Zhao Bin: Serie VIP

Zhao Bin: VIP
Öl auf Leinwand, 100 x 140 cm, 2015

Zhao Bin: VIP
Öl auf Leinwand, 130 x 180 cm, 2015

Zhao Bin: VIP
Öl auf Leinwand, 100 x 120 cm, 2015

Zhao Bin: Neuer Werkzyklus

Wer ist Lobin Kohl?


Zhao Bin: "Lobin Kohl I"
Öl auf Leinwand, 90 x 130 cm, 2015
7.400 Euro

Die Bilderserie "Lobin Kohl" ist ein neuer Schritt in der künstlerischen Entwicklung des chinesischen Künstlers Zhao Bin. Der abgeschlossene Werkzyklus besteht aus zwei Tafelbildern und drei auf Holz gearbeiteten Bildern. Er entstand während eines mehrmonatigen Aufenthalts in München im Jahr 2015. Diese Arbeit ist innerhalb seines Œuvres herausragend.

Mehr über Lobin Kohl erfahren Sie auf: http://www.erdel-shop.de/malerei/zhao-bin/lobin-kohl


Zhao Bin: "Lobin Kohl II"
Öl auf Leinwand, 90 x 130 cm, 2015
7.400 Euro

Immer wieder eruiert Zhao Bin den kulturellen Austausch zwischen dem europäischen Abendland und seiner Heimat China. In dieser Serie konzentriert sich Zhao Bin auf die Oberflächlichkeit des interkulturellen Dialogs. Lediglich die Hülle der Dinge dringen in den chinesischen Lebensraum ein. Gleich Statussymbolen für gehobenen Lifestyle. Die Protagonisten bleiben farblos. Ebenso die Bibliothek mit der Zurschaustellung einer elitären Beschäftigung mit der Kunst. Im starken Kontrast hierzu stehen der farbkräftige Gummibaum und die blutrote Zunge des Schoßhündchens.

Mehr Details sehen Sie auf: http://www.erdel-shop.de/malerei/zhao-bin/lobinkohl

Dongwuan Museum kauft Arbeiten von Zhao Bin

Für alle Fans von Zhao Bin und Freunde der chinesischen Kunst und Kultur ein besonderer Genuss.

Aufgenommen im Dongwuan Museum, Provinz Hunan, China 2015. Ab Minute 3:30 wird auch Deutsch gesprochen:)

 

Zhao Bin: Dongwuan Museum

Master Bin: Museumsreife

Zwei Arbeiten von Zhao Bin aus der Serie Master Bin wurden im Herbst 2015 vom Dongwuan Museum für die Sammlung angekauft.

Vorausgegangen war eine Gruppenausstellung zehn chinesischer Maler aus zwei Provinzen. Fünf Künstler aus der Provinz Hunan und fünf aus Guangdong präsentierten eine Auswahl ihrer Arbeiten.

11 Arbeiten aus der Serie Master Bin sind bei uns in der Galerie - Ausstellungsraum Fischmarkt 3 und im Kunstshop Galerie Dr. Erdel präsent.

Möchten Sie gerne mehr über die Arbeiten Zhao Bins erfahren?
Rufen Sie uns an: 0941 - 702194.

Zhao Bin: Superman der anderen Art

Ikone aller Superhelden

Die Serie Superman entstand im Jahr 2007. In diesem Bilderzyklus setzt sich Zhao Bin unter ganz neuen Aspekten mit der Ikone der abendländischen Werbe- und Medienwelt auseinander. Mit Superman stellt Zhao Bin beeindruckend unter Beweis, wie sehr er in der östlichen und westlichen Bilderwelt gleichermaßen fest verwurzelt ist.

