In eigener Sache: Wer die Gegenwart begreifen möchte, will auch die Vergangenheit kennen.

Seit mehr als 20 Jahren beobachten wir die Entwicklungen der aktuellen Kunst-Bewegungen für die Galerie des Dr. Erdel Verlages in Regensburg am Fischmarkt 3 und am Schallern 4  - direkt am Ufer der Donau - und in freudiger Erwartung der schon jetzt geplanten zukünftigen Ausstellungen machen wir Sie gerne mit unserem Archiv der Verlagsseite bekannt: Sie erreichen es über das Haupt-Menü unter dem Punkt Kunstblog. Dort finden Sie in der rechten Spalte die Jahres-Einordnung unserer Beiträge - oder unter dem Hauptmenü-Punkt "Kunstblog" den Eintrag "Archiv" für die Beiträge über die länger zurückliegenden Jahre - unsere eigene kurze "Kunstgeschichte". Wir freuen uns über Ihr Interesse und auf Ihre Bekanntschaft / Ihr Wiedersehen in den kommenden Jahren. Bleiben Sie uns gewogen - sprechen Sie mit uns - und vor allem: Lassen Sie sich unsere kommenden Projekte /Ausstellungen nicht entgehen!

Ihr Team Dr. Antonia Kienberger & Dr. Wolf Erdel - gut gelaunt zu Ihren Diensten im Dienst der Kunst!

 


Öffnungszeiten

Mittwoch bis Freitag: 11- 17 Uhr 
Samstag: 11-15 Uhr und nach Vereinbarung

Kontakt: 0941 - 70 21 94 und
Mobil 0170 - 31 80 748

Mail: wolf@erdel.de

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Kunstwerk im Fokus

Ornella Reni: Descartes

Ornella Reni: Cartesio

Im 17. Jahrhundert siegt die Ordnung über das Chaos, die Regel über das Spiel und die Methode über den Zweifel. Der Mensch wird systematisch in den großen Schauspielen der Natur verortet. Die Rolle des Menschen als Zuschauer weitet sich aus zur universalen Beobachterposition. Dann ist er in der Lage, Ketten der Kausalität, Ketten der Wahrheit zu bilden. Descartes steht paradigmatisch für die mathematisch-geometrische Prägung des damaligen - und heutigen? - Weltbildes. Die Verinnerlichung des Autoritätsprinzips rückt den Menschen in die Rolle eines Künstlers, der seinen Körper, gleich einer Marionette, virtuos beherrscht. Dem philosophischen Konzept entspringt also endlich eine spezifische Handlungsstrategie, die sich zum gesellschaftlichen Raum in Bezug setzen lässt. Die Vorstellung von kontrollierten Leidenschaften beinhaltet die Idee der Kunst der beherrschbaren Masken.

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