Renate Christin: Lebens-Fluss-Donau

13. September 2018 - 6. Januar 2019

Renate Christin macht durch ihr Kunstprojekt den Lauf der Donau und die unterschiedlichen Lebensräume / Lebensträume von Regensburg bis zum Schwarzen Meer sinnlich erfahrbar. 2800 km Flußlauf der Donau - Verbindungsweg zwischen 10 Ländern - so viele wie kein anderer Fluss der Erde und der einzige europäische Fluß der West und Ost verbindet - Renate Christin arbeitete 4 Jahre an ihrem Kunstprojekt LEBENS-FLUSS-DONAU, einem Porträt dieser einzigartigen Lebenswelt.

Ausstellung LEBENS-FLUSS DONAU online ansehen

Während ihrer Reise auf der Donau von Regensburg bis ans Schwarze Meer in den Jahren 1999-2002 fotografierte Renate Christin den Lauf der Donau, die Menschen und die Spuren, die die Geschichte hinterlassen hat. Ihre Erlebnisse hielt Renate Christin in Wort und Bild in großformatigen Leporellos fest. Acrylbilder und Fotocollagen entstanden in der Reflexion der Eindrücke in ihrem Atelier in Sinzing.

Der Fluss als Voraussetzung des Lebens, als Nahrungsspender, als Transportweg und als Gegenstand für Bewunderung, für Machtkämpfe missbraucht und oftmals als einziger Verbindungsweg zur ‚anderen Seite‘ ersehnt, sieht Renate Christin dieses Projekt als Teil des Friedensgedankens. Das geht nicht ohne gegenseitiges Kennenlernen. Jemanden kennenlernen heißt auch seine Geschichte und seine ethnische Herkunft als gegeben anzuerkennen, seinen Eigenheiten zu akzeptieren, auf seine Belange einzugehen und sich selbst preiszugeben, um dem Gegenüber Einblick zu gewähren in die eigenen Gefühle und Denkvorgänge.

Feiern wir gemeinsam die Donau, die kulturelle Vielfalt und die wunderbare Künstlerin Renate Christin. Wir freuen uns auf ein schönes Fest.

Eröffnung der Ausstellung "Lebens-Fluss Donau"

13. September 2018 um 20 Uhr.
Renate Christin ist anwesend.

Öffnungszeiten artspace Erdel

Jour Fixe: Jeden Mittwoch 16-19 Uhr
und jederzeit gerne nach Absprache
Tel.: 0941.70 21 94
Mobil Wolf Erdel: 0170.31 80 748
Mobil Antonia Kienberger: 0175.89 19 572
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Juan Fernando de Laiglesia: Cuadros salvajes - Die Struktur des Planeten

14. Juni - 30. August 2018

Die Beziehung des Menschen zur Natur hat sich in den letzten 100 Jahren radikal verändert. Fühlte sich der Mensch früher der Macht der Natur ausgesetzt, denkt er sich heute als dominante Macht über die Erde.

Der Künstler Juan Fernando de Laiglesia (Spanien) beschäftigt sich intensiv mit der Beziehung des Menschen zur Umwelt. Schwerpunkt der vierten Einzelausstellung sind die ‚cuadros salvajes ‘. In diesen Arbeiten spürt Juan Fernando de Laiglesia der Kraft der Elemente nach und folgt dabei drei Prinzipien.

  1. Arbeite schnell und ohne Korrekturen.
  2. Male aus zwei Standpunkten gleichzeitig. Zwei Meter entfernt für den Gesamtüberblick und 50 cm vor dem Bild um tief in die Szene einzutauchen
  3. Such das Gleichgewicht zwischen der Kraft des Bildes und dem fragilen Untergrund.

Juan Fernando de Laiglesias experimentelle Arbeiten bezaubern durch ihre Leichtigkeit, überzeugen durch ihre gesunde Erdung, begeistern aufgrund ihrer Dynamik und fesseln in ihrer Tiefe.

Die Struktur des Planeten: Wasser, Erde, Luft, Feuer

Diese Ausstellung wuchs heran wie ein Baum, der sich aus vier starken symbolischen Wurzeln nährt: Wasser, Erde, Luft und Feuer. Die Quelle der Idee waren vier Gemälde von Juan Fernando de Laiglesia aus dem Jahr 2017. Im intensiven Dialog mit seinem Galeristen Wolf Erdel gaben sie die Form für die Ausstellung vor, die nun im artspace Erdel zu sehen ist. Während drei intensiver Monate der Vorbereitung der Ausstellung führte Juan Fernando de Laiglesia ein detailliertes Tagebuch. Darin hielt er literarische und philosophische Querverbindungen und praktische Erfahrungen fest, die die Entstehung der Gemälde und Skulpturen inspirierten.

