Lapsus calami: Error es bien 0

Juan Fernando de Laiglesia: Lapsus Calami 2020

40 Jahre ist es nun schon her, seit an der Universität von Vigo der Studiengang der Schönen Künste eingerichtet wurde.  2020 wurde eine neue, jährlich erscheinende Reihe ins Leben gerufen: Lapsus Calami. Die neue Publikation richtet sich an professionelle Künstlerinnen und Künstler, Kuratoren, Kunstkritiker und auch an das interessierte Publikum.

Die Reihe ist bilderreich ausgestattet und möchte umfangreich über das zeitgenössische Kunstschaffen informieren, Gedankenansätze bringen und zur Diskussion anregen. Mit Beiträgen von 50 Autoren: Kunstproduzenten, Kunstvermittlern und natürlich auch von Künstlerinnen und Künstlern.

Für den ersten Band 0 zeichnet Juan Fernando de Laiglesia als Herausgeber verantwortlich. Er trägt den Titel: Fehler sind gut.

Der Band ist in fünf Großkapitel untergliedert: PUA: Akademisches Denken. VERTEBRADOS: Grafik, IN/OUT: Künstler- und Expertengespräche, UN BORDE: Bildhauerei, QUIZAS: Kunstkritik

208 Seiten, 25 Euro, ISBN: 978-84-8158-872-9

Blick ins Buch:

Ausstellungseröffnung Juan Fernando de Laiglesia - Kunst-Arbeit erleben!

Am 14.6.2018 wurde die Ausstellung "4 Elemente: Die Struktur des Planeten" eröffnet. Juan Fernando stellte seine Gesamtkomopsition im Rahmen einer "aktiven Vernissage" den Besuchern vor, die durch den interaktiven Prozess in die Entstehung der Ausstellung eingebunden waren. Hier eine Bilderstrecke, die einen Eindruck vermittelt, wie Kunstarbeit und Lebenswerk mitfühlbar und im eigenen Erleben nachvollziehbar kommuniziert wurde. Bei der Eröffnung wurden die Arbeiten zu den 4 Elementen bei einer Klangkomposition von J.F. de Laiglesia und einer von ihm geplanten Lichtinstallation vorgestellt.

Die Exponate der Ausstellung können Sie sich online ansehen.

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Juan Fernando stellt die Komposition zu "Feuer" vor

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Die spanischen Beschreibungen von J.F.de Laiglesia übersetzt von Dr. Antonia Kienberger

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"Polkappen"  und "Ein Wassertropfen voller Feuer"

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Thema der Ausstellung und Logo der Galerie - von J.F. de Laiglesia verbunden

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Neue Publikation: 4 Elemente

Aus dem Ausstellungsprojekt mit Juan Fernando de Laiglesia 4 Elemente - Die Struktur des Planeten bei uns im artspace Erdel sind zwei schöne Publikationen hervorgegangen.

Foto: Peter Burkes

Die Publikation in spanischer Sprache konnte über die Universität in Vigo realisiert werden. Die druckfrischen Exemplare gibt es bei uns im artspace am Fischmarkt 3 und auch in Schaulager Am Schallern 4. Auch in der grafischen Gestaltung sind wir dieses Mal einen neuen Weg gegangen. Die deutsche Ausgabe ist in Buchform bei uns im Verlag erschienen (ISBN 978-3-9811486-6-4).

Wohlwissend, dass man sich oft selbst am meisten freut, wenn sich die eigene Arbeit auf diese Weise nochmal manifestiert, hoffen wir doch, dass die Publikationen ihr Publikum findet. Juan Fenandos Tagebuchaufzeichnungen sind nicht nur bezaubernd zu lesen, sie lassen einen tiefen Einblick in die künsterlische Arbeit und das Denken Juan Fernando de Laiglesias zu und nicht zuletzt zeigt sich daran, wie über Kulturarbeit Beziehungen entstehen, sich vertiefen und wie Kontakte an Kraft gewinnen.

Kunst begreifen in eineinhalb Minuten

Bilder zur Ausstellung mit Juan Fernando de Laiglesia: Werkstatt des Weltenschöpfers. Fotos: Peter Burkes (mit freundlicher Genehmigung des Fotografen)

Die Ausstellung Juan Fernando de Laiglesia: "Werkstatt des Weltenschöpfers" fand eine ausgezeichnete Dokumentation in den Fotografien von Peter Burkes bei der Vernissage. Den Aspekt des Begreifens hat er sofort als wesentlich erkannt und in seinen Aufnahmen thematisiert. Zugleich ist dabei aber auch gezeigt, wie die kraftvollen Arbeiten von Juan Fernando de Laiglesia den Rezipienten zum Mitwirkenden machen. Da findet Dialog statt Betrachtung statt, Begegenung statt Konsum.

Herzlicher Dank geht an dieser Stelle an Peter Burkes, dessen Fotografien Regensburg und die Menschen in Regensburg nacherlebbar machen. Zu sehen sind seine Fotoarbeiten zur Zeit u.a. in der Kunstzelle, Regensburg Obermünsterstraße 15. Peter Burkes betreibt den Blog Regensburger Tagebuch: http://www.regensburger-tagebuch.de

Tragbarer ein Kilo und 70 Gramm schwerer Planet

Weit gereist. Kompakt in der Form. Gering im Gewicht. Moderne Mobilität. Erst nach der Landung entfaltet sich die gesamte Dimension. Ein ganzes Universum - fast im Westentaschenformat und doch unfassbar groß.

