Sommerprogramm

Am 12. September 2019 eröffnen wir die neue Kunstsaison mit Susanne Neumann.

In großformatiger Malerei, Fotografien und Objekten setzt Susanne Neumann Grundmuster des Menschseins in Szene: Verwurzelung - Entwurzelung, Wanderbewegungen - Integration, Nomadentum - Vergesellschaftung, Ruhe - Bewegung.

Unter dem Titel "in Bewegung" stellt sie neue Arbeiten rund um das Themenfeld Mobilität vor. Malerei und Fotografie in der Galerie artspace Erdel, Fischmarkt 3 und eine Installation und Objektkunst im Schaulager Am Schallern 4.

Weitere Infos über das spannende und vielseitige Werk von Susanne Neumann.

Öffnungszeiten
Galerie artspace Erdel Fischmarkt 3 - Sommerpause bis 12. September 2019
Schaulager Am Schallern 4 täglich geöffnet.
Tel.: 0941.70 21 94
Mobil Wolf Erdel: 0170.31 80 748
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Science, Technology & Arts – STARTS

Seit dem 10. Januar 2019 können TechnologInnen, KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen, Institutionen, Labs und Unternehmen ihre Projekte für den diesjährigen STARTS Prize, Teil der STARTS Initiative der Europäischen Kommission, einreichen. Dieser Preis wird von Ars Electronica (Linz), BOZAR und Waag im Auftrag der Europäischen Kommission ausgeschrieben. Das Ziel der Initiative liest sich wie ein Programm zur Kulturförderung und wirtschaftlichen Sicherung der Kreativszene: "Die STARTS Initiative der Europäischen Kommission
Um im globalen Wettbewerb bestehen zu können und die Gesellschaft in positiver Weise nachhaltig zu gestalten ist Europa auf Innovationen angewiesen. Mit alternativen Forschungsmethoden und kritischen Standpunkten zur Technologie können KünstlerInnen entscheidend zu Innovationen und Technologien beitragen, die humanzentriert und für die Gesellschaft angepasst sind. Auf diese Weise wirken die Künste als Katalysator für die Umsetzung von wissenschaftlichem und technologischem Wissen rund um neue Produkte, Dienstleistungen und Ansätze in Gesellschaft, Forschung und Wirtschaft. Um KünstlerInnen an der Schnittstelle von Wissenschaft, Technologie und Kunst voll in die europäischen Innovationsprozesse einzubeziehen hat die Europäische Kommission die STARTS Initiative gestartet." (Ars Electronica, Linz). Links zu der äusserst diskussionswürdigen und begrüßenswerten Initiative hier: https://ars.electronica.art/aeblog/de/?s=STARTS, eine Kurzeinführung hier: https://www.youtube.com/watch?v=Vfgex-NEpEA

(we, 15.1.2019)

Hélène de Beauvoir

Kunstgeschichte und politische Zeitgeschichte

Eine schöne Ausstellungskritik von Christine Richard vom SÜDKURIER über Hélène de Beauvoir und die Jubiläumsausstellung im Museum Würth in Erstein.
Fazit: Mehr ist als nur eine Kunst-Schau

Hélène de Beauvoir  Radierung Illustration zu La femme rompueDie Ausstellung ist zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Erstein ist nur 20 Autominuten von Goxwiller entfernt. Die schöne Hélène, tief verwurzelt in der Region, war mit ihrer eigenwilligen Eleganz und unkonventionellen Existenz als Künstlerin ein Vorbild für viele Frauen auf dem Land. Mehr noch: Sie engagierte sich für soziale Projekte vor Ort – sie leitete etwa ein Atelier für Peugeot-Arbeiter und war Mitbegründerin des Straßburger Frauenhauses. „S.O.S. Femmes Alternative Alsace“, heißt einer ihrer Plakat-Entwürfe von 1979.

Mithin ist diese Ausstellung mehr als nur eine Kunst-Schau. Sie spiegelt Kunstgeschichte und politische Zeitgeschichte. Kunst als Zeitzeugenschaft.

Mehr Informationen und ausgewählte Kunstwerke finden Sie in unserem Online-Kunstshop.

 

Maskenbildner Wolfgang Utzt für Lebenswerk geehrt

Bereicherung der deutschen Theater- und Kunstszene

Der in Märkisch-Oderland lebende Maskenbilder Wolfgang Utzt ist für sein Lebenswerk geehrt worden. Er erhielt in Neuhardenberg (Märkisch-Oderland) den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten, teilte die Staatskanzlei mit. Utzt habe mit seinem Schaffen jahrzehntelang die deutsche Theater- und Kunstszene bereichert, betonte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) in seiner Laudatio. Der Preis ist mit 10 000 Euro dotiert.