Das FEUER-Wandbild ist angeregt vom Traum Descartes, sein Zimmer in Neuburg sei voller Funken. Dieser Traum wurde später als Licht der Vernunft interpretiert. Das WASSER wird mit einem großen, runden Wassertropfen dargestellt, der mit Feuer gefüllt ist. Die ERDE wurde als Archipel auf Plattformen gebaut, die sich auf dem Boden der Galerie bewegen lassen. Und die LUFT-Bilder beziehen sich auf den ersten von einer Frau gesteuerten Motorflug. Thérèse Peltier stellte sich bei ihrem Erstflug Petrarcas Schwindelgefühle vor, als er den Mount Ventoux bestieg.

Jetzt, im Jahr 2018, wo unser Planet Erde zum Schauplatz eines unumkehrbaren Klimawandels geworden ist, in Zeiten großer Migrationsbewegungen, am Vorabend eines neuen kalten Krieges und zu einer Zeit, in der alle Menschen im gleichen Augenblick miteinander kommunizieren können, scheint es notwendig, dass die Vorstellungskraft der Künstler daran mitarbeitet, die Grundlagen unserer Welt in ihren vier Strukturelementen Wasser, Erde, Luft und Feuer neu zu überdenken.

Eröffnung der Ausstellung "Cuadros salvajes | Die Struktur des Planeten" mit Performance

14. Juni 2018 um 20 Uhr.
Juan Fernando de Laiglesia ist anwesend.

Öffnungszeiten artspace Erdel

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Die Werke können Sie sich auch online ansehen.

Volker Pfüller: Alles Theater!

25. April 2018 - 6. Juni 2018

Der Grafiker und Illustrator Volker Pfüller (*1939 in Leipzig) war in der DDR ein Star und im Westen hoch gefragt. Seine Theaterplakate, Kostümentwürfe und Bühnenbilder für die Münchner Kammerspiele oder das Deutsche Theater in Berlin sind legendär.

Alle ausgestellten Theaterplakate finden Sie mit Erläuterungen in unserem Onlineshop erdel-shop.de

Meisterwerke ihres Genres

Die Ausstellung „Alles Theater! “ zeigt berühmt gewordene Theaterplakate, die direkt aus dem Atelier von Volker Pfüller stammen. Die Theaterplakate sind als Originalgrafiken direkt von der Folie mit Sonderfarben gedruckt und handsigniert. Zwei besondere Raritäten: Theaterplakate, die direkt auf die Druckplatte gezeichnet wurden.

„Flächen, die die Welt bedeuten“ betitelte René Grohnert, Leiter des Deutschen Plakatmuseums im Museum Folkwang, die Ausstellung mit den Theaterplakaten von Volker Pfüller im Jahr 2011. Die Fläche wird zur Bühne, die Figuren zeigen Charakter, Szenen werden plastisch. Volker Pfüller knüpft formal an das Starplakat an. Der Schauspieler in seiner Rolle ist eines der zentralen Themen seiner Plakatgestaltung, besonders als Ausdruck der jeweiligen Zeit und der sozialen Umgebung. Die Arbeiten Volker Pfüllers bestechen durch das Zeichnerische, die Farbbrillanz und seinen unverwechselbaren Strich.

Illustration eines Zeitabschnitts deutscher Theatergeschichte

Die Arbeiten von Volker Pfüller sind eine Reise durch die Theatergeschichte großer Häuser und die Arbeit renommierter Regisseure der letzten 40 Jahre der Bundesrepublik und der ehemaligen DDR. Volker Pfüllers erster großer Auftraggeber war das Deutsche Theater in Berlin. Hier erlebte er seinen Durchbruch mit dem Bühnenbild zu Dantons Tod (1982) in der Inszenierung von Alexander Lang. Von hoher Sensibilität und großer emotionalen Kraft sind auch seine Arbeiten für die Münchner Kammerspiele, wo er meist mit Hans-Joachim Ruckhäberle zusammenarbeitete.