Juan Fernando de Laiglesia bei der Eröffnung am 5. Juli 2013. Charmant, gewitzt, hintersinnig. Das letzte Werk der Ausstellung entsteht vor Ort.


(Foto: Wolf Erdel)

Buchpräsentation 400 lunas emocionadas

Premierenfeier Dachgeschichten Fischmarkt 3

Am 21. Mai 2015 eröffnete Elisabeth Aslan das Literarische Wohnzimmer im Dachgeschoss des Fischmarkt 3. Drei Lesungen standen auf dem Programm: Russische Lyrik von Dmitrij Vodennikov, übersetzt und gelesen von Petra Huber, Gedichte und Auszüge aus „Wolkenfisch oder Theas Sehnsucht“ von Lisa Weichart und Passagen aus dem Briefwechsel zwischen Juan Fernando de Laiglesia und Wolf Erdel während der Entstehung der Ausstellung "400 lunas emocionadas - 400 Monde ganz bewegt".

Mehr Informationen über die Publikation: www.erdel-shop.de

400 lunas emocionadas

Frisch und beschwingt begann der Abend. Zahlreiche Gäste waren gekommen, selbst die Sonne zeigte sich von ihrer schönsten Seite, ehe sie am Horizont entschwand. Die Zeit für den Mond war angebrochen.

Wolf Erdel führte kurz in die Entstehungsgeschichte der Ausstellung ein, die den meisten noch in wunderbarer Erinnerung geblieben war. Juan Fernando de Laiglesia schickte einen herzlichen Gruß aus Galicien und Antonia Kienberger übernahm den Part des Künstlers und las mit Wolf Erdel im Dialog von den Mühen, den Freuden, den Experimenten und Zufällen, die dazu führten, dass diese einzigartige Ausstellung 2009 im Erdgeschoß hier am Fischmarkt 3 ihre glanzvolle Premiere feierte.

Die Dachgeschichten Fischmarkt 3 entfalteten nach den kurzweiligen Lesungen ihre eigene wunderbare Dynamik. Rege Unterhaltungen, musikalische Sondereinlagen - ebenfalls kurz und kraftvoll - von Manuela König und Alex Mayer alias Queens Beat und entspannten Austausch.

Ein sehr gelungenes Debüt.

Bildnachweis: Wolf Erdel

Wenig Mittel, viel Regen und große Hoffnungen

Juan Fernando de Laiglesia: Gründungsdirektor und erster Dekan der Fakultät der Bellas Artes in Pontevedra

Vor 25 Jahren nahm die Fakultät der Schönen Künste an der Universität Vigo ihren Betrieb auf. Doch was für ein Start! Keine feierliche Eröffnung in üppigem Rahmen, keine glanzvollen Reden. Dabei war es für spanische Verhältnisse recht bemerkenswert, dass die Schönen Künste sich auch jenseits der Hauptstadt Madrid und neben Barcelona als akademischer Betrieb von Rang in der nordwestlichen Provinz etablieren konnten.

Der erste Sitz der Fakultät der Schönen Künste in Pontevedra

Öffentlicher Unterricht im Stadttheater

Vielleicht war alles ganz gut so, denn manche Perlen gedeihen am besten im Stillen, abseits vom großen Rampenlicht. Doch der Anfang war schon mehr als bescheiden, sagt Juan Fernando de Laiglesia, der erste Dekan der Fakultät der Bellas Artes. "1990 war ein furchtbar kalter und sehr regenreicher Winter. Die 120 Studenten und Professoren legten den ganzen Tag ihre Mäntel und Handschuhe nicht ab. Die Hörsäle und Ateliers waren ohne Heizung. Daran änderte sich erst mal nichts, denn das Gebäude in der Calle Sierra war nur als Übergangslösung gedacht. Viele Unterrichtsräume waren überhaupt nicht betretbar, so dass wir ins Stadttheater auswichen. Freier Unterricht in Ästhetik für die Stadtbevölkerung quasi mit im Paket."

Studenten gingen auf die Barrikaden

Mit nostalgischem Blick erscheint einem vieles in einem wärmeren Licht. Den Studenten reichte es aber bald und sie machten der Regierung Dampf. Als 1992 die Kaserne San Fernando geschlossen wurde, bot es sich an, das geschichtsträchtige, 300 Jahre alte Gebäude zu renovieren. Mit dieser Aufgabe wurde der renommierte Architekt César Portela betraut. Doch der Umbau war kompliziert, zog sich in die Länge und die Studenten, die praktisch immer noch auf der Straße standen, taten ihren Protest lautstark kund.

Ein Raum für die Kunst: Offen und lichtdurchflutet

Die Umbaumaßnahmen glückten. Die ehemals dunkle und abgeschlossene Kaserne verwandelte sich in einen offenen und lichten Raum für Kunst, Textildesign und Denkmalpflege/Restauration. Um die 650 Studenten absolvieren hier verschiedene Bachelor- Master- und Postgraduierten-Studien. Bis 2020 soll ein weiteres Gebäude für die Schönen Künste zur Verfügung stehen. Vielleicht am Ufer des Flusses Lérez. Man sucht nach Finanzierungsmöglichkeiten.

