Barbara Muhr

In ihrer typischen Bildsprache kombiniert Barbara Muhr grafische Elemente mit flächiger Malerei mit unterschiedlichen Materialien. Mittels der farbigen Konturen hebt sie das Motiv auf verschiedene Abstraktionsebenen. Dabei immer interessant: die vordergründige Unvereinbarkeit von naturalistischen Porträts und gestischer Abstraktion, von Präzision und unkontrollierten Impulsen andererseits.
Ihre sehr bewusst gestalteten Bildkompositionen speisen sich aus literarischen Vorlagen, Archetypen der antiken Mythologie und Songtexten der Popkultur. Barbara Muhrs Fokus ist vor allem auf die Typologie der Figuren gerichtet, denen gewisse Charaktereigenschaften oder Verhaltensweisen zugeschrieben werden. Die daraus resultierenden Bildmotive sind Chimären aus vergangenen erfundenen Welten und aktuellem Zeitgeschehen. Zeit und Vergänglichkeit sind Faktoren, die den jugendlichen Figuren im Vorhinein eingeschrieben sind. Dokumentation und Impression, Beobachtung und Erinnerung vermischen sich.
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Barbara Muhr | Foto: Katharina Tenberge-Holzer