Volker Pfüller arbeitete in mehr als 50 Inszenierungen als Szenograph mit vielen bedeutenden Regisseuren, darunter Adolf Dresen, Dieter Dorn, Alexander Lang, Thomas Langhoff und Alexander Stillmark am Deutschen Theater Berlin, an der Volksbühne und am Schiller-Theater der Hauptstadt, an den Münchner Kammerspielen, am Münchner Volkstheater, am Thalia Theater Hamburg, an der Staatsoper Stuttgart, am Theater Heilbronn, am Landestheater Linz, an der New Israeli Opera Tel Aviv und beim Maggio Musicale Fiorentino (Italien).

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Hélène de Beauvoir: Bilder eines Jahrhunderts

25. Januar 2018 - 16. März 2018

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Helene de Beauvoir: Variation über Venedig III, um 1957, Öl auf Spanplatte, 45,5 x 37 cm

Im Sommer 2003 begann der Dr. Erdel Verlag  zusammen mit der Galerie Hammer in Regensburg mit der Aufarbeitung des wertvollen Nachlasses der Malerin Hélène de Beauvoir. Ein Verzeichnis der Werke entstand. Aus der gemeinsamen Arbeit kam es zu einer fortlaufenden Ausstellungsreihe in den Jahren 2005, 2006 und 2007 in der Galerie des Dr. Erdel Verlags und schliesslich zur Gründung des Förderkreises Hélène de Beauvoir e.V.  Aus dieser Zusammenarbeit entstand die vorliegende Sammlung von Arbeiten Helene de Beauvoirs, die nun, zeitgleich mit der Ehrung der Künstlerin in der Einzelausstellung im Musée Würth France Erstein, von uns mit Stolz präsentiert wird.

Die Sammlung zeigt Werke aus mehreren Schaffensperioden der Künstlerin. Für uns stellt die Arbeit Hélène de Beauvoirs - Schwester der ebenso berühmten Schriftstellerin Simone de Beauvoir - ein eindruckksvolles und warmherziges Abbild einer Epoche dar. (Wolf Erdel, 30.1.2018)

Die Ausstellung Hélène de Beauvoir: Bilder eines Jahrhunderts können Sie auch im unserem Kunstshop online ansehen.

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Die Broschüre "Hélène de Beauvoir. Künstlerin und engagierte Zeitgenossin", herausgegeben vom Musée Würth France Erstein können Sie sich hier kostenfrei als pdf-Datei (16 Seiten, 2,7 MB) herunterladen.

Dirk Streitenfeld: Kunztgemälde

19. Oktober 2017 - 6. Januar 2018

Dirk Streitenfeld | Artspace ErdelDie Moorbauern, Öl auf Leinwand, 60 x 90 cm, 2016.

„Die Welt der Fehler ist die meine“, meint Dirk Streitenfeld. Am 19. Oktober 2017 stellt er im Artspace Erdel seine Bild- und Sprachwelten unter dem Titel Kunztgemälde persönlich vor.

Ein Reigen voller Wohl- und Misstöne. Komisch, subtil, skuril und oftmals völlig absurd. Ölmalerei vom Feinsten mit gut ausbalanciertem Witz.

Regina Streitenfeld kommentiert mit ihrer textilen Objektkunst Gemälde von Dirk Streitenfeld und führt das Spiel mit Bedeutungen auf anderen Ebenen weiter. Ihre Kleinplastiken sind mit der Pop-Art verwandt und zeigen Regina Streitenfelds Vorliebe für Warenästhetik.

Rundgang durch die Ausstellung

Eröffnung der Ausstellung "Kunztgemälde"

19. Oktober 2017 um 20 Uhr.
Regina und Dirk Streitenfeld sind anwesend.

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Zhao Bin: V.I.P.

23. September - 13. Oktober 2017

Zhao Bin im Artspace Erdel Regensburg 2017Lustvoller Panda 1, Öl auf Leinwand, 100 x 140 cm, 2017.

Die neuen Arbeiten des chinesischen Künstlers Zhao Bin sind während seines Künstleraufenthalts in Augsburg im Sommer dieses Jahres entstanden. Mit dieser Serie führt Zhao Bin konsequent die Erforschung der Mechanismen der medialen Selbstdarstellung fort.

Für den Wunsch nach Individualität und Einzigartigkeit in der Massengesellschaft findet Zhao Bin ironisch liebevolle Metaphern. Die Künstlichkeit des medialen Surroundings ästhetisiert Zhao Bin in hochartifiziellen Landschaftsräumen.

