Ornella Reni: Luther

Ornella Reni: Luther

Ornella Reni: Lutero

Allein aus der Gnade Gottes heraus ist die Erlösung des Menschen möglich. Damit vollzog Luther, Augustinermönch und Theologieprofessor, die reformatorische Glaubenswende, die in ihren Anfängen eine Volksbewegung war und erst später zu einer politischen Angelegenheit der Landesfürsten wurde.
Allein die Heilige Schrift ist die Quelle allen Glaubens und Maßstab des christlichen Handelns. Daher erklärt sich aus protestantischer Sicht die Feindschaft gegenüber Zeremonien und Theater und der Verfolgung theatralischer Kunstformen.
Ganz anders im Katholizismus: Hier wird das Leben aus dem Geist der Frömmigkeit gestaltet und die katholischen Kirchen sind in ihrer Gestaltung ein beeindruckendes Beispiel für den zeremoniellen Stil. Schauen und Verstehen sind eng miteinander verwoben. Barocke Kirchen brechen die klare Gliederung der Renaissance auf. Die Illusionsarchitektur mit geschwungenen und vorgeblendeten Säulen, die Skulpturen, die Stuckatierung und die Deckengemälde überhöhen nicht nur die Funktion des Gebäudes, sondern spielen gekonnt mit dem Licht. Die Lichtdramaturgie lässt den Kirchenbesucher und den damaligen Gläubigen über das Gebäude hinaus in die Luft, in den Himmel schweben.

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Öffnungszeiten

Mittwoch bis Freitag: 11- 17 Uhr 
Samstag: 11-15 Uhr und nach Vereinbarung

Kontakt: 0941 - 70 21 94 und
Mobil 0170 - 31 80 748

Mail: wolf@erdel.de

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Kunstwerk im Fokus

Galerie Erdel | Astrid Schröder

Astrid Schröder: 2-5-19. Acryl auf Leinwand, 50 cm x 50 cm, 2019.

Mehr: www.erdel-shop.de

Astrid Schröder bewegt sich durch den Farbkreis, legt mit einer Grundfarbe die Stimmung an und reduziert die Malerei auf ein Minimum. „Ich tauche den Pinsel in die Farbe, ziehe Linien solange die Farbe reicht und lasse daraus ein Bild wachsen.“ Es sind die immer gleichen Übungen, um Serien von Farbreihen aneinander zu fügen. Selten werden mehr als zwei Farben kombiniert. Und doch entstehen daraus, wie es Ines Kohl es formuliert, Tiefen im Bildraum und Bewegung, schichten sich Horizonte hintereinander. Astrid Schröder ist wichtig, die Wahrnehmung nicht auf einen Gegenstand festzulegen, sondern Sinnlichkeit zum Ausdruck zu bringen, „eine Art Spiritualität, die für den Betrachter erfahrbar wird“.

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