Zhao Bin: Bilderzyklus Superman

Mehr Informationen und Details zu Einzelbildern der Serie Superman von Zhao Bin im Dr. Erdel Verlag Kunstshop

Das Bild von der Welt

Doch geht Zhao Bin über die bloße Aneignung der kulturellen Bilderwelten des westlichen Comics weit hinaus. Er nimmt die stereotype Bildsprache und Handlungsstruktur des us-amerikanischen Comichelden Superman auf, der paradigmatisch für das starke Streben nach Individualtät, Überlegenheit und Macht in der westlichen Kultur steht und seine Kraft dafür verwendet, Schwächeren zu helfen.

Der Handlungsaufbau in den Gemälden, die aus 4-6 Einzelbildern bestehen, folgt dem genretypischen Muster der radikalen Vereinfachungen gesellschaftlicher Strukturen, mit dem feinen Unterschied, dass Zhao Bins Superman sich nicht nur von ethisch-moralischen Prinzipien leiten lässt. Bei der Darstellung von Konflikten lenkt Zhao Bin nicht von deren politischen und ökonomischen Ursachen ab, sondern macht sie mit oft beklemmender Deutlichkeit anschaulich.

Welt(en)bild(er)

Zhao Bins Superheld besitzt eine ebenso massive Körperlichkeit wie das Original. Doch im Gegensatz zum Urbild ist der athletisch-muskulöse Körper stark mit Sexualität aufgeladen. Zhao Bins Held setzt seine Tatkraft bei weitem nicht nur zum Wohle der Menschheit ein. Er zögert nicht, sich einen eigenen Vorteil zu verschaffen oder seine Begehrlichkeiten, wenn nötig mit Gewalt, zu befriedigen.

Ein Tabubruch, der im Genre der us-amerikanischen Comic-Popkultur (bisher) niemals möglich war. Doch die Figur des Superman ist so fest im kulturellen Gedächnis verankert, dass die Identifikation mit dem Helder unhinterfragt geschieht. Das reflektierte Denken kann mit den gewohnten Seh- und Interpretationsmechanismen nicht Schritt halten. Erst im weiteren Betrachtungsprozess erfolgt die unangenehme Ernüchterung, dass diese Figur nicht der gute Clark Kent ist.

Symbolkraft und Transformationkraft

Die Symbolfunktion des Helden ist ausgehebelt. Der Zeichenkörper Superman nicht mehr eindeutig. Die Bedeutungshoheit der westlichen Kultur nicht mehr zweifelsfrei anerkannt. Damit ist auch die bequeme Vorstellung, die westliche Kultur stünde für universelle menschliche Werte und Freiheit an ein Ende gelangt.

Doch kein Grund zum Klagen. Wo in Stein gemeiselte Bedeutungsinhalte - die allesamt konstruiert und kollektiv akzeptiert sind - zu erodieren beginnen, öffnen sich auch wieder Spielräume für Diskussionen und die Neubestimmung von gesellschaftlichen Diskursen. Ein hoffnungsfroher Ansatz in Zeiten der Globalisierung, in dem die Euphorie längst schon der Angst und dem Bestreben nach Ab- und Ausgrenzung gewichen ist. Das spielerische Ausloten von Grenzen hat unendlich viel Charme und die Konfrontation mit unseren eigenen unhinterfragten Denkschemata ist uns allen allemal angemessener als das physische Austragen von Konflikten mit unseren Mitmenschen.

In diesem Sinne, mögen wir alle sehen üben. Immer wieder.

Weiter zum Dr. Erdel Verlag Kunstshop

Zhao Bin: Ausstellung in Korea

Vom 16. Mai bis 30. Juni 2015 stellt Zhao Bin erstmals Papierarbeiten in einer Einzelausstellung vor. Darunter auch die Radierung Olympia. Diese Arbeit aus dem Jahr 2010 hat die Maße 50x60cm und wurde in einer Auflage von 80 Stück gedruckt. Das Blatt Nr. 5 wurde von der Galerie Dr. Erdel Verlag angekauft.