Überblick über die neuen Arbeiten von Zhao Bin

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Zhao Bin studierte an der Akademie der Künste in München von 1999 bis 2006 Malerei bei Prof. Axel Kasseböhmer. Die Diplomarbeit wurde mit dem Laura und Lorenz Reibling - Preis der Stiftung Kunstakademie München prämiert.

Ausstellungen im Dongwuan Museum, China (2015), im Millenium Center of Contemporary Art, Changsha, China (2012), in der Galerie Patricia Zewe, München (2011), Galerie Krampl, München (2009), in der Galerie Tai Yan Hong, Shanghai (2009).

Die Galerie Dr. Erdel Verlag arbeitet seit über zehn Jahren mit dem chinesischen Künstler Zhao Bin zusammen. Prozesse kultureller Durchdringungen, Aneignungen, Adaptionen, aber auch immer wieder Marginalisierungen und Aspekte des Fremden, die sich auch unabhängig von kulturellen Prägungen, nicht überwinden lassen, sind ein wesentliches Thema in Zhao Bins Werken.

Zhao Bin lebt in Changsha und München.

Volker Pfüller: Theaterarbeit

27. April - 22. Juni 2017

Shakespeare: Viel Lärm um nichts
Theater Rudolstadt
Premiere am 20. Juni 2014

Eröffnung am 27. April 2017 um 20 Uhr in Anwesenheit des Künstlers im Artspace Erdel Fischmarkt 3

Überblick über die ausgestellten Figurinen, Theaterplakate und Illustrationen von Volker Pfüller

Volker Pfüller hinterlässt mit jeder Arbeit eine Marke. Seine Arbeiten bestechen durch das Zeichnerische, die Farbbrillianz und seinen unverwechselbaren Strich. Kaum ein anderer Gestalter bewegt sich so flexibel innerhab des selbst abgesteckten Terrains. Seine Handschrift ist unverwechselbar und markant. Die emotional aufgeladene Farbgebung seiner Arbeiten führen zu einer hohen Intensität.

Häufig bestimmt die große Liebe zum Extremen, sogar zum Radikalen seine Bildsprache, die von handfesten, derben Späßen bis zum Melancholisch-Heiteren, Poetischen reicht.

Seine individuelle Art der Illustration wirkte stilbildend. Er zeichnet bevorzugt direkt auf den Stein, die Druckplatte oder einen anderen Druckträger. Formal knüpft er an das Bildnis- und Starplakat an, der Schauspieler in seiner Rolle ist eines der zentralen Themen seiner Plakatgestaltung. Das immer wiederkehrende Thema sind Gesichter, die Beschreibung menschlicher Züge, besonders als Ausdruck der jeweiligen Zeit und der sozialen Umgebung.

Das magische Viereck

24. September – 27. Oktober 2016

Artspace Erdel Regensburg Das magische Viereck 2016

Frieda Korda, Antwerpen: Fotocollage

Pomodoro Bolzano, Regensburg: Soziale Plastik

Peter Dorn, Regensburg: Videoinstallation

Juan Fernando de Laiglesia, Pontevedra: Mixed Media

Zhao Bin, Changsa: Malerei

Wolf Erdel, Regensburg: Foto-Installation

Realität und Wahrnehmung im Rahmen

Themenausstellung mit herausragenden Arbeiten verschiedener Genres. Sie alle demonstrieren die magische Verwandlung von Wirklichkeit und Fiktion, sobald unsere Vorstellung sie in das Viereck des Abbildes fasst.

Die Ausstellung Das magische Viereck orientiert sich am Interesse "an Ideen, nicht bloß an bildlicher Fabrikation" (Duchamps). Die Auswahl der Werke richtet sich nach dem Anspruch, unsere Weltsicht mit starken und einprägenden Bildern um originelle Denkansätze zu bereichern.

Die Neuartigkeit der in den Bildern vermittelten Ideen haben die Kraft, dem aufgeschlossenen Rezipienten seinerseits neue Denkpfade zu eröffnen. Unter dieser Perspektive "fängt die zeitgenössische Kunst an, eine fortwährende Überraschung zu sein." (Juan Fernando de Laiglesia).

