Sommerprogramm

Am 12. September 2019 eröffnen wir die neue Kunstsaison mit Susanne Neumann.

In großformatiger Malerei, Fotografien und Objekten setzt Susanne Neumann Grundmuster des Menschseins in Szene: Verwurzelung - Entwurzelung, Wanderbewegungen - Integration, Nomadentum - Vergesellschaftung, Ruhe - Bewegung.

Unter dem Titel "in Bewegung" stellt sie neue Arbeiten rund um das Themenfeld Mobilität vor. Malerei und Fotografie im artspace Erdel, Fischmarkt 3 und eine Installation und Objektkunst im Schaulager Am Schallern 4.

Weitere Infos über das spannende und vielseitige Werk von Susanne Neumann.

Öffnungszeiten
Galerie artspace Erdel Fischmarkt 3 - Sommerpause bis 12. September 2019
Schaulager Am Schallern 4 täglich geöffnet.
Tel.: 0941.70 21 94
Mobil Wolf Erdel: 0170.31 80 748
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hélène de Beauvoir

Kunstgeschichte und politische Zeitgeschichte

Eine schöne Ausstellungskritik von Christine Richard vom SÜDKURIER über Hélène de Beauvoir und die Jubiläumsausstellung im Museum Würth in Erstein.
Fazit: Mehr ist als nur eine Kunst-Schau

Hélène de Beauvoir  Radierung Illustration zu La femme rompueDie Ausstellung ist zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Erstein ist nur 20 Autominuten von Goxwiller entfernt. Die schöne Hélène, tief verwurzelt in der Region, war mit ihrer eigenwilligen Eleganz und unkonventionellen Existenz als Künstlerin ein Vorbild für viele Frauen auf dem Land. Mehr noch: Sie engagierte sich für soziale Projekte vor Ort – sie leitete etwa ein Atelier für Peugeot-Arbeiter und war Mitbegründerin des Straßburger Frauenhauses. „S.O.S. Femmes Alternative Alsace“, heißt einer ihrer Plakat-Entwürfe von 1979.

Mithin ist diese Ausstellung mehr als nur eine Kunst-Schau. Sie spiegelt Kunstgeschichte und politische Zeitgeschichte. Kunst als Zeitzeugenschaft.

Mehr Informationen und ausgewählte Kunstwerke finden Sie in unserem Online-Kunstshop.

 

Maskenbildner Wolfgang Utzt für Lebenswerk geehrt

Bereicherung der deutschen Theater- und Kunstszene

Der in Märkisch-Oderland lebende Maskenbilder Wolfgang Utzt ist für sein Lebenswerk geehrt worden. Er erhielt in Neuhardenberg (Märkisch-Oderland) den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten, teilte die Staatskanzlei mit. Utzt habe mit seinem Schaffen jahrzehntelang die deutsche Theater- und Kunstszene bereichert, betonte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) in seiner Laudatio. Der Preis ist mit 10 000 Euro dotiert.

Seine Masken, Figurinen, Grafiken und Bildentwürfe haben deutsch-deutsche Theatergeschichte geschrieben. Sie verweisen auf eine ästhetische Dimension, einen „Eigensinn", die sie zu besonderen, ganz und gar solitären Zeichen und Ausdrucksformen einer Kulturgeschichte der Moderne machen. Viele Kunstwerke des 76-Jährigen sind in Museen zu sehen.

Zauberkasten für Schamanen

43 Jahre lang wirkte Utzt am Deutschen Theater, von 1979 bis 2003 war er dort Chefmaskenbildner. Wolfgang Utzt ist eine Legende unter den Maskenbildnern. Als kongenialer Partner von Regisseuren wie Benno Besson, Friedo Solter, Alexander Lang, Thomas Langhoff, Heiner Müller, Robert Wilson oder Jürgen Gosch war er über Jahrzehnte an vielen bedeutsamen Inszenierungen des Deutschen Theaters in Berlin und an anderen Häusern beteiligt. Er betreute über 100 Theaterproduktionen.