Zhao Bin - Atelierausstellung 2014

Eröffnung am Samstag, 25. Januar 2014 um 19 Uhr

Zhao Bin Atelierausstellung 2014

Neuer Katalog: Zhao Bin 2006-2012

Zhao Bin ist diesen Winter wieder einige Monate in Deutschland, um eine Ausstellung in Berlin vorzubereiten und um hier in der direkten Umgebung mit einer Kultur, mit der er sich aus chinesischer Sicht intensiv auseinandersetzt, an einer neuen Serie zu arbeiten.

Wir trafen ihn in seinem Atelier in München (wir berichteten an dieser Stelle letztes Jahr) und konnten über seine neuen Projekte diskutieren und gleichzeitig die Fertigstellung des neuen 125-seitigen,großformatigen Kataloges feiern, der einen Überblick über die Arbeiten aus den letzten sechs Jahre bietet.

Der Katalog ist bei uns erschienen, hier die bibliographischen Daten:

Franz Xaver Peintinger, Horst Baur, Wang Qi (Text-Editoren), Marc Hum, Shi Ziyong, Ye Ping, Dr. Antonia Kienberger (Bild-Editoren), Wolf Erdel (Hrsg.): Zhao Bin works 2006-2012, Dr. Erdel Verlag, Regensburg, 2012, ISBN:978-3-9811486-3-3

Zum Preis von 17 Euro erhältlich in der Galerie am Fischmarkt3 oder im Büro Am Schallern 4 oder ohne zusätzlichen Versandkosten bequem bestellen im Dr. Erdel Verlag - Kunstshop.

Nachrichten von Zhao Bin

Zhao Bin hat dieses Jahr in China an mehreren Gruppenausstellungen teilgenommen.


(Reproduktion: Zhao Bin)

Eine davon wurde von Horst Baur kuratiert. Zhao Bin zeigte eine Serie von Papierarbeiten, in denen er das Thema „Nachrichten“ geschickt in humorvolle Comicstrips verpackte, die er auf identische Zeitungsseiten malte.

2014 werden seine Bilder in Shanghai, später in Berlin ausgestellt.

Eröffnung der Ausstellung Energy von Zhao Bin in Changsha

Die Eröffnung der Ausstellung "Energy" von Zhao Bin im Millenium Center for Contemporary Art am 2. Juni 2012 in Changsha war ein großer Erfolg. Bei der Eröffnung sprachen zahlreiche Beamte, Kuratoren und Kunstkritiker. Die (jungen) Besucher standen Schlange und auch das Ausstellungsareal war nicht nur von Bildern dicht gefüllt.

Den Fotos nach zu urteilen war die Ausstellungseröffnung ein Ganztages-Event, zu dem die Besucher mit der ganzen Familie kamen und sich nach dem und für westliche Verhältnsse sehr umfangreichen und beeindruckenden Eröffnungszeremoniell im Garten erfrischten.

Im Millenium Center for Contemporary Art sind über einen Monat lang Werke aus allen Serien zu sehen. Eine große Würdigung des noch jungen Künstlers Zhao Bin.

Zhao Bin beim Signieren 2012

Zhao Bin: Neue Arbeiten 2012

Derzeit ist Zhao Bin mit einer großen Ausstellung im Millenium Center for Contemporary Art in Changsha vertreten. Die Werkschau unter dem Titel "Energy" wird von Weiran Yang kuratiert.

Ab November 2012 zeigt er seine aktuellen Arbeiten in der Galerie Dr. Erdel.

Master Bin und Zhao Bin

 

Im Atelier von Zhao Bin, Juli 2011 - vor Arbeiten der Serie "Master Bin" (Foto: A. Kienberger)

Zhao Bin hat seinen mehrmonatigen Aufenthalt in Deutschland beendet und ist nun seit 22. Juli wieder in China. Drei Ausstellungen in München (u. a. Einzelausstellung: Galerie Zewe) und die Ausstellung in unserer Galerie am Fischmarkt 3 in Regensburg stellten seine neue Arbeiten der ständig wachsenden Sammlergemeinde vor. Er hat das auf seine liebevoll ironische Weise in einem Selbstporträt thematisiert. Es ist Teil des "Master Bin" - Zyklus, an dem er während seines Aufenthaltes in München arbeitete und den er nun als abgeschlossen betrachtet.