Zum Presseartikel: Militärkaserne wird zum Ort für Kunst

Objetos extraños a la intemperie

Juan Fernando de Laiglesia sprach am 30. Mai 2018 im ethnografischen Museum in Vigo über das Thema: "Eigenartige Objekte ohne Obdach". Er analysierte auf experimentelle Weise die Beziehung zwischen der formalen Qualität der Objekte und ihrer funktionellen symbolischen Bedeutung.


Foto: Juan Fernando de Laiglesia

Vom 13. bis 18. Juni 2018 ist Juan Fernando bei uns zu Gast und eröffnet am 14. Juni 2018 seine Ausstellung "Cuadros salvajes" mit einer Performance.
Beginn: 20 Uhr am Fischmarkt 3

4 Einzelausstellungen 2016

5ª Julio 2016: Galería Elcercano.com, Ourense: "Un catálogo de monstruos marinos"
9ª Septiembre 2016: Galería Alterarte, Ourense: "Seis fisterras de auga"
7ª Octubre 2016, Pazo Torrado, Cambados: "Siete habitaciones del cosmos"
14ª Octubre 2016: Sala X, Pontevedra: "La naturaleza de las formas: 70x2=0"

2017 Galería Fundacón Laxeiro: "Utopías portátiles"


Ícaro aprendiz (2012) | Ikarus, als er noch ein Lehrling war

Kunst und Natur: Symposium in Galicien

OBRADOIROS MAN - mar, Arte e natureza - Inocencia Inteligente

In einem zweitägigen Seminar an der atlantischen Küste im Norden Galiciens traf sich eine Gruppe von Spezialisten, um über das Verhältnis Mensch und Umwelt und das Medium Kunst zu diskutieren.

Ein spannender Kontrast zur Aussage, dass der Mensch heute eine menschliche Umwelt, eine technische Zivilisation, schafft, in die er die Natur einpasst. Zweifellos hat sich die Beziehung des Menschen zur Natur in den vergangenen 200 Jahren radikal verändert. Bis 1800 hat sich der Mensch an die natürliche Umwelt mangels anderer Möglichkeiten angepasst. Heute denkt sich der Mensch und die von ihm erschaffene technische Zivililsation zur dominanten Macht der Erde. Tatsächlich?

Der Traum vom Fliegen

Und nicht nur Ikarus...

Gerade ist in der Galerie der neueste Ausstellungskatalog von Juan Fernando de Laiglesia eingetroffen. Er stellte vom 16.06.2012 - 22.07.2012 zusammen mit zwei Kollegen in Cambados, Galicien "3 proyectos de Espacio para 1 Espacio" der Öffentlichkeit vor.

Seine Skulpturen voller Leichtigkeit und Erdung sind immer eine große Freude.


Juan Fernando de Laiglesia: "Ícaro joven", 2012
Kirschbaumwurzel, Porzellan, Holz, Metall
200 x 170 x 50 cm

Juan Fernando de Laiglesia: "Una colección de acróbatas"

 

Juan Fernando de Laiglesia (Mitte) mit Pilar Hammer (links) und Antonia Kienberger (rechts) sowie den beiden Galeristen Ludwig Hammer (rechts) und Wolf Erdel (links) bei der Eröffnung (Foto: L. Hammer)

In der Ausstellung der Galerie des Dr. Erdel Verlags zeigt der spanische Künstler Juan Fernando de Laiglesia vom 11. April bis zum 16. Mai 2008 eine Sammlung von Arbeiten der letzten drei Jahrzehnte (1978 – 2008), in denen er sich mit der Welt der Zirkusleute, Akrobaten und Träumer beschäftigt. Die Anthologie lässt einerseits den Wandel der Wahrnehmung während eines Künstlerlebens, andererseits die persönliche Konstanz und Handschrift beobachten, die bei all diesen Wandlungen immer erhalten bleibt.

Alle Arbeiten (Zeichnungen, Gemälde und Skulpturen) stellen die menschliche Komödie - symbolisch für die Dynamik des Seins - dar.

Die Werke der Ausstellung drücken diese Dynamik auch körperlich aus. Da gibt es Gemälde, die sich in wenigen Minuten zusammensetzen und wieder dekonstruieren lassen, Zeichnungen, die man einrollen kann, um sie leichter transportierbar zu machen, Skulpturen, die aus Alltagsmaterialien geschaffen wurden und sich ebenfalls ohne Aufwand zusammenbauen und wieder zerlegen lassen – als wäre all das für den Zirkus oder ein Nomandenzelt gedacht. Eine heiter-ironische Version des heutigen Wertesystems.

Die Ausstellung nimmt den Betrachter auf zwei Gedankenreisen mit: Den Weg, den Juan Fernando de Laiglesia als Künstler während dreier Jahrzehnte gegangen ist und die Reise der Wahrnehmung, zu der wir eingeladen werden, um das Gleichgewicht zwischen Medium und Sujet aufzuspüren. Die Mobilität unseres Daseins und die Dynamik der globalen Entwicklung führen dazu, dass nicht nur Telefon und Computer tragbar sein sollten, sondern auch die Malerei, die Skulptur und die Zeichnung. Unser momentaner europäischer Lebensstil bringt uns vielleicht zu der Erkenntnis, dass das Nomadentum eine sehr kluge Lebensform ist.