Gunnar Decker würdigt die Arbeit des Schamanen Wolfgang Utzt in "Theater der Zeit" (9/2018) mit folgenden Worten: "Ursprung und Abstraktion treffen sich in den Masken von Wolfgang Utzt. [...] Utzt machte mittels der Maske die Tragödien erkennbar und schenkte den Schauspielern einen intimen Spielhintergrund für das Gesicht." Von allen Produktionen hebt Decker die Maske für Christian Grashof in seiner Doppelrolle als Danton und Robespierre in der Inszenierung von Alexander Lang hervor.

Theaterplakat Volker PfüllerDas Plakat, Bühnenbild und Kostüme zu diesem Stück stammen von Volker Pfüller. 

Das Plakat haben wir im Schaulager Am Schallern 4 in Regensburg vorrätig. Weiter Details finden Sie unter erdel-shop.de

Wolfgang Utzt künstlerisches Werk reflektiert Frank Hörnigk in der Publikation In Masken geht die Zeit. Das Werk des Maskenbildners Wolfgang Utzt. Klappenbroschur mit 184 Seiten, Format: 220 x 235 mm
ISBN 978-3-940737-80-9

Nach dem Ausstieg aus dem Beruf begann Wolfgang Utzt wieder zu zeichnen. Vor zwei Jahren erschien sein erstes Buch "Das Gürteltier kam nachts um vier".

Preisträger Malerei, Grafik, Skulptur und Fotografie

Vergeben wurden auch der Brandenburgische Kunstpreis der "Märkischen Oderzeitung" und der Stiftung Schloss Neuhardenberg. Im Bereich Malerei ging die Ehrung an Carola Czempik im Bereich Grafik an Frank Diersch, im Bereich Skulptur an Dorit Trebeljahr und im Bereich Fotografie an Göran Gnaudschun. Den mit 6000 Euro dotierten Nachwuchsförderpreis des Landes erhielt Conrad Panzner.

Der Brandenburgische Kunstpreis wird seit 2004 verliehen. Das Kulturministerium vergibt jedes Jahr Stipendien in Höhe von 150 000 Euro an Künstler. 50 000 Euro werden zudem für die Atelierförderung bereit gestellt.

Schaulager am Schallern 4 - schauen Sie einfach mal vorbei!

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Das Schaulager ist für uns nicht nur Aufbewahrungsort sondern auch Spielstätte, Proberaum, Labor, Werkstatt. Gerade im Winter und ausserhalb der Messezeiten im (Kunst-)Jahr finden Sie uns hier. Einzelstücke der laufenden Ausstellung und Arbeiten aus vorangegangenen Ausstellungen - manche in Kommission, andere im Besitz des Verlages - können Sie hier sehen und gerne auch probeweise in der Hängung begutachten.

Zur Zeit arbeiten wir auch an dem Aufbau einer Sammlung im Internet: www.erdel-shop.de (oder oben in der Menüliste "Kunstshop"), wir freuen uns, wenn Sie hier Stücke finden, die für Ihre Sammlung interessant sind.

Wenn wir gerade nicht da sind: einfach anrufen, oft sind wir im artspace am Fischmarkt 3  und gehen gerne zum Schaulager hinüber. Tel. 0941-702194

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Hier finden sie uns am Schallern 4 - wenige Meter vom Fischmarkt 3 entfernt.

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Öffnungszeiten

Wir sind gerne jeden Werktag
von 11 bis 18 Uhr für Sie da!

artspace Erdel Fischmarkt 3
& Schaulager Am Schallern 4

Damit Ihr geschätzter Besuch nicht durch unsere gelegentlich betriebsbedingte Abwesenheit misslingt, empfehlen wir eventuell Anmeldung:

Anruf genügt: 0941-702194 oder Mobil 0170-3180748

Besuchen Sie auch unseren Online-Kunstshop
www.erdel-shop.de