Seine Masken, Figurinen, Grafiken und Bildentwürfe haben deutsch-deutsche Theatergeschichte geschrieben. Sie verweisen auf eine ästhetische Dimension, einen „Eigensinn", die sie zu besonderen, ganz und gar solitären Zeichen und Ausdrucksformen einer Kulturgeschichte der Moderne machen. Viele Kunstwerke des 76-Jährigen sind in Museen zu sehen.

Zauberkasten für Schamanen

43 Jahre lang wirkte Utzt am Deutschen Theater, von 1979 bis 2003 war er dort Chefmaskenbildner. Wolfgang Utzt ist eine Legende unter den Maskenbildnern. Als kongenialer Partner von Regisseuren wie Benno Besson, Friedo Solter, Alexander Lang, Thomas Langhoff, Heiner Müller, Robert Wilson oder Jürgen Gosch war er über Jahrzehnte an vielen bedeutsamen Inszenierungen des Deutschen Theaters in Berlin und an anderen Häusern beteiligt. Er betreute über 100 Theaterproduktionen.

Gunnar Decker würdigt die Arbeit des Schamanen Wolfgang Utzt in "Theater der Zeit" (9/2018) mit folgenden Worten: "Ursprung und Abstraktion treffen sich in den Masken von Wolfgang Utzt. [...] Utzt machte mittels der Maske die Tragödien erkennbar und schenkte den Schauspielern einen intimen Spielhintergrund für das Gesicht." Von allen Produktionen hebt Decker die Maske für Christian Grashof in seiner Doppelrolle als Danton und Robespierre in der Inszenierung von Alexander Lang hervor.

Theaterplakat Volker PfüllerDas Plakat, Bühnenbild und Kostüme zu diesem Stück stammen von Volker Pfüller. 

Das Plakat haben wir im Schaulager Am Schallern 4 in Regensburg vorrätig. Weiter Details finden Sie unter erdel-shop.de

Wolfgang Utzt künstlerisches Werk reflektiert Frank Hörnigk in der Publikation In Masken geht die Zeit. Das Werk des Maskenbildners Wolfgang Utzt. Klappenbroschur mit 184 Seiten, Format: 220 x 235 mm
ISBN 978-3-940737-80-9

Nach dem Ausstieg aus dem Beruf begann Wolfgang Utzt wieder zu zeichnen. Vor zwei Jahren erschien sein erstes Buch "Das Gürteltier kam nachts um vier".

Preisträger Malerei, Grafik, Skulptur und Fotografie

Vergeben wurden auch der Brandenburgische Kunstpreis der "Märkischen Oderzeitung" und der Stiftung Schloss Neuhardenberg. Im Bereich Malerei ging die Ehrung an Carola Czempik im Bereich Grafik an Frank Diersch, im Bereich Skulptur an Dorit Trebeljahr und im Bereich Fotografie an Göran Gnaudschun. Den mit 6000 Euro dotierten Nachwuchsförderpreis des Landes erhielt Conrad Panzner.

Der Brandenburgische Kunstpreis wird seit 2004 verliehen. Das Kulturministerium vergibt jedes Jahr Stipendien in Höhe von 150 000 Euro an Künstler. 50 000 Euro werden zudem für die Atelierförderung bereit gestellt.

Faust digital


 
 

 

Peter Dorn und Peter Habermeier: Faust Digital

Wir freuen uns, in Verbindung mit der derzeitigen Ausstellung "Urfaust" von Armin Mueller-Stahl ein Projekt von Peter Dorn und Peter Habermeier aus dem Jahr 1999 vorstellen zu dürfen: 

"Faust digital"

Damit ist die Installation "Faust digital" hier erstmalig nicht nur digital, sondern auch virtuell präsentiert.

Für die Überlassung der Unterlagen danken wir Peter Dorn ganz herzlich.

 

Hörprobe - Prolog

Peter Dorn bei der Installation am 28. August 1999 (Goethes Geburtstag) in der Kleinen Galerie, Gesandtenstrasse , Regensburg

Die Vertonung wurde über 200 Lautsprecher übertragen (im Hintergrund zu sehen

Information

Am 28. August 1999 von 10.00 bis 16.30 wird in der kleinen Galerie eine Klanginstallation von Peter Dorn und Peter Habermeier gezeigt. 
Die Installation " Faust digital " besteht im wesentlichen aus einer Rezitation von Goethe's Faust I.

Der Vortrag erfolgt durch eine " Sprachmaschine " d. h. einer Wiedergabe aus dem digitalisierten Wortlaut mittels Mikrosegment synthetisch generierter Sprache. Sowohl Worterkennung als auch Stimmerzeugung erfolgen über Computer.