 

Ausstellung am Fischmarkt mit J.F. de Laiglesia: Wegweisendes Modell

Juan Fernando de Laiglesia: Aus dem Aller-Zyklus. Ausstellung in der Galerie am Fischmarkt 2009

Sehr erfreuliche Nachrichten gibt es aus Galicien. Juan Fernando de Laiglesia wurde Mitte Juli von der Universität Vigo für sein Ausstellungsprojekt „400 lunas emocionadas – 400 Monde ganz bewegt“ ausgezeichnet. Das poetische Werk wurde im Sommer 2009 für die Galerie am Fischmarkt geschaffen und hier erstmals gezeigt, ehe die Ausstellung in Lalín und Vigo zu sehen war. In der Laudatio wurde diese Ausstellungsreise als wegweisend bezeichnet und wird als Modell für nachhaltige internationale Zusammenarbeit gesehen.

Bei seinem ersten Besuch 2008 in Regensburg war die Nähe der Galerie zum Wohnhaus Keplers für Juan Fernando de Laiglesia Anlass, sich eingehender mit diesem Astronomen zu beschäftigen. Juan Fernando de Laiglesia studierte Keplers Schriften, die Arbeiten von Galilei und von Aller. Die Ausstellung thematisiert die Suche nach den Ursprüngen von wissenschaftlicher und künstlerischer Kreativität, bei Juan Fernando de Laiglesia ein bezauberndes Spiel um Sehnsucht, Neugier, Entdeckung und Verstehen.

Zur Ausstellung liegt auch eine reich bebilderte Dokumentation vor, die Sie zum Preis von 12.80 € per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, per Telefon 0941-702194 oder bequem ohne zusätzlichen Versandkosten im Dr. Erdel Kunstshop bestellen können.

Unser Zirkushund macht Karriere

Juan Fernando de Laiglesia: Perrito performerDieser wunderbare "Zirkushund" oder auf spanisch 'perito performer' entstand bei der Eröffnung der 1. Ausstellung mit Juan Fernando de Laiglesia in der Galerie im Jahr 2006 während einer Performance. Wir haben uns sofort in den kleinen Kerl verliebt und ihn bei uns behalten.

Nun scheint er in fast schon reiferen Jahren doch noch zu einer Berühmtheit zu werden. Er schmückt Juan Fernando de Laiglesias Beitrag "arte / art-icular" und steht prototypisch für Juan Fernandos Kunstverständnis.

Denkt Juan Fernando de Laiglesia über Kunst nach, fallen ihm folgende Aspekte dazu ein:

Vergnügen, Schöpfung, Freiheit, Ungehorsam, Handwerk, Mechanik, Objekt, Handel, Realität, Repräsentation, Symbol, Utopie, Publikum, Fest, Glamour, Humor.

Wie alles miteinander verknüpft ist und welche Spielarten sich daraus ergeben können ist auf höchst vergnügliche Weise in arte:diccionario ilustrado nachzulesen.

Juan Fernando de Laiglesia: arte: (ART-icular)

Originaltext in Kastilisch: pdf (1,71 MB)

Der Begriff „Kunst“ sollte wenigsten folgende Ausdrücke beinhalten: Absurdität, Extravaganz, Handel, Fest, Glamour, Komik, Kraft, Freiheit, Mechanik, Objekt, Produktion, Publikum, Realität, Repräsentation, Schöpfung, Symbol, Ungehorsam, Verdacht, Vision, Werkzeug und Utopie. Sie können wie verschiedene Farben auf einer Palette benutzt werden, um zu sehen, welche Bilder aus ihnen entstehen können.

1. Die Kunst ist ein unerwarteter Ausdruck zwischen verschiedenen Schichten der Realität, der sich fast immer in der Produktion von bedeutsamen, ungenügenden oder auch seltsamen Objekten manifestiert.

2. Gleichzeitig ist Kunst aber auch ein symbolischer Vorgang, wie die Sprache oder die Intersubjektivität. Der Künstler ist so sehr darin involviert, dass es ihm unmöglich ist, sich von der Komplexität des Vorhabens loszulösen, sei es aufgrund der Intensität, die ihm beim Schöpfungsprozess abverlangt wird oder sei es wegen des Risikos ins Absurde zu stürzen, wenn er von seinem Vorhaben abließe. Deshalb sind die Kunstwerke, die der Autor aus diesem Geflecht hervorbringt, eine Form, immer und immer wieder der Sinnlosigkeit zu entschlüpfen und genau deswegen von Inkohärenz geprägt. Dabei zieht der Künstler die schnellen Lösungen den langwierigen Fragestellungen vor (so wie im Krieg, im Theater oder in der Liebe) und wandelt das, was nicht notwendig ist, in etwas Glaubwürdiges um, so wie es die Titel seiner Schöpfungen verraten, die fast immer den Verdacht in Logik übersetzen, mit anderen Worten: Der Künstler stürzt sich auf Gedeih und Verderben ins Abenteuer, was der Geschwindigkeit geschuldet ist, mit der er diese perplexe Situation zu handhaben hat.

