Renate Christin bewegt sich mit ihrer Arbeit zwischen Figuration und Abstraktion: Sie bildet die Emotion ab.
So, wie Renate Christin in Ihrem Projekt "LEBENS-FLUSS-DONAU" Landschaften und Schiffe abbildet, vermittelt sie nicht die Nachzeichnung, das Abbild der Realität - das kann jede Kamera in einem Sekundenbruchteil und überläßt dem Betrachter die Aufgabe der eigenen Wirklichkeits-Interpretation - sie benutzt ebensowenig die reine Abstraktion (und überträgt dem Betrachter damit die Aufgabe einer selbständigen Wahrnehmungs-Findung): Renate Christin bildet die Emotion ab, die sie selbst und wir als Rezipienten ihrer Bilder nachfühlen können: Die eigentliche Aufgabe und der Sinn jeder funktionierenden Kommunikation - zugleich die Königs-Disziplin einer Gedanken-Übertragung über das Bild.
Für die Künstlerin / den Künstler ist Malerei der Raum der Freiheit, für den Betrachter das Kennenlernen einer neuen (Gedanken) - Welt.