Sprache und menschliche Stimme sind ausschließlich technisch erzeugt ---- wenn man will: Mephisto liest Faust I

Wir freuen uns wenn Sie kommen.

kleine Galerie

Originaleinladung zur Installation

Premiere am 31.Mai 1988

Installation bei der Premiere 1988

Die Installation in der Kultfabrik

       
 

Schaulager am Schallern 4 - schauen Sie einfach mal vorbei!

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Das Schaulager ist für uns nicht nur Aufbewahrungsort sondern auch Spielstätte, Proberaum, Labor, Werkstatt. Gerade im Winter und ausserhalb der Messezeiten im (Kunst-)Jahr finden Sie uns hier. Einzelstücke der laufenden Ausstellung und Arbeiten aus vorangegangenen Ausstellungen - manche in Kommission, andere im Besitz der Galerie artspace Erdel - können Sie hier sehen und gerne auch probeweise in der Hängung begutachten.

Zur Zeit arbeiten wir auch an dem Aufbau einer Sammlung im Internet: www.erdel-shop.de (oder oben in der Menüliste "Kunstshop"), wir freuen uns, wenn Sie hier Stücke finden, die für Ihre Sammlung interessant sind.

Wenn wir gerade nicht da sind: einfach anrufen, oft sind wir in der Galerie artspace Erdel am Fischmarkt 3  und gehen gerne zum Schaulager hinüber. Tel. 0941-702194

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Hier finden sie uns am Schallern 4 - wenige Meter vom Fischmarkt 3 entfernt.

In concert: Silvia Penide im artspace Erdel

Zur Ausstellung "400 lunas emocionadas" des Galiciers Juan Fernando des Laiglesia freuen wir uns, am 18. Juni, einen Tag nach der offiziellen Ausstellungseröffnung, ein Konzert mit der bekannten galicischen Liedermacherin Silvia Penide in der Galerie am Fischmarkt veranstalten zu können. Ermöglicht wurde dieses herausragende Ereigniss durch die Mithilfe des Forschungszentrums Spanien der Universität Regensburg, bei dem wir uns an dieser Stelle schon herzlich bedanken. 10 Tage spanische Film- und Kulurwoche in Regensburg! Beginn des Konzertes: 19:00 Uhr, Kartenreservierung (5 Euro) über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0941-702194

FAZ schreibt: "Die andere Beauvoir"

 

Tafelbild Hélène de Beauvoir

Hélène de Beauvoir: "Fünf Gondoliere", eine Bild von 1956 (kubistische Periode der Künstlerin), 130 x 100 cm, ist zur Zeit in der Galerie Hammer in Regensburg zu sehen.

Hélène de Beauvoir, die "andere Beauvoir", so lautet derTitel des Berichtes, in dem die renommierten FAZ am Sonntag (12.10.08) das bewegte Leben der Malerin in intimer Kenntnis vorstellt. Quelle der Informationen war natürlich Ludwig Hammer, Galerist in Regensburg, der die Künstlerin zu ihren Lebzeiten 30 Jahre lang vertrat und sich seit ihrem Tod im Jahr 2001 verantwortungsvoll der Pflege Ihres Nachlasses widmet. Der Bericht zeigt die private Seite der Künstlerin die sich durch eine berührende Herzlichkeit und Lebensfreude zeitlebens auszeichnete ebenso wie die vielfältigen Facetten Ihres Schaffens. Der Artikel ist jetzt vollständig online verfügbar: (Faz - Kunstmarkt 12.10.08)

Aquarell Hélène de Beauvoir

Gondoliere: Ein Auarell im Stil von Matisse, ebenfalls aus der Galerie Hammer

Nach mehreren Ausstellungen zum Werk Hélène de Beauvoirs in unserer Galerie während der letzten Jahre freuen wir uns über die zunehmende Wertschätzung des Werkes für uns, unsere Kunden und natürlich in besonderem Masse für unseren Freund und Kollegen Ludwig Hammer.

Siehe auch: Künstler-Archiv: Hélène Beauvoir

Öffnungszeiten

Donnerstag und Freitag: 11- 17 Uhr 
Samstag: 11-15 Uhr und nach Vereinbarung

Kontakt: 0941 - 70 21 94 und
Mobil 0170 - 31 80 748

Mail: wolf@erdel.de

Skype: wolf.erdel

Besuchen Sie auch unseren Kunst-Shop www.erdel-shop.de

Käufe und Lieferungen kontaktfrei möglich.

Click & Collect über unseren online-shop. Abholort: Schaulager, Am Schallern 4 nach Terminabsprache.

 

Wir freuen uns über Diskussion und Austausch. Folgen Sie uns gerne auch auf folgenden Kanälen:

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Freude an Bildern | Kunst-Shop Erdel