3. Der fortwährende Umgang mit den Dingen, die auf den ersten Blick als nicht notwendig erscheinen (wie das Spiel, die Fröhlichkeit oder das Fest) ist der Nährboden dafür, dass jeder Schöpfungsprozess jederzeit wieder von Neuem, am Nullpunkt begonnen werden kann, so als hätte es alles, was vorher war, niemals gegeben bzw. als wäre all dies ein Irrtum gewesen; und es verhält sich so, dass diese Tugend, sich ins offene Grab zu stürzen - eine Wesensart der Waisen und Bettler - als Ergebnis eine essentielle oder völlig unerwartete Unhöflichkeit zutage treten lässt, mit nicht immer angenehmen Folgeerscheinungen für das Umfeld, weil das Kunstwerk vom Komischen ins Tragische umschwenkt oder vom Konformismus in den Ungehorsam fällt, ohne jegliche Rücksichtnahme und ohne nachvollziehbare Regeln.

4. Ganz abgesehen davon, dass das in-die-Welt-treten dieser komischen oder tragischen, konventionellen oder ungehorsamen Bilder (wie Figuren, die am Rande der Existenz stehen) etwas vom Publikum - wir alle – hoch Gefeiertes ist, weil wir so an den Zirkus, die Extravaganz und die Kosmetik gewöhnt sind. Und genau auf der Rückseite dieser drei notwendigen Ungereimtheiten finden wir das präziseste Bild vieler anderer Kategorien dessen, was die Kunst heute sein kann:

A) mehr als eine anmutige Pirouette im Zirkus scheinen der Künstler und seine Kunst in den Ausstellungen mehr als alles andere einen „unerhörten Vorschlag“ definieren zu wollen und nicht nur einen unterhaltsamen Zeitvertreib
B) darüber hinaus, mehr als ein extravagantes und selbstverherrlichendes Verlangen scheinen die Kunstwerke dem Gesang an die „absolute Freiheit des Urteils“ Nahrung sein zu wollen und
C) schlussendlich mehr als ein ornamentales Make-up, scheinen sie eine sehr ernste „utopische Repräsentation“ anzubieten, ein paradieshaftes Vorhaben in jeder ihrer Erscheinungsformen.

5. Das soll heißen, dass die allgemeine Übereinstimmung, das große Vorhaben der Verbindung und Verflechtung, die die Kunst vollbringt, zur Aufgabe hat, beide Enden miteinander zu verknüpfen und sie damit unabdingbar zu machen, so dass sich die Gegenpole, derartig miteinander verbunden und verschmolzen, in sich ergänzende Werte verwandeln. Im gleichen Gewebe des künstlerischen Bildes, in seinem empfindsamen Urgrund, finden sich die hervorragende Tugend des kommerziellen Austausches und die soziologische Diagnose der kollektiven Wünsche... Dies alles lässt vermuten, dass heute in den beiden Polen gleichzeitig der Inhalt der Kunst enthalten liegt. Wollen wir damit sagen, dass Kommerz und Diagnose im symbolischen Handeln miteinander verbunden sind? In der Tat, diese Behauptung stellen wir auf.

6. In drei vorher genannten Möglichkeiten A, B und C wurden die jeweils ästhetischen Kehrseiten genannt: denn es ist sehr wahrscheinlich, dass sich das, was sich als „unerhört“ präsentiert, nur eine der Seiten des Glamours ist; auch dass das energiegeladene und freie Urteil der Kritik nur als Autarkie und Solipsismus in Szene gesetzt werden und schließlich der Traum der transformatorischen Utopie mit einer flüchtigen, die Sinne blendenden Vision verwechselt wird. Diese bipolaren Spannungen könnten der Grund dafür sein, dass die künstlerischen Schöpfungen in der Vergangenheit von einem rigorosen Gleichgewicht, einer Art zu denken, einer geistigen Verpflichtung zwischen Unruhe und Aufmerksamkeit geprägt waren, um gefühlsmäßig beide Welten gleichzeitig aufnehmen zu können. Die rohe und die zarte Welt. Die eine ist der Spiegel der anderen.

7. Es kommt auch vor, dass diese großzügigen wiedervereinigenden Übungen, diese unterschiedlichen intelligenten Gleichgewichte mit immer weniger Muskelkraft hergestellt werden. Aufgrund des gegenwärtigen Prestiges der reinen infografischen Visualität, die das Foto dem Körper und die Leinwand dem Ding vorzieht, konzentriert sich in der heutigen Zeit die gesamte Kraft auf den Blick; und der Künstler kann endlich die materielle Herstellung dessen, was ihm sein empfindsames Denken gebietet, in die Hände von guten professionellen Handwerkern legen und sich selbst ausschließlich um die Verbindung zwischen den Dingen, der Korrespondenz und dem Gefüge der Verkettung und der Konkordanz kümmern, d.h. dem Symbol, dem vorrangigen Objekt der Hingabe des Künstlers... und sich damit beschäftigen, die Fransen der Realität, die noch nicht existieren und die noch nicht einmal im Bewusstsein vorhanden sind, miteinander korrespondieren zu lassen; ebenso wie sich mit dem Gegenteil auseinander zu setzen, das heißt, zu vermelden, was kaputt oder schlecht verbunden ist, um durch das Anzeigen dessen, was ausgerenkt ist, die Welt in ein Existenzfeld voller Überraschungen zu verwandeln, das vielleicht eines Tages auch bewohnbar sein wird.

