandersetzung mit der Wirkung unserer Sehgewohnheiten - unabhängig von unserem kulturellen Hintergrund.

Zentrale Themen in Zhao Bins Werk sind Prozesse der kulturellen Durchdringung, der Aneignung und Adaption. Aber auch immer wieder Marginalisierungen und Aspekte des Fremden, die sich auch unabhängig von kulturellen Prägungen, nie gänzlich überwinden lassen. Zhao Bin entdeckt immer wieder das Befremdliche im Eigenen - eine besondere Form des Exotischen.

Ana Matt: Heimat

14. März - 12. Mai 2019

Eröffnung der Ausstellung
14. März 2019 um 20 Uhr am Fischmarkt 3.
Ana Matt ist anwesend.

Zur Finissage am 12. Mai 2019 um 11 Uhr liest Benno Hurt.

 

Ana Matt arbeitet seit 2018 mit historischen Flurkarten. König Max I. gründete im Jahr 1808 die Bayerische Steuervermessungskommission. Franz Anton Niedermayr sorgt mit der gleichnamigen Grafischen Druckanstalt in Regensburg für die Vervielfältigung der aufwändig gezeichneten Grundstückskarten mittels der Lithographie.

Die Künstlerin hat eine sehr enge Verbindung zu Regensburg. In ihrer Bearbeitung der Flurkarten mit Übermalungen und der Überlagerung mehrerer Bildebenen stellt Ana Matt neue Bezüge zu Orten und verschiedene Lesarten von Heimat her.

Diese Arbeiten werden erstmals in der Galerie artspace Erdel am Fischmarkt 3 und im angegliederten Schaulager Am Schallern 4 in Regensburg ausgestellt. Diese Ausstellung führt den Ausstellungszyklus „4 Elemente“ fort und beleuchtet den Aspekt der Verortung, die Landmarken der Natur und die kulturelle und soziale Gestaltung des kollektiven Lebensraums einer Stadt.

Komplementiert wird die Ausstellung im artspace Erdel mit großformatigen Arbeiten aus Ana Matts Feuerzyklus aus dem Jahr 2013. Die elementare Kraft des Feuers, Sinnbild der Transformation, der nährenden wie der zerstörerischen Energie bereichert das komplexe Spannungsfeld Heimat.

Mehr Informationen über die Künstlerin Ana Matt und Ansicht der Exponate im Dr. Erdel Verlag Kunstshop

Renate Christin: Lebens-Fluss-Donau

13. September 2018 - 6. Januar 2019

Renate Christin macht durch ihr Kunstprojekt den Lauf der Donau und die unterschiedlichen Lebensräume / Lebensträume von Regensburg bis zum Schwarzen Meer sinnlich erfahrbar. 2800 km Flußlauf der Donau - Verbindungsweg zwischen 10 Ländern - so viele wie kein anderer Fluss der Erde und der einzige europäische Fluß der West und Ost verbindet - Renate Christin arbeitete 4 Jahre an ihrem Kunstprojekt LEBENS-FLUSS-DONAU, einem Porträt dieser einzigartigen Lebenswelt.

Ausstellung LEBENS-FLUSS DONAU online ansehen

Während ihrer Reise auf der Donau von Regensburg bis ans Schwarze Meer in den Jahren 1999-2002 fotografierte Renate Christin den Lauf der Donau, die Menschen und die Spuren, die die Geschichte hinterlassen hat. Ihre Erlebnisse hielt Renate Christin in Wort und Bild in großformatigen Leporellos fest. Acrylbilder und Fotocollagen entstanden in der Reflexion der Eindrücke in ihrem Atelier in Sinzing.

Der Fluss als Voraussetzung des Lebens, als Nahrungsspender, als Transportweg und als Gegenstand für Bewunderung, für Machtkämpfe missbraucht und oftmals als einziger Verbindungsweg zur ‚anderen Seite‘ ersehnt, sieht Renate Christin dieses Projekt als Teil des Friedensgedankens. Das geht nicht ohne gegenseitiges Kennenlernen. Jemanden kennenlernen heißt auch seine Geschichte und seine ethnische Herkunft als gegeben anzuerkennen, seinen Eigenheiten zu akzeptieren, auf seine Belange einzugehen und sich selbst preiszugeben, um dem Gegenüber Einblick zu gewähren in die eigenen Gefühle und Denkvorgänge.

Feiern wir gemeinsam die Donau, die kulturelle Vielfalt und die wunderbare Künstlerin Renate Christin. Wir freuen uns auf ein schönes Fest.

Eröffnung der Ausstellung "Lebens-Fluss Donau"

13. September 2018 um 20 Uhr.
Renate Christin ist anwesend.

Juan Fernando de Laiglesia: Cuadros salvajes - Die Struktur des Planeten

14. Juni - 30. August 2018

Die Beziehung des Menschen zur Natur hat sich in den letzten 100 Jahren radikal verändert. Fühlte sich der Mensch früher der Macht der Natur ausgesetzt, denkt er sich heute als dominante Macht über die Erde.

