Hasso von Henninges: Poesie der einfachen Dinge

Hasso von Henninges
Zeitungen

12.5. – 12.6.2016

Eröffnung der Ausstellung im Galeriehaus Nord in Nürnberg am Mittwoch, 11. Mai 2016, 19 Uhr

Es sprechen Margit Mohr (Galeriehaus Nord), Anni Sziegoleit (Kunstverein Hof) und Ralf Sziegoleit (Kulturjournalist Frankenpost).

Hasso von Henninges machte sich mit Konkreter Malerei und mit Farbinstallationen in sakralen Räumen einen Namen. In seiner neuen Werkgruppe befasst er sich mit einem "kunstfernen" Material: mit Tageszeitungen. Sie werden in großflächige, monochrome Wandobjekte umgearbeitet, die einen Dialog mit ca. 180 bemalten Einzelseiten eingehen, die bodenfüllend zu einem flirrenden Farbmeer ausgelegt sind. In der raumgreifenden Installation werden Zeitungen zu einer "Poesie der einfachen Dinge".

Hasso von Henninges Ausstellung Galeriehaus Nord 2016

Galeriehaus Nord
Wurzelbauerstr. 29
90409 Nürnberg
Telefon: 0911 - 55 33 87

Cinescultura Regensburg startet in 2 Wochen mit hochrangigem Programm!

Das Programm des diesjährigen cinEScultura - Festivals wurde heute im Parkhotel Maximilian vor regionaler und überregionaler Presse vorgestellt.

Für das Film- und Kulturfestival, diesmal mit dem Regionalschwerpunkt Katalonien und dem Gastland Nicaragua, wurde Kiko Veneno verpflichtet. Er ist der herausragende Protagonist des progressiven Flamenco. 2009 verlieh ihm das spanische Kultusministerium die Goldmedaille für Schöne Künste, 2012 den Nationalpreis für aktuelle Musik. Insgesamt 30 Filme werden gezeigt, viele vom Institut für Romanistik der Universität Regensburg mit deutschen Untertiteln versehen und in dieser Form erstmalig präsentiert. Darüber hinaus Ausstellungen, Kolloquien, Lesungen, Vorträge. Für fast einen Monat ein herausragendes kulturelles Angebot in der Domstadt. Save the date(s)! Genaue Informationen: www.cinescultura.de

Das Team hinter dem Festival (von links nach rechts): Dr. Antonia Kienberger, Isabel Köhler Crespo, Prof. Ralf Junkerjürgen, Festivalleiter Pedro Álvarez Olaneta, Kinounternehmer Richard Kattan

GJ Lischka: Present Mind

12. April −3. August 2014

In der ZKM_Medialounge und auf dem ZKM_Museumsbalkon

Eröffnung: Fr, 11. April 2014, 19.00 Uhr

Den Griechen verdanken wir die Erkenntnis, dass „sein“ auch immer „gegenwärtig sein“ bedeutet. In der Parmenidischen Sehnsucht nach der „Erkenntnis des Seienden“ kann „sein“ auch die Bedeutung von „wahr sein“ annehmen.

Der in Bern lebende Künstlerphilosoph Gerhard Johann Lischka arbeitet auf dem Feld der Kultur unter diesen Prämissen. Deshalb trägt eine Ausstellung über sein Wirken den Titel Present Mind. Er findet und schafft Schnittstellen, aus denen sich ein komplexes Netzwerk von Gedanken, Bildern, Schriften und Personen entspinnt: die Lischka-Konstellation, die von Jean Baudrillard über Niklas Luhmann und Vilém Flusser bis Paul Virilio, von James Lee Byars über Marina Abramović und Jürgen Klauke bis Andy Warhol reicht.

Als Autor und Herausgeber, als Vortragender und Veranstalter von Symposien, als Künstler und Kurator von Ausstellungen, als Schöpfer von Fernsehfilmen und Moderator, als Editor von Video-DVDs und vieles mehr ist er Erzeuger und Zeuge, Sender und Empfänger, Detektiv und Archivar, Verwalter der Vergangenheit und Gestalter der Gegenwart − immer im Modus des Denkens.

In dem aus Anlass der Schenkung seines Archivs und seiner Bibliothek organisierten Ausstellungsprojekt erinnert Lischka daran, dass Kultur nicht nur Speicherung, sondern auch Umschreibung, nicht nur Überlieferung, sondern auch Überschreitung bedeutet.

Vom Rhythmus in der Gegenwartskunst

Rhythmus ist das große Thema, dem das Kunsthaus Aargau vom
18. Mai bis zum 11. August 2013
eine Ausstellung unter dem Titel "Rhythm in it" widmet.

Die internationale Gruppenausstellung zeigt Werke von 37 Künstlerinnen und Künstlern und bietet anregende und überraschende Einblicke in ein Thema, das nicht nur in der Musik, sondern auch in der bildenden Kunst zentral ist. Kinetische Kunst sowie Film- und Videoarbeiten zeigen Bewegungsrhythmen, weitere Werke sind akustisch erfahrbar oder fokussieren auf zeitliche Rhythmen die den Tagesablauf oder das Wechselspiel von Werden und Vergehen.Ausgewählte Rückgriffe ins frühe 20. Jahrhundert thematisieren formale Rhythmen als ein wesentliches Motiv der Moderne, dessen ungebrochene Aktualität im Dialog mit zeitgenössischen Positionen besonders zur Geltung kommt.

Zur Eröffnung erscheint ein umfangreicher, reich bebildeter Katalog: Rhythm in it. Vom Rhythmus in der Gegenwartskunst, hrsg. von Madeleine Schuppli und Aargauer Kunsthaus, Aarau. Mit Essays von Roman Brotbeck, Bern, Roman Kurzmeyer, Basel, Thomas Macho, Berlin und Madeleine Schuppli, sowie mit Kurztexten weiterer Autoren/innen zu allen beteiligten Kunstschaffenden und ausgestellten Werken. Verlag Edizioni Periferia Luzern/Poschiavo 2013, D/E, ISBN 978-3-906016-21-4, CHF 54.– / Für Mitglieder des Aargauischen