Zhao Bin: I love the feeling of being a little bit drunk

Zhao Bin: Master Bin
Öl auf Leinwand, 50 x 60 cm, 2011

"München ist schön. Insbesondere wenn der Sommer gerade ansetzt zu seinem ersten großen Anlauf, die Luft noch frisch, die kommende Hitze bereits zu spüren ist. Das sind für mich die besonders schönen, verheißungsvollen Momente. Alles ist möglich. Ich liebe es, durch die Stadt zu schlendern. Ich genieße das bayerische Lebensgefühl in den Biergärten. Freu mich über die herbe Freundlichkeit der Menschen hier. Ganz anders als in meiner Heimatstadt Changsha. Lass mich weiter treiben, vom Rhythmus der Stadt. Trunken und berauscht vom großen Glück der Freiheit."

Master Bin ist eine Serie ironischer 'Ego-Documents', in denen Zhao Bin verschiedene Posen und Positionen einnimmt. Die moderne Identität setzt sich aus verschiedenen Versatzstücken zusammen, die aus mehreren Kulturkreisen stammen. In der globalisierten Welt kann man sich vieler Denkmodelle bedienen und sie nach Belieben einsetzen oder auch neu zusammensetzen.

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Kunstwerk im Fokus

Ornella Reni: Descartes

Ornella Reni: Cartesio

Im 17. Jahrhundert siegt die Ordnung über das Chaos, die Regel über das Spiel und die Methode über den Zweifel. Der Mensch wird systematisch in den großen Schauspielen der Natur verortet. Die Rolle des Menschen als Zuschauer weitet sich aus zur universalen Beobachterposition. Dann ist er in der Lage, Ketten der Kausalität, Ketten der Wahrheit zu bilden. Descartes steht paradigmatisch für die mathematisch-geometrische Prägung des damaligen - und heutigen? - Weltbildes. Die Verinnerlichung des Autoritätsprinzips rückt den Menschen in die Rolle eines Künstlers, der seinen Körper, gleich einer Marionette, virtuos beherrscht. Dem philosophischen Konzept entspringt also endlich eine spezifische Handlungsstrategie, die sich zum gesellschaftlichen Raum in Bezug setzen lässt. Die Vorstellung von kontrollierten Leidenschaften beinhaltet die Idee der Kunst der beherrschbaren Masken.

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