Volker Pfüller: Spiel

Volker Pfüller Theaterarbeit

Volker Pfüller

Samuel Beckett: Spiel
Münchner Kammerspiele 1991
Regie: Hans-Joachim Ruckhäberle
Figurine: 48 x 33,5 cm

Becketts Figuren müssen weitermachen - trotz aller Sinnlosigkeit

Becketts Welten sind Einöden, die Menschen in ihnen zum Stillstand verurteilt. Wenn sie nicht in einen Rollstuhl gebannt sind oder in eine Mülltonne, gehen sie im Kreis. Doch immer ist da etwas, das sie in einer quälenden Schwebe hält, das sie zum Weitermachen, Weiterscheitern zwingt, aller Sinnlosigkeit zum Trotz. Wiederholungszwang mit strengen Regeln.

Seit Kriegsende schrieb Beckett auf Französisch. Die Fremdsprache macht es ihm leichter, "ohne Stil" zu schreiben, wie er das nannte, Sätze und Situationen, abgenagt bis auf die Knochen, klingend und rhythmisiert von jähen Tempo- und Stimmungswechseln, aufgehängt zwischen Komik und Pathos.

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Kunstwerk im Fokus

Ludwig Gebhard: Tätowierte Schönheit
Farblinolschnitt, 1996
Blattgröße: 70 x 50 cm
Druckfläche: 42 x 30 cm

In Privatbesitz

Ein schwarzer Frauenkopf blickt den Betrachter en face regungslos an. Im Gesicht der Frau sind merkwürdige Zeichen zu sehen: Auf der rechten Wange wird ein Viereck durch drei parallele Linien überschnitten, auf der linken Wange überschneiden sich drei gekrümmte Linien. Sind das die Tätowierungen, von denen der Titel spricht? Gebhard hat eine "Schönheit"geschaffen, ein in der Kunstgeschichte beliebter Topos, der immer von einem Ideal ausgeht.

Die (weibliche) Schönheit, die erst durch die Hand des Künstlers entsteht - aber auch die weibliche Schönheit, die der Künstler als Inspiration für seine Kunst nötig hat. Hier kreuzen sichdie Linien - wie auf den Wangen der Schönheit.

(Text: Luise Finger (Auszug): Ludwig Gebhard - Linolschnitte und Radierungen, 2007, Dr. Erdel Verlag)

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