Folgesatz eins: Falle und Nachsatz

In allem, was vorher geschrieben wurde, liegt eine Falle: diese sieben Gemälde wurden nicht gemalt, indem die Begriffe, die vorher versprochen wurden, miteinander verwoben worden wären, sondern sie wurden, nachdem sie benannt waren, ineinander verkeilt, um sie gemäß dem vorher festgelegten Programm zu maskieren. Könnte man daher mutmaßen, dass es in der Kunst keinen Entwurf gibt, sondern nur einen Sprung kopfüber ins Wasser? Genau so ist es. Jegliche Programmatik in der Kunst ist eine Schinderei a posteriori, getarnt durch den Mantel der kausalen Vernunft.

Folgesatz zwei: Übergang und Fluss

Dieser Text wurde vollständig und mit Fleiß in einem Flur verfasst, einem unbequemen und zugigen Ort, in der Hoffnung, dass die Umgebung dem dichten und wandelhaften Inhalt dienlich sein könnte. Aber, ist es notwendig, die Aufführungssituation des Pults mit den Inhalten, die auf seiner Schreibfläche verfasst werden, in Einklang zu bringen? Auf Grund welchen seltsamen Grundes macht sich das Bühnenbild das Drehbuch Untertan? Oder die Hülle das Eingehüllte? Ist es nicht über Gebühr anmaßend, dass die Umstände um das Kunstwerk herum auch Kunst sind? Man könnte folgendermaßen darauf antworten. Da die Kunst nicht zwischen Anschein und Erscheinung, zwischen Schmuckwerk und Kern unterscheiden kann, bringt sie eine endlose Kette von überraschenden Betrügereien gegenüber dem objektiven Blick hervor und wird zum Ort der Taschenspielertricks, der Osmose und der Kreuzungen.

Folgesatz drei: Zimmereihandwerk und Realität

Einen Text mit dem Inhalt zu schreiben, wie man ihn geschrieben hat, bedeutet, das Sichtbare auseinander zu nehmen und es ungeschützt dem Unwetter auszusetzen um die Gleichwertigkeit von Vorhaben und Ergebnis zu postulieren und die Dinge mit dem Zustand der Zimmerei in Zusammenhang zu bringen (wie bei Robert Morris: Untiteled. Box for standing). Die schöpferische Arbeit der Kunst bildet dazu aus, die Dinge aus dem Blickwinkel ihrer Entstehung zu betrachten, das Fertige unter dem Schwerpunkt des Prozesses anzuschauen, der dazu geführt hat, dass es nun so zu sehen ist. Dieser Blick schubst die Realität in Richtung „ehe es das war, was es jetzt ist“. Der Umgang mit Kunst führt das Sichtbare an die vorgeburtliche Vernunft heran, indem es das Wie in ein Warum verwandelt, indem das, wie es gemacht wurde als einzige Erklärung bleibt und indem das Kunstwerk sinnlich wahrnehmbar dem Blick ausgesetzt wird, verwandelt es sich in ein grammatikalisches Gerundium.

Folgesatz vier: Verstörung und Repräsentation

Die treue Konkordanz zwischen dem Antlitz und der Zeichnung des Antlitzes war der weise Kunstgriff der klassischen Kunst. Im Gegensatz dazu ist heute das Wünschenswerte die Durchlässigkeit des Bildes, damit das Antlitz heraustreten kann, damit es sich selbst repräsentieren kann unter dem Vorwand der Kunst. Frage: Repräsentiert die Kunst die Dinge der Welt oder ist es eher so, dass die Dinge der Welt über die Kunst und alle anderen geisteswissenschaftlichen Disziplinen gefiltert werden? Ist nicht die Kunst, mehr als Verstörung, eher eine Gelegenheit, Prüfung und Chance damit die Dinge überhaupt existieren können? Der Umsturz von Präsenz und Repräsentation löst sich in der schönen künstlerischen Spannung zwischen dem Möglichen und dem Offensichtlichen, dem Ausdruck und dem Antlitz, die unverständlicherweise das Gleiche sind.

Folgesatz fünf: Das Konkrete und die Maske

Wenn die Kunst nicht ohne konkrete Begrifflichkeiten zu denken in der Lage ist, Hund, Plakat, Farbe, Galerie, Aktion, gibt es nur die eine Möglichkeit, jedwede logische Abstraktion auf diesen Hund, dieses Plakat, diese Farbe, diese Galerie, diese Zeichnung hinzuführen. Diese einzelnen Dinge zu denken / zu fühlen und sich vorzustellen / zu überlegen, welchen universellen Sinn sie haben könnten, heißt, gleichermaßen Akteur und Betrachter zu sein. Wir könnten es auch so formulieren: Wenn wir in das Atelier gehen, legen wir den Mantel des Fremdlings draußen vor der Tür ab und verwandeln uns in einen vollkommen unverantwortlichen Handelnden. Danach gehen wir wieder hinaus. Beim erneuten Betreten des Ateliers aber haben wir unseren Mantel wieder an und betrachten das, was sich ereignet hat, als ob es gleichsam eine andere Person gewesen war, die dort im Atelier gearbeitet hat.

