Neue Arbeiten von Zhao Bin im Kunstshop online

Bunte Studien zum Thema Melancholie

Galerie Erdel | Zhao Bin: HorizontZhao Bin: Horizont, Öl auf Leinwand, 60 x 90 cm, 2021

Im Kunstshop unserer Galerie können Sie in Ruhe die neuen Arbeiten des chinesischen Künstlers ZHAO BIN betrachten. 2021 schuf er in seinem Atelier in München eine Serie zum Thema des Zurückgeworfenseins auf sich selbst. Der Panda ist sein alter ego. Christian Muggenthaler nannte die Arbeiten in der Besprechung der Ausstellung in der Regensburger Zeitung am 5. November 2021  "Bunte Studien zum Thema Melancholie".

„Horizont“ heißt das dazugehörige Bild, das jetzt zusammen mit anderen höchst aktuellen Werken des chinesischen Malers Zhao Bin im Schaulager der Galerie Erdel der Öffentlichkeit präsentiert wird: Malerei mit immer mindestens zwei Ebenen der Bedeutung und einer Metaphorik, die sofort in den melancholischen Sog einer tiefen, müden, existenziellen Traurigkeit gerät, so als sei nicht nur diesem Panda in seinem Dasein sein Ziel abhanden
gekommen und als brenne sich alle Zukunft in ein unendliches, konturloses Blau fest, in das zu gehen sich vielleicht gar nicht wirklich lohnt.


Öffnungszeiten

Mittwoch bis Freitag: 11- 17 Uhr 
Samstag: 11-15 Uhr und nach Vereinbarung

Kontakt: 0941 - 70 21 94 und
Mobil 0170 - 31 80 748

Mail: wolf@erdel.de

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Kunstwerk im Fokus

Figurine zu "Kleiner Mann, was nun" (Hans Fallada) für das Theater Neustrelitz 2008, Mischtechnik, 29,5 cm x 21 cm

Der Roman war 1932 ein Welterfolg, weil die Geschichte des Angestellten Johannes Pinneberg und seiner Frau Lämmchen sensibel die Ängste und Hoffnungen der Menschen nachzeichnete. Fallada schildert die Not und die Schmerzen des Individuums aus der Innenperspektive der Betroffenen und lässt sich auf das Fragile, Ungesagte in seinen Figuren ein. Das Hoffnungspotential ist beängstigend groß angesichts der bitteren Enttäuschungen und Abstürzen ins Leere.

Das Schicksal des Johannes Pinneberg wird in poetischen Bildern erzählt. Fallada rückt es weg ins Märchenhafte und schafft so eine Verallgemeinerung des Einzelschicksals. Fallada schildert die Bedrohung der Männerwelt; Männer, die nur durch die Geduld der Frauen gestärkt werden. Die Frauen spielen eine aktive Rolle, sie stützen die Männer und damit das System.

Das Volksmärchen vom kleinen Mann lebt auch von den skurrilen Figuren, die das Panorama mit vielen Farben ausleuchten. Fallada hat aus einem großen Fundus an Erlebtem geschöpft und starke Typen gezeichnet, die haften bleiben. Fallada bekennt sich zum wunderbaren Chaos des Lebens, das er selbst auch geführt hat. Er zwingt das Leben nicht unter eine Doktrin.

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