Der Künstler Juan Fernando de Laiglesia (Spanien) beschäftigt sich intensiv mit der Beziehung des Menschen zur Umwelt. Schwerpunkt der vierten Einzelausstellung sind die ‚cuadros salvajes ‘. In diesen Arbeiten spürt Juan Fernando de Laiglesia der Kraft der Elemente nach und folgt dabei drei Prinzipien.

  1. Arbeite schnell und ohne Korrekturen.
  2. Male aus zwei Standpunkten gleichzeitig. Zwei Meter entfernt für den Gesamtüberblick und 50 cm vor dem Bild um tief in die Szene einzutauchen
  3. Such das Gleichgewicht zwischen der Kraft des Bildes und dem fragilen Untergrund.

Juan Fernando de Laiglesias experimentelle Arbeiten bezaubern durch ihre Leichtigkeit, überzeugen durch ihre gesunde Erdung, begeistern aufgrund ihrer Dynamik und fesseln in ihrer Tiefe.

Die Struktur des Planeten: Wasser, Erde, Luft, Feuer

Diese Ausstellung wuchs heran wie ein Baum, der sich aus vier starken symbolischen Wurzeln nährt: Wasser, Erde, Luft und Feuer. Die Quelle der Idee waren vier Gemälde von Juan Fernando de Laiglesia aus dem Jahr 2017. Im intensiven Dialog mit seinem Galeristen Wolf Erdel gaben sie die Form für die Ausstellung vor, die nun im artspace Erdel zu sehen ist. Während drei intensiver Monate der Vorbereitung der Ausstellung führte Juan Fernando de Laiglesia ein detailliertes Tagebuch. Darin hielt er literarische und philosophische Querverbindungen und praktische Erfahrungen fest, die die Entstehung der Gemälde und Skulpturen inspirierten.

Das FEUER-Wandbild ist angeregt vom Traum Descartes, sein Zimmer in Neuburg sei voller Funken. Dieser Traum wurde später als Licht der Vernunft interpretiert. Das WASSER wird mit einem großen, runden Wassertropfen dargestellt, der mit Feuer gefüllt ist. Die ERDE wurde als Archipel auf Plattformen gebaut, die sich auf dem Boden der Galerie bewegen lassen. Und die LUFT-Bilder beziehen sich auf den ersten von einer Frau gesteuerten Motorflug. Thérèse Peltier stellte sich bei ihrem Erstflug Petrarcas Schwindelgefühle vor, als er den Mount Ventoux bestieg.

Jetzt, im Jahr 2018, wo unser Planet Erde zum Schauplatz eines unumkehrbaren Klimawandels geworden ist, in Zeiten großer Migrationsbewegungen, am Vorabend eines neuen kalten Krieges und zu einer Zeit, in der alle Menschen im gleichen Augenblick miteinander kommunizieren können, scheint es notwendig, dass die Vorstellungskraft der Künstler daran mitarbeitet, die Grundlagen unserer Welt in ihren vier Strukturelementen Wasser, Erde, Luft und Feuer neu zu überdenken.

Eröffnung der Ausstellung "Cuadros salvajes | Die Struktur des Planeten" mit Performance

14. Juni 2018 um 20 Uhr.
Juan Fernando de Laiglesia ist anwesend.

Die Werke können Sie sich auch online ansehen.

Volker Pfüller: Alles Theater!

25. April 2018 - 6. Juni 2018

Der Grafiker und Illustrator Volker Pfüller (*1939 in Leipzig) war in der DDR ein Star und im Westen hoch gefragt. Seine Theaterplakate, Kostümentwürfe und Bühnenbilder für die Münchner Kammerspiele oder das Deutsche Theater in Berlin sind legendär.

Alle ausgestellten Theaterplakate finden Sie mit Erläuterungen in unserem Onlineshop erdel-shop.de

Meisterwerke ihres Genres

Die Ausstellung „Alles Theater! “ zeigt berühmt gewordene Theaterplakate, die direkt aus dem Atelier von Volker Pfüller stammen. Die Theaterplakate sind als Originalgrafiken direkt von der Folie mit Sonderfarben gedruckt und handsigniert. Zwei besondere Raritäten: Theaterplakate, die direkt auf die Druckplatte gezeichnet wurden.

„Flächen, die die Welt bedeuten“ betitelte René Grohnert, Leiter des Deutschen Plakatmuseums im Museum Folkwang, die Ausstellung mit den Theaterplakaten von Volker Pfüller im Jahr 2011. Die Fläche wird zur Bühne, die Figuren zeigen Charakter, Szenen werden plastisch. Volker Pfüller knüpft formal an das Starplakat an. Der Schauspieler in seiner Rolle ist eines der zentralen Themen seiner Plakatgestaltung, besonders als Ausdruck der jeweiligen Zeit und der sozialen Umgebung. Die Arbeiten Volker Pfüllers bestechen durch das Zeichnerische, die Farbbrillanz und seinen unverwechselbaren Strich.

