Dr. Helmut Hein über Heiner Riepls Bilder

"Riepls Bilder – das macht ihre Radikalität und ihre meditative Kraft aus – reinigen unser Auge, befreien es von Interesse, Schuld etc. Was wir zu sehen bekommen, sind raffinierte Formen und Farben, die, im besten Fall, "klingen". Was schon die Kubisten oder Kandinsky versuchten, den geistigen Grund dieser verwirrenden Welt zu finden, das treibt auch Riepl an. Jede Form, jede Farbe ist eine Modell, ein Schema.

Die malerische Fläche öffnet sich zwangsläufig in den Raum. Es gibt keine Linearität, nur ein Davor und Dahinter, Wärme und Kälte, heftigstes Gefühl und scheinbar purste Ratio. Anders als die konkreten Maler, deren Arbeitsweise er sich manchmal nähert, will Riepl die expressive Geste, das einmalige Ereignis, die Signatur des Subjekts.

Wenn nichts Gegenständliches auf seinen Bildern zu sehen ist, wenn nichts "erkannt" werden soll, weil das ein Missverständnis wäre, was soll der Betrachter dann wahrnehmen. Paradoxerweise müsste man antworten: das, was jeweils erscheint. Die Formen, die Farben, ihr Verhältnis zueinander, die Struktur. Bei keinem anderen in der Region kann man soviel über den "Grund" der Malerei erfahren wie bei Heiner Riepl."

Dr. Helmut Hein, Mittelbayerische Zeitung, 23. August 2011 (mit freundlicher Genehmigung)

Disziplin, Begeisterung und Methode


Heiner Riepl am 30. November 2011 (Foto: Erdel Verlag)

Viele schätzen Heiner Riepl als Maler, am vergangenen Mittwoch erlebten sie eine weniger bekannte Facette von Heiner Riepls Persönlichkeit. "Heiner kann wunderbar Geschichten erzählen!" begeisterte sich eine junge Besucherin. Vincent van Goghs Überlegungen über Farbigkeit dienten als roter Faden bei diesem überaus anregenden Gespräch mit fachkundigem Publikum über künstlerische Kreativität, kontinuierliches Schaffen, Inspirationsquellen, Methodik. Auch andere Gattungen wie Musik und Theater blieben dabei nicht außen vor.

Wir haben einige Passagen des angeregten Gesprächs am 30. November 2011 als Video für Sie bereit gestellt. Dauer: 7 Minuten

Kunst- und Gewerbeverein Regensburg wird 175 Jahre jung

Mit einem Festakt feierte der Regensburger Kunst- und Gewerbeverein zur Finissage der Jubiläumsausstellung seinen 175 Geburtstag. Der gutbesuchte Festakt wurde von dem 1. Vorsitzenden Dr. Georg Haber moderiert. Die Ausstellung mit Arbeiten aus der Geschichte des Vereins bot Anlaß zum Treffen zwischen Vorstand, Mitgliedern und ehemaligen Vorständen des Vereins.

Bürgermeister Schaidinger im Gespräch im Kunst-und Gewerbeverein

Zur Ausstellung konnte, nicht zuletzt durch die Unterstützung der Sparkasse Regensburg, eine reich bebilderte Chronik erscheinen.

Den Festvortrag hielt Heiner Riepl, Leiter des Oberpfälzer Künstlerhauses und selbst langjähriges (Vorstands-)Mitglied des Vereins. In einer humorvollen Ansprache erhellte er Aspekte des Vereinslebens ebenso wie seinen eigenen ersten Kontakt zum Regensburger Kunst- und Gewerbeverein.

Heiner Riepl bei der Festrede zum Jubiläum

Dr. Georg Haber und Klaus Caspers in der Diskussion mit Margit Wild

Der Abend klang beim gemeinsamen Gespräch in den neugestalteten Räumen des Regensburger Presseclubs aus. (Fotos: Dr. Erdel Verlag)

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Künstler im artspace Erdel

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