Blick auf 2022 im artspace / Schaulager

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2021 war für artspce und  Schaulager unserer Galerie kein einfaches Jahr, aber die Unterstützung unserer Künstler, Freunde und Sammler, die wunderbaren, inhaltsreichen, gehaltvollen Gespräche, Diskussionen und die gelebte Freundschaft haben uns glückliche Momente geschenkt. Die notwendige Beschränkung auf den kleinen Kreis führte zu Ruhe, Tiefe und oft zu Innigkeit im Miteinander. Für all die Hilfe, die wir erfahren haben, sind wir dankbar und sie ist uns unvergesslich.

Aber jetzt geht es mit Begeisterung an die neuen Ausstellungen mit lange vertrauten Partnern und neuen Themen: Hier seien zunächst nur die Austellungstitel verraten: "Farben Europas" (Schaulager) und "15 Jahre Künstlerfreundschaft China - Deutschland" (artspace). Die Vorbereitungen laufen seit Weihnachten 2021, wir sind von beiden begeistert - mehr verraten wir inden nächsten Tagen. Bleiben Sie also gespannt - und bleiben Sie uns gewogen! Wir wünschen Ihnen jedenfalls allen ein glückliches, gesundes und ereignisreiches mit bereichernden Begenungen und (auch künstlerischen) Entdeckungen! (we)


Öffnungszeiten

Mittwoch bis Freitag: 11- 17 Uhr 
Samstag: 11-15 Uhr und nach Vereinbarung

Kontakt: 0941 - 70 21 94 und
Mobil 0170 - 31 80 748

Mail: wolf@erdel.de

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Kunstwerk im Fokus

Volker Pfüller: Nicht !!! vergessen Monster
DIN A6, Michtechnik auf Papier

"Fingerübungen" nennt Volker Pfüller die Serien von Zeichnungen im halben Schulheft-Format DIN A6. Was wie zufällig entstandenes Gedankenbild wirkt, wurde von ihm als eigenständiges Genre entwickelt und mit der Präzision und dem Fleiss, der sein Werk kennzeichnet , kontinuierlich produziert. Während der vieljährigen Lehrtätigkeit als Professor an den Kunsthochschulen Berlin und Leipzig, ebenso wie bei den Theaterprojekten fehlte oft die Zeit und die Ruhe zur malerischen Arbeit. Das kleine Format war hier die Möglichkeit, freie Stunden im Arbeitstag zu nutzen - und so entwickelte er ein Verfahren im Herstellungsprozess dieser "Fingerübungen", das seinem Qualitätsanspruch gerecht wurde. Die Blätter wurden systematisch gesammelt - aus Briefumschlägen, Packpapier, Notizbögen - und gelegentlich für die eigentliche Bildarbeit vorbereitet - durch Überstreichen, farbliches Bemustern, Überkleben, ebenso wie man bei der Vorbereitung einer Leinwand für ein Gemälde vorgeht. Die eigentliche Bildidee entstand dann auf einem Fundus solcher Mini-Leinwände, die in Zettelkästen geordnet vorlagen und geduldig auf ihre Entpuppung zum Bild warteten.

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