Illustration eines Zeitabschnitts deutscher Theatergeschichte

Die Arbeiten von Volker Pfüller sind eine Reise durch die Theatergeschichte großer Häuser und die Arbeit renommierter Regisseure der letzten 40 Jahre der Bundesrepublik und der ehemaligen DDR. Volker Pfüllers erster großer Auftraggeber war das Deutsche Theater in Berlin. Hier erlebte er seinen Durchbruch mit dem Bühnenbild zu Dantons Tod (1982) in der Inszenierung von Alexander Lang. Von hoher Sensibilität und großer emotionalen Kraft sind auch seine Arbeiten für die Münchner Kammerspiele, wo er meist mit Hans-Joachim Ruckhäberle zusammenarbeitete.

Volker Pfüller arbeitete in mehr als 50 Inszenierungen als Szenograph mit vielen bedeutenden Regisseuren, darunter Adolf Dresen, Dieter Dorn, Alexander Lang, Thomas Langhoff und Alexander Stillmark am Deutschen Theater Berlin, an der Volksbühne und am Schiller-Theater der Hauptstadt, an den Münchner Kammerspielen, am Münchner Volkstheater, am Thalia Theater Hamburg, an der Staatsoper Stuttgart, am Theater Heilbronn, am Landestheater Linz, an der New Israeli Opera Tel Aviv und beim Maggio Musicale Fiorentino (Italien).

Hélène de Beauvoir: Bilder eines Jahrhunderts

25. Januar 2018 - 16. März 2018

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Helene de Beauvoir: Variation über Venedig III, um 1957, Öl auf Spanplatte, 45,5 x 37 cm

Im Sommer 2003 begann der Dr. Erdel Verlag  zusammen mit der Galerie Hammer in Regensburg mit der Aufarbeitung des wertvollen Nachlasses der Malerin Hélène de Beauvoir. Ein Verzeichnis der Werke entstand. Aus der gemeinsamen Arbeit kam es zu einer fortlaufenden Ausstellungsreihe in den Jahren 2005, 2006 und 2007 in der Galerie des Dr. Erdel Verlags und schliesslich zur Gründung des Förderkreises Hélène de Beauvoir e.V.  Aus dieser Zusammenarbeit entstand die vorliegende Sammlung von Arbeiten Helene de Beauvoirs, die nun, zeitgleich mit der Ehrung der Künstlerin in der Einzelausstellung im Musée Würth France Erstein, von uns mit Stolz präsentiert wird.

Die Sammlung zeigt Werke aus mehreren Schaffensperioden der Künstlerin. Für uns stellt die Arbeit Hélène de Beauvoirs - Schwester der ebenso berühmten Schriftstellerin Simone de Beauvoir - ein eindruckksvolles und warmherziges Abbild einer Epoche dar. (Wolf Erdel, 30.1.2018)

Die Ausstellung Hélène de Beauvoir: Bilder eines Jahrhunderts können Sie auch im unserem Kunstshop online ansehen.

Die Broschüre "Hélène de Beauvoir. Künstlerin und engagierte Zeitgenossin", herausgegeben vom Musée Würth France Erstein können Sie sich hier kostenfrei als pdf-Datei (16 Seiten, 2,7 MB) herunterladen.

Dirk Streitenfeld: Kunztgemälde

19. Oktober 2017 - 6. Januar 2018

Dirk Streitenfeld | Artspace ErdelDie Moorbauern, Öl auf Leinwand, 60 x 90 cm, 2016.

„Die Welt der Fehler ist die meine“, meint Dirk Streitenfeld. Am 19. Oktober 2017 stellt er im Artspace Erdel seine Bild- und Sprachwelten unter dem Titel Kunztgemälde persönlich vor.

Ein Reigen voller Wohl- und Misstöne. Komisch, subtil, skuril und oftmals völlig absurd. Ölmalerei vom Feinsten mit gut ausbalanciertem Witz.

Regina Streitenfeld kommentiert mit ihrer textilen Objektkunst Gemälde von Dirk Streitenfeld und führt das Spiel mit Bedeutungen auf anderen Ebenen weiter. Ihre Kleinplastiken sind mit der Pop-Art verwandt und zeigen Regina Streitenfelds Vorliebe für Warenästhetik.

Rundgang durch die Ausstellung

Eröffnung der Ausstellung "Kunztgemälde"

19. Oktober 2017 um 20 Uhr.
Regina und Dirk Streitenfeld sind anwesend.

Künstler im artspace Erdel

Öffnungszeiten

Wir sind Montag bis Freitag
von 11 bis 18 Uhr für Sie da!

artspace Erdel Fischmarkt 3
& Schaulager Am Schallern 4

Gerne auch nach Vereinbarung.
Kontakt: 0941 - 70 21 94 und Mobil 0170 - 31 80 748

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