Volker Pfüller: Tante Teste

Volker Pfüller Theaterarbeit

Volker Pfüller: Samuel Beckett

Teil der Mappe Tante Teste. Insgesamt 16 Grafiken, die von manuellen Farbauszügen im Siebdruck auf Fabriano Rosaspina 285g gedruckt wurden. Die einzelnen Motive sind zwei- bis vierfarbig. Die Auflage beträgt 70 Exemplare, die vom Autor im November 2014 handsigniert und nummeriert wurden.

Format: 22,5 x 33 cm. 350 Euro

Mehr Informationen: www.erdel-shop.de

Sein Gesicht gehört zu den Ikonen des 20. Jahrhunderts. Hager, zerfurcht, asketisch. Dieser Raubvogelblick. Jede Farbe scheint darin zu sein, vorausgesetzt, sie ist grau.

Er rauchte und trank exzessiv, Depressionen gehörten zu seinem charakterlichen Grundgerüst - einsam war er aber nicht. Als Samuel Beckett 1969 den Literaturnobelpreis bekam, verschenkte er das Geld an Freunde.

Er boxte, spielte Tennis, Kricket und Golf und fuhr leidenschaftlich gern Motorrad und schätzte die Bars und Kneipen von Paris genauso wie die Theater. Becketts Welt ist radikal diesseitig, in ihr zählt nur eines: "Immer versucht, immer gescheitert, egal, versuch' es wieder, scheitere erneut, scheitere besser."

Ruth Fühner: "Karfreitagskind aus Dublin" in: Deutschlandfunk, 22.12.2014

 


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Kunstwerk im Fokus

Ornella Reni: Galileo

Ornella Reni: Galileo - La verità è dinamica

Galileo blickt hinaus in den Sternenhimmel. Sein Teleskop erreichte eine bis zu 33fache Vergrößerung und war eine Sensation. Wer selbst schon einmal durch ein Teleskop geblickt hat, wird festgestellt haben, dass man nicht viel mehr sieht als mit dem bloßen Auge und wird möglicherweise etwas enttäuscht gewesen sein. Wieviel größer also ist die Leistung Galileos einzuschätzen, der seine bahnbrechenden Entdeckungen durch Beobachtung machte, viel mehr aber noch durch Hypothesen und theoretische Ableitungen, die er mathematisch berechnete. In zahlreichen Experimenten untersuchte Galileo die Gesetze der Bewegung von Körpern, vor allem deren Beschleunigung. Mit seinem Fernrohr begann eine neue Ära in der Astronomie. Galileo entdeckte die vier größten Monde des Jupiter, analysierte die Oberfläche des Mondes und untersuchte die Entstehung und das Verschwinden der Sonnenflecken - für damalige Verhältnisse ein Sakrileg, denn die Sonne hatte als unbefleckt zu gelten. Teil seiner zahlreichen astronomischen Entdeckungen ist auch die Engführung der Zeit und des Raums. Galileo machte erste Versuche zur Erzeugung von Lichtgeschwindigkeiten, die er jedoch nicht umsetzen konnte. Galileo sprach sich für das kopernikanische Weltbild aus, bemühte sich aber, das biblische und das wissenschaftliche Weltbild in Einklang zu bringen. Charakteristisch für Galileo ist seine tiefe Überzeugung der Beweglichkeit der Dinge. Somit plädierte er stets für die Beweglichkeit und Veränderbarkeit unseres Weltbildes - konträr zur statischen Auffassung der Kirche und ihres auf Unveränderlichkeit bedachten Machtapparats - und folgte der Sehnsucht, die Grenzen unserer Wahrnehmung und unseres Denken durch Experiment und analytisches Denken zu überschreiten.

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