Der Meister und seine bunten Superfrauen

von Dr. Helmut Hein, Mittelbayerische Zeitung, 5. Juni 2016

"Wunderbar: Zhao Bins „Come back“ mit erweiterter Pop-Art in Regensburg. Das Sexuelle und die Politik kommen hier zusammen.

Bei Zhao Bin ist nichts banal, obwohl auch er virtuos mit Oberflächen spielt. Zhao Bin ist ein präziser Beobachter: nicht nur der „wirklichen“ Welt, sondern auch unserer Imaginationen und der medialen Bilder, die sie überlagern. Pop Art hat ihn immer fasziniert, aber natürlich geht er in seiner Malerei über Warhol, Lichtenstein und Co. weit hinaus. [...] Zhao Bin ist – das übersieht man leicht, weil sich seine Themen und Motive so sehr aufdrängen – vor allem ein obsessiver Maler, der seriell an der Vervollkommnung seiner Kunst arbeitet. Jede Variante dient der Ausdifferenzierung, bietet eine weitere Facette."

Ich bin ein happy Maler

von Susanne Wolke in: Der neue Tag, 4. Juni 2016

"Es geht um Schönheit." Und: "Meine Bilder sprechen für sich." Mehr braucht Zhao Bin eigentlich nicht zu sagen. Der Chinese, der in München studiert hat und derzeit zum 11. Mal in der Regensburger Galerie Dr. Erdel Verlag ausstellt, hat eine globale Sicht auf die Dinge.

Erst fremd in Deutschland, dann fremd in China, bedient sich Zhao Bin mittlerweile ganz entspannt bei den Schönheits- und Statussymbolen beider Kulturkreise. "weiter gehen" lautet der Titel der aktuellen Ausstellung im Dr. Erdel Verlag. Zu sehen sind Ölbilder neueren Datums - angeführt von einem Blasmusiker am türkisblauen Strand, der als Titelbild dieser multikulturellen Schau dient.

Die Helden der Westkunst

"Zhao Bins Version ist so perfekt wie ironisch. Er benutzt nicht eine Manier, er variiert sie. Und macht sie dadurch kenntlich. [...] Die zentrale Serie seiner neuen Erdel-Ausstellung heißt „news from china“. Und wer herausfinden möchte, was hier eigentlich gezeigt oder „kritisiert“ wird, kommt so rasch an kein Ende."

Dr. Helmut Hein, Mittelbayerische Zeitung, 5. Dezember 2012

Ein Labsal in der Wüste

"Seine neue Ausstellung ist außerordentlich, ein Labsal in der Wüste. Das gilt für die Selbstportaits: Masken, die Zhao Bin versuchsweise aufsetzt, um Klischees zu demontieren. Es gilt mehr noch für seine Schweine-Galerie zeitgenössischer Kunst."
(Dr. Helmut Hein)
Zum Artikel in der Mittelbayerischen Zeitung

Donau-Post 28.05.2011

Kunst aus China

"Die chinesische Bezeichnung 'Dandai Yishu' heißt auf Deutsch soviel wie 'zeitgenössische Kunst'. Und genau mit diesem Thema hat sich der chinesische Künstler Zhao Bin in den letzten Jahren sowohl malerisch als auch kulturkritisch beschäftigt. Dabei geht er mit der Tatsache hart ins Gericht, dass isch die chinesische Kunst - ähnlich wie auch die klassische Musik - stark an die europäische Kunst angelehnt hat und sogar ein Teil von ihr geworden ist." (Stefan Rimek)

Der coole Supermann mit der Schweineschnauze - Zhao Bin Ausstellung in der Mittelbayerischen Zeitung

"Eine große Ausstellung im kleinen Format – und in Zitatform." - so schreibt Helmut Hein in der Mittelbayerischen Zeitung vom 24.11.2008 zur derzeitigen Ausstellung "Zhao Bin - Supermann" in unserer Galerie am Fischmarkt.

"Zhao Bin bekämpft seine produktive Ratlosigkeit mit entschiedener Referenz. Oder sollte man sagen: mit Reverenz? Jedenfalls unternimmt er Beutezüge in Kunst- und Polit-Historie, scheinbar demütig und in Wahrheit rotzfrech und präsentiert dem geneigten Publikum ein innig ironisches Panorama des Menschlich-allzumenschlichen – das er gründlich durch einen zur Kenntlichkeit entstellten MultiKulti-Fleischwolf gedreht hat." (Helmut Hein).

Wir danken der MZ für den lesenswerten Artikel und laden Sie ganz herzlich zu der sehenswerten Ausstellung ein - bis 19. Dezember in der Galerie Dr. Erdel Verlag, Fischmarkt 3 in Regensburg. Mi. und Fr. 16-19 Uhr u.n.V. Tel. (0941) 702194

> Artikel in der Mittelbayerischen Zeitung

Künstler im Artspace Erdel

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