Durch unsere langjährige Zusammenarbeit mit dem Künstler wird es uns auch während seines Aufenthaltes in China möglich sein, Werke aus der laufenden Arbeit sowie verbliebene Werke aus unseren Ausstellungen vermitteln zu können. Kontaktieren Sie uns bei Bedarf gerne telefonich (0049941-702194) oder per mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!!

Zhao Bin: "I have a new collector", Serie Master Bin, Öl auf Leinwand, 60 x 50 cm, 2011 (Foto: Erdel Verlag)

Die nächste Ausstellung findet nun in Boston, USA, in der Lorand Gallery statt. Einige Bilder unerer Ausstellung in Regensburg und Stücke aus dem Zyklus "Dandai Yishu" werden dort einen Teil der Ausstellung bilden.

Wir werden aktuell über die Ausstellungen in USA und in China berichten - gleichzeitig freuen wir uns, dass wir im Dr. Erdel Verlag demnächst zwei weitere Kataloge des Künstlers herausgeben können. (w.e. Juli 2011)

Zhao Bin über Chinesische Kunst

Die Serie "DANDAI YISHU - Contemporary Art" von Zhao Bin aus dem Jahr 2010 stellt zweifellos einen wichtigen Beitrag zur kunstgeschichtlichen Wertschätzung chinesischer Kunst dar.

Teil der Serie "DANDAI YISHU - Contemporary Art" von Zhao Bin. (Foto: Zhao Bin)

Mit freundlicher Erlaubis des Autors veröffentlichen wir hier Gedanken von Zhao Bin zu seiner Arbeit:

"DANDAI YISHU - ZEITGENOESSICHE KUNST

Ich bin ein chinesischer Maler. Und als chinesischer Maler beherrsche ich keine Tuschemalerei, da wir Chinesen nur Europäische Kunst studiert haben.
Seit 100 Jahren haben uns die Europäer den Standard in Kunst vorgegeben.
Jetzt ist Chinesische Kunst Teil der Westlichen Kunst. Moderne chinesische Kunst wurde zum Monstrum. Alles wurde gleich geschaltet.
Machtlos. Ratlos. Hilflos. Aggressiv.
Meine Installation besteht aus 60 Bildern und einer Skulptur. Es sind Kopien von Arbeiten berühmter und bekannter Künstler, früher meine Vorbilder, und von Bildern zweier Chinesen, die im Westen Karriere gemacht haben. Es sind Kopien mit den Gesichtern von Schweinen. Es sind Kopien in meiner persönlichen Handschift. Es ist Propaganda.
Die Plastik Rodins „Le Penseur“ wurde zu meinem Sinnbild."

Zhao Bin

Zhao Bin Katalog beim Dr. Erdel Verlag

 Zhao Bin: Münchner Arbeiten 2000-2006 Dr. Erdel Verlag

Zhao Bin - Münchner Werke 2000 - 2006

Herausgegeben von Wolf Erdel mit einem Textbeitag von Franz Paintinger, 26,0 x 21,0 cm, 46 S., 62 Abbildungen farbig, pb. 12,80 Euro

Bestellung

per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

per Telefon: 0941-702194

oder bequem ohne zusätzliche Verandkosten im Dr. Erdel Verlag Kunstshop.

Katalogausschnitte

Seite 14

Seite 23

Seite 37

Seite 44

Zhao Bin: Vorangehen

In München wird die Installation "Vorangehen" gezeigt. Hintergrund: eine über 10 Meter breite und mehr als 2 Meter hohe Zeichnung von Zhao Bin!

