Volker Pfüller: Spiel

Volker Pfüller: Spiel

Volker Pfüller Theaterarbeit

Samuel Beckett: Spiel
Münchner Kammerspiele 1991
Regie: Hans-Joachim Ruckhäberle
Figurine: 48 x 33,5 cm

Ein Mann zwischen zwei Frauen.

Mit der einen ist er verheiratet, die andere ist seine Geliebte. Nichts als eine banale Dreiecksgeschichte?

Alle drei sind tot und sehnen sich nach dem Verlöschen ihres Bewußtseins. Aber ihre Vergangenheit lebt, und so bleiben sie gefangen in der Wiederholung ihrer Erinnerungen. Jeder erzählt seine Version. Keiner hört dem anderen zu. Oder hören sie sich gar nicht? Jeder ist allein mit seinem Schmerz, seiner Schuld und seiner Liebe. Einer Liebe über den Tod hinaus? Gefühle ohne Ende?

Endlich das Gefängnis des Dreiecksdramas verlassen zu dürfen, wäre die Erlösung. Nichts ist mehr wichtig im Frieden des Nichts. Aber dieses »Spiel« läßt das Nichts-Sein nicht zu.

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Öffnungszeiten

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Samstag: 11-15 Uhr und nach Vereinbarung

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Kunstwerk im Fokus

Barbara Muhr: Ophelia
Mischtechnik auf Leinwand, 160 x 90 cm, 2024

"In allererster Linie pflegt Barbara Muhr Malerei pur mit einigen Ausflügen in grafische Techniken wie Siebdruck, Radierung oder Cyanotypie. Die Künstlerin kombiniert in ihren Mischtechniken aus Acryl- und Ölfarben, Kreiden und oftmals auch Klebebändern naturalistische Malerei mit gestischer Abstraktion. Die in der Regel sehr großflächigen Bilder zeigen eine Malerei mit hoher Qualität, in der flächige Farbfelder oft gepaart mit spontan gesetzten, flotten zeichnerischen band- und linienartigen Elementen hinführen zu farblich verdichteten, realistisch ausformulierten Portraits. Diese Zusammenführung freier Malerei und der genauen, zuweilen schon fotorealistischen Darstellung von Kopf und Gesicht ist ein neu zu entdeckendes Stilmittel in der zeitgenössischen Malerei."

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