Bibliographische Angaben:
Juan Fernando de Laiglesia: "arte: (ART-icular)"
in: de Laiglesia González de Peredo, Juan Feranando et al (Hrsg.).
arte: DICCIONARIO ILUSTRADO
.
Vigo: Universidad de Vigo 2012, 176-179.
Übersetzung: Antonia Kienberger

Details: http://publicacions.uvigo.es

Inhaltsverzeichnis und Autoren: http://publicacions.uvigo.es/documentos/xndice_arte.pdf

Auto-Cv 46-99 - english

1946

He is born in Madrid in Claudio Coello street, son of Juan Antonio, theatrical author and Josefina, exemplary Cadiz woman. He suffers serious intestinal problems which he survives with serum injections.

1955

He forgets to go to his first communion afternoon party, delighted with a rubber sword that he had been given. In the morning he finds their folding bed full of white little flowers and there was a meal at Samuel s, where years later Juana Mordó will settle.

1957

In a school trip to Pozuelo he dedicates the afternoon to eat some yellow flowers called bread and cheese, and he nearly dies. In a picture of all the grandsons, about sixteen of them, he discovers that he is the only one who is laughing.

1959

He imitates Captain Trueno in a party with the cousins and he receives a stab in the forearm with a calligraphy pen. He observes the scale models of theatrical scenarios that usually has at home and learns with great difficulty the text of Don Luis from a Don Juan Tenorio for children.

1960

From time to time he feels shudders when he hears playing free jazz to his father in a vertical piano. In a trip to Montecarlo he loses the passport and he is afraid for the second time; the first one was years before, faced with an illuminated green hand in the corner of the living room at night, the same color as the one Man Ray made in 1920, called Puericulture 2.

1961 He learns in Eduardo Capa 's shop in Arganda the foundry methods in brass in the manner of the lost wax, whose scent he will remember during all his life.

1962

In the town of Catache in the Peruvian Mountains an Indian woman gives him a hen egg when he was already on the horse to travel four hours to Cajamarca.

1963

He studies Aristotle, Pascal and Jung in Huachipa, near Lima, and the Veda and Gilgamesh texts with Dr.Rouillon. He shows his paintings to the Austrian muralist Winternitz. He goes for a walk with his partners, Robert Jablonsky, Bill Hinds and Bop Dolan along the deserts, where they find trepaned skulls.

1965

In the identification card for foreigners the Limean official writes "mes­tizo" to describe his race..

1968

Being in The Valetta, Malta, he hears on the radio the invasion of the Russian tanks in Czechoslovakia. He writes and plays in Gallarate, near Milan, the theatrical piece Il Pane whose third act is a debate with the public. People commented that he is a good actor but a bad author. Tennis, Hegel, basketball, psychoanalysis, Levi.Strauss and Husserl are his basic chores besides the trips on bicycle to Switzerland, where the tobacco was cheaper.

1969

He returns to Madrid in an Italian truck that transported a caterpiller, and from Irun in another English one, bringing a box sealed by the Brera Museum, with his canvas painted in Italy. He depicts well-known people in painting and brass and he discovers that all of them resemble a picture of his school card when he was 14 years old.

1970

He buys a used Ducati deluxe 250 cc blue colour, which he calls Blaue Reiter. He projects with architect Carlos Morales some multiple sculptures on pastoflex molds but the attempt fails.

1972

He paints 120 oils, two every evening, to decorate a hotel in Oropesa del Mar.

1973

In the sculpture lessons of Fine Arts in Madrid he is suggested to leave the electric polisher and to carve the wood by hand. He asks Joaquin Gurruchaga why today we are still impressed by Marco Aurelio's bust and he is invited to incorporate as a teacher in History of Art.

1975

He builds with iron and wood a profane Era of Armenteira in a Cambadoscellar-atelier and he talks with Paco Leiro and Manolo Paz. He uses the aluminous black cement that forges quickly.

1976

Elena Florez in the Alcazar journal dedicates to him one of the three columns about the works that he presented in a collective show in the Veltizquez Palace in Madrid, organized by Echauz. Enrique Azcoaga tells him that he will write a book about money. He carries out paintings with collapsible framework for the transport, but they will never be moved disassembled, and their structure become more interesting than the paintings themselves.

1977

In the dinners that he organizes R. Chávarri suggests to him not to do any more individual exhibitions as collective ones, as the last one in Tebas, a gallery that no longer exists. Paul Kijzer, representative of the Bergmans'films, buys him a drawing collection of birds.

1978

He presents in Madrid University one thesis about Phenomenology of the Aesthetic Experience in Mikel Dufrenne that he had written while raising his first son and on an upholstered table in white plastified material, built by himself. He divides in his lessons the History of Art in three verbs: to Feel,. to Make, to Say.

1979

He shows Juana Mordó some sculptural constructions that interest her, but he apologizes because at the moment the university doesn't allow him a lot of time to exhibit.

1980

With a group of sculptors he exhibit in Galiarte Gallery, and Pablo Serrano likes some brass birds hung from the ceiling, and which he had cast in Arganda.

1981

On Saturday mornings he does extraacademic doctorate courses in hisoffice, to which teachers of Art from different points of Spain attend.

1982

He writes for the Diart Magazine Kandinsky over Freud equal to Stravinsky over Lipps, but in 1999 he prefers substituting Stravinsky by Schönberg.

1980

He builds and shows his Boxes of Silent Music in the Miguel Angel Hotel in Madrid, and J. M_a Iglesias writes in Guadalimar whether he didn't know Cornell.