Zhao Bin, 2005, 250 x 1140 cm mit freundlicher Genehmigung des Künstlers

Zhao Bin, seit Jahren sehr erfolgreich in unserer Galerie vertreten, arbeitet an einem monumentalen graphischen Werk. Wir dürfen erstmalig einen Blick darauf zeigen. (w.e.23.8.05). Die Ausstellung selbst findet am Odeonsplatz in der Galerie der Kunstakademie statt. Für die Förderung bedanken wir uns bei der BMW Group München.

Zhao Bin, 2005, Vorangehen, ca. 230 cm x 90 cm

Express yourself - smileyworld ltd. (Zhao Bin)

Zu der "Smiley" Serie von Zhao Bin freuen wir uns, einen interessanten Essay von Horst Baur präsentieren zu dürfen:

"Sag es" smileyworld ltd.

einige Anmerkungen zu den neuen Bildern von Zhao Bin

I.

Der Ausgangspunkt der neuen Serie von Zhao Bin's Arbeiten ist die europäische Kunstgeschichte. Seine eigene Zeitreise. Europäische Malerei dient dabei oft als eine ideale Kinoleinwand, auf die alle Arten von Fantasien projeziert werden können - z. B. ein Historienbild. In all diesen Fällen erzählen uns die Ergebnisse weniger über den Charakter des (Zeit-)Reisenden, viel aber über die Antriebe, Interessen und Ideale derer, die an diesen Projektionen beteiligt sind.

Im Fall von Zhao Bin's Zeitreise in der Kunstgeschichte befasst sich Zhao Bin vorwiegend mit seiner ureigenen Art der Umsetzung und deren Wirkung auf den Betrachter.

Das ist seine Stellungsnahme zu seinem Verständnis europäischer Kunst. Nicht umsonst. Die Arbeiten, die ihm zum Vorwurf dienen, sind in China bekannt. Nicht nur in chinesischen Kunstakademien, wo diese Arbeiten als Beispiele perfekter Maltechnik dienen. Aber in Zhao Bin's Arbeiten ist die Technik mutig und verblüffend, wie wir es aus der Pop Art kennen.

II.

Ein Smiley (auch Smilie oder Grinser) ist die grafische Darstellung eines lächelnden Gesichtes. Das Wort „Smiley“ wird gelegentlich für jede Art von Emotikon verwendet. Es wird üblicherweise in Form eines gelben Kreises dargestellt, mit zwei Punkten als Augen und einem Halbkreis, der den Mund darstellt. (Wikipedia)

Aber - wenn das Smiley nun zur malerischen Inkarnation, d.h. Fleischwerdung des Künstlers Zhao Bin dient? Ist der "gelbe Mann" eine Bestätigung des westlichen Vorurteils über den ewig lächelnden Chinesen? Oder ein Selbstporträt, Spiegelbild einer internationalen Ikone (Marke?) ? "Ihnen einen schönen Tag" nur eine Floskel, vereitelt durch das Leben? Und wie ist es mit dem Schwein? Ist das nur ein Kamerad oder ist es Zhao Bin's "alter ego"? Beides. Aber nicht in der Chinesischen Art. Es gibt keinen Bezug zu dem chinesischen Tierkreis-Zeichen. Es ist westlich. Dekandent.

Es wird aber mehr und mehr zu Zhao Bins zweitem Ich, wenn er sich in der europäischen Kunstgeschichte bewegt, in seinen "Körperstudien". Das Schwein wird eine Metapher für einen Dummkopf und einen "lüsternen alten Mann", eine Missgestalt, kaputt, aber obszön, und verloren im Exil. Er bringt sich selbst in den Bildern ein - den historischen und kulturellen Hintergrund der Malereien lässt er dabei unbeachtet: aber mit Humor. Als ein Kommentar zur chinesischen Kenntnis der europäischen Kunst. Obwohl anscheinend jeder weiss, wie zugehörig und abhängig die Kunst von geschichtlichen Umständen ist - Zhao Bin findet den Weg, uns das noch mehr bewusst zu machen. Alle Figuren in den (Bild-)Geschichten sind real, aber die Beziehungen zwischen ihnen sind rein erfunden.