Zhao Bin: weiter gehen

2. Juni - 15. Juli 2016

Zhao Bin beim Dr. Erdel Verlag
Zhao Bin: „come back“
Öl auf Leinwand, 90 x 130 cm, 2016

Eröffnung am 2. Juni 2016 um 20 Uhr in Anwesenheit des Künstlers im Artspace Erdel Fischmarkt 3

Die Soloshow steht unter dem Motto „weiter gehen“ und versammelt Arbeiten zum zentralen Thema in Zhao Bins Œuvre: Die Individualität der Menschen in der Massengesellschaft. Im neuen Werkzyklus seziert Zhao Bin die Spielarten der medialen Selbstinszenierung in Zeiten der permanenten globalen Öffentlichkeit. Motiviert vom Wunsch nach Einzigartigkeit, angetrieben vom Mechanismus der ständigen Überbietung, entwickeln sich gruppenspezifische Codes und ein Überfluss an Bildern und Texten, die die Kommunikation oftmals kollabieren lassen. 

Die Galerie Dr. Erdel Verlag arbeitet seit über zehn Jahren mit dem chinesischen Künstler Zhao Bin zusammen. Prozesse kultureller Durchdringungen, Aneignungen, Adaptionen, aber auch immer wieder Marginalisierungen und Aspekte des Fremden, die sich auch unabhängig von kulturellen Prägungen, nicht überwinden lassen, sind ein wesentliches Thema in Zhao Bins Werken.

Zhao Bin studierte an der Akademie der Künste in München von  1999 bis 2006 Malerei bei Prof. Axel Kasseböhmer. Die Diplomarbeit wurde mit dem Laura und Lorenz Reibling - Preis der Stiftung Kunstakademie München prämiert.

Ausstellungen im Dongwuan Museum, China (2015), im  Millenium Center of Contemporary Art, Changsha, China (2012), in der Galerie Patricia Zewe, München (2011), Galerie Krampl, München (2009), in der Galerie Tai Yan Hong, Shanghai (2009).

Zhao Bin lebt in Changsha und München.

Links

Mehr Werke aus der Serie VIP von Zhao Bin

Die ausgetellten Werke der Ausstellung Zhao Bin: weiter gehen

Juan Fernando de Laiglesia: Werkstatt des Weltenschöpfers

5. Juli - 21. September 2013

Dr. Erdel Verlag Juan Fernando de Laiglesia
Juan Fernando de Laiglesia: "Gran flujo simultáneo / Detail" (2011)

Juan Fernando de Laiglesia ist zur Eröffnung anwesend.

Mit "Werkstatt des Weltenschöpfers" knüpft Juan Fernando de Laiglesia an die beiden vorangegangenen Ausstellungen in den Jahren 2008 und 2010 an.

2008 standen das moderne Nomadentum, der Transit, Kreativität und die globale Erforschung neuer Lebensentwürfe im Mittelpunkt. 2010 im internationalen Jahr der Astronomie verwirklichte er in der Galerie Dr. Erdel Verlag ein UNESCO - Projekt zum Beitrag der Kunst bei der Erforschung unseres Universums.

Die kommende Ausstellung führt diese Gedankengänge in einer Befragung unseres Kunstbegriffes fort. Denkt Juan Fernando de Laiglesia über Kunst nach, fallen ihm folgende Aspekte dazu ein: Vergnügen, Schöpfung, Freiheit, Ungehorsam, Handwerk, Mechanik, Objekt, Handel, Realität, Repräsentation, Symbol, Utopie, Publikum, Fest, Glamour, Humor.

De Laiglesia thematisiert die Rolle des Kunstbetrachters. Nicht bloß in der Rezeption des Kunstwerkes, sondern im direkten, physischen Kontakt zwischen Material und Publikum entstehen seine Kunstwerke. Auch diesmal werden die Besucher der Vernissage, am 5. Juli 2013 die Entstehung eines Werkes miterleben.

Das folgende Video bietet eine kurze Bilderfolge und einige Videos zu den vorangegangenen Ausstellungen mit J.F. de Laiglesia. Die Dokumentation zur vorletzten Ausstellung (400 lunas emocionadas) ist inzwischen fertiggestellt und kann zur Ausstellung vorgestellt werden.

Bilder zu Ausstellungen mit J.F. de Laiglesia 2008 - 2012. (Video: Erdel Verlag)

Öffnungszeiten

artspace Erdel Fischmarkt 3
Jeden Werktag gerne nach Absprache.

Jour Fixe: Jeden Mittwoch 16-19 Uhr

Schaulager Am Schallern 4
Auch jederzeit gerne nach Absprache.

E-Mail wolf@erdel.de
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Dr. Wolf Erdel +49 170.31 80 748
Dr. A. Kienberger +49 175.89 19 572

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