1981

He abandons the representation of epic-dramatic narrations and begins some portraits of objects like the spatula on Masaccio's scenery, or the hammer on yellow snow, or the series of red handle tools.

1982

He writes in August the book Aesthetic Rules to Make Metaphors thatJuan Sureda likes to publish in Akal, and Espasa Calpe doesn't publish, but that is the base of his doctorate courses and of a constellational theory that afterwards will be called conectivism, from the neurosience

1983

He carries out symmetrical biomorphic sculptures in great size that are part of the ontinuous absurd baggage in his trips between Galicia and Madrid.

1984

He writes for J.MY de Labra, who is living for some months at home, The Egg on the Cloth for the show at Biosca Gallery. He gives Luis Caruncho a lift on his motorbike along the Castellana Street.

1985

He coordinates the Tekne Review and writes Aesthetic Categories of the Current Spanish Sculpture founded on the nasoclastia, and ~e talks on the phone with Arnau Puig.

1986

As Eduardo Scala had foretold, in the show of the Casa de los Tiros in Granada there happens something positive (success and outcry) and something negative (they steal him a painting).

1987

He doesn't exhibit in Paris his Circus Project because Ignàsi Puigjaner dies, but he visits the Rodin Museum and exhibits Eros and Thanatos twice in Weiden, near Czechoslovakia, in the Ludwig Hammer Gallery.

1989

He exhibits in the Noes Gallery, which will close shortly after, a group of works that he calls 20 Games of Odd Symmetry, and in Huesca Symmetry Exercises on a Divergent Hanger. Martin Chirino likes Leukóptero, a three alabaster-block composition on the floor.

1990

The Rector Luis Espada commissions him to create the Faculty of Fine Arts in Pontevedra, which begins with J.Roselló and J.Chavete. G.Campos interviews him, he meets Isaac Diaz Pardo in the kitchen of the Galician Institute of Information and he begins to send students to Ireland andEngland. He begins a series of works about solid shades. In the Madrid City Council the official tel ls him that in screen there appears another Juan Femando de Laiglesia y Gonzalez de Peredo with the same identity card number, who lives in Malaga, but in his Gemini condition, he decides not to investigate.

1991

The open competition to sculpture Cathedra is delayed because the President of the jury is caught in a fire in Ourense. He will obtain only three votes because of the difficulty to understand his project as academically appropriate to Sculpture.

1992

He begins a series of drawing-traps for owls, bearing in mind the night visitor to his workshop in Tremoedo; four of them will be exhibited in '94 at the Edinburgh College of Art. But, in order not to exhibit, he pleads as excessive the administrative job of Dean, when in fact he didn't have very clear ideas.

1993

He organizes with M. Copon, T. Barreiro, I.P-Jofre, J.Loeck and others, an intercontinental meeting of F aculties of Arts in which there intervenes the beloved printmaker and saxophonist Javier de Diego, who disappears in the Galician Coast of Death a short time afterwards. He visits Paolo Ucello s The Battle of S. Romano in London.

1994

He writes Modal Landscape to present an exhibition ofGalician sculpturein the Museum of Lugo, which text is continued in the Castrelo Review, proposing then to J.M_a de Labra, J. Valverde and L.Novoa like the three great authorities of the current Galician Art, according to three respective aesthetic categories that he denominates Leira (to measure), Lareira (to narrate) and Lar (to remember).

1995

He travels to Lieja and visits the University Sculptural Park, he represents to the University ofVigo in the conference of Mediterranean countries in Nicosia and he proposes in a symposium the Hermeneutics of the gerund to understand the sculpture.

1996

He reaches fifty years of age without noticing and fixes his family residence in the house-shop of Tremoedo, in front of Montelobeira. He reviews a collection of writings that Ediciós do Castro will publish in '99 with the title Gross Theory for the Fragile Form. With his investigation group of Fine Arts, he proposes, in the ICOM 50th anniversary, Jupiter as a pattern for the artworks' restorers.

1997

Having dinner in Madrid with F.Sinaga and the Leona group he doesn't understand why the Prado Museum extension is not solved by building on top another one, the same. He celebrates the centennial of Calder, Zubiri, Moore and Kobro by proposing in the inaugural lesson at the University ofVigo whether or not the University is a tetrahedron.

1998

He carries out a series of radical sculptures that comments with F. Casas, A.R-Samaniego, J.L.Moraza and J.Loeck, and begins the construction of portable temples that will expose in the Pontevedra Sargadelos Gallery. He prepares a collection of sculptural prototypes with wheels that shall be used in the destruction of antipersonal mines.

1999

In the Kuopio symposium, Finland, he proposes that the essence of Design, if it exists, would be to know how to pour Coca Cola in a Murano glass. It is elected manager of the sculpture Department, proposing in his program, next to J. Tudela, the erasing of the term sculpture as representing the academic guild. He decides to publish free this auto-cv in the Sargadelos Gallery exhibition.

2005

He Supposes that he will be able to go into retirement and read Rainer Mil Rilke after having paid the Social Security contributions for thirty years, and so he will unblock the educational staff because he has never blocked the artistic one.

 

--- From: Juan Fernando de Laiglesia: "Les habitaciones del héroe", Pontevedra 1999. By permission of the author ---

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