....

Zhao Bib: Fackellauf, 2008

IV.

Zhao Bin reitet wieder. Auf seinem Kameraden, dem Schwein. Zu neuen Ufern - oder sollte ich sagen: zu den alten Grenzpfählen?

Horst Baur, Changsha 2008. Mit freundlicher Genehmigung des Autors, Übersetzung: Dr. Erdel Verlag

Text in Englisch:“express yourself” smileyworld ltd.

some notes to zhao bin’s new paintings

I.

the departure point of zhao bin’s new works series is the European art history. his own travel in time.

european paintings often serve as the ideal blank screen upon which all sorts of fantasies may be projected – e.g. profiling in history. in all of these instances, the end results tell us little about the character of their travellers, and much about the needs, concerns and ideals of those engaged in these projections.

in the case of zhao bin’s time travel in art history, the attention is directed toward his own very practice of projection and its workings to the viewers.

it is a comment on his own knowledge of European art. not for nothing. the works zhao bin reflects are popular in China. not only in chinese art accademies where these works serve as examples for perfect technics in painting. but in zhao bin’s works the technics are bold, striking as it is common in pop art.

II.

The smiley, smiley face, or happy face, is a stylized representation of a smiling human face, commonly represented as a yellow circle with two dots representing eyes and a half circle representing the mouth. (Wikipedia)

but- when the smiley is used as an incarnation of the chinese artist zhao bin?

is it the “yellow man” , an affirmation of the western prejudice of the ever smiling chinese man? or a self=portrait, reflecting an international icon?

“have a happy day”, only a phrase, thwarted by real life?

and what about the pig? is it only a companion or is it the artist’s alter ego?

both. not in the chinese way. no reference to the chinese zodiac sign.

it’s western. decadent.

it becomes more and more zhao bin’s alter ego when he travels in Europe’s art history, in its “studies of bodies”: the pig becomes a metaphor for an idiot and a “dirty old man”- a cretin, broken, but obscene. and lost in exile.

he enrolls himself in the paintings- ignoring the historical and cultural background of the paintings:

but in a humorous way. As a comment on the chinese knowledge of the European art.

although everybody seems to know how relative and dependent on historic circumstances is – zhao bin finds ways to get more aware about it. all the characters in the stories are real, but the connections between them are fictional.

III.

Anonymous Artist

Gabrielle d’Estrees and One of her Sisters (ca. 1594)

her sister is pinching her nipple indicating she is pregnant with the king's child.

EduardManet

Olympia (1863)

it humanizes prostitution which was not, in a time where no one wanted to be reminded of the shadier side of life, a very popular thing to do.

Lucian Freud

Hotel bedroom (1954)

paintings such as this were, at the time, regarded by many as shocking, violent and cruel.

IV.

zhao bin rides again. on his companion, the pig. to new frontiers. or should I say: to old frontiers?

horst baur, Changsha, 2008-9-1 (courtesy Horst Baur)

 

 

Zhao Bin: Der chinesische Maler

ART Today

Zhao Bin: Der chinesische Maler - Art Today, 2007, Öl auf Leinwand, 100 x 60 cm

Erstmalig dürfen wir eine neue und begeisternde Bildserie von Zhao Bin hier im Internet präsentieren: Der chinesische Maler - eine Serie aus 5 Arbeiten Öl auf Leinwand die ein ebenso treffendes wie feinsinniges Abbild unserer Mitkämpfer im Kunst-(Betrieb?) zeigen - Sammler, Vermittler, Produzenten. Zhao Bin hat sich alle diese Masken übergestülpt - er hat sich hineingedacht und er hat es herausgemalt.

Künstler im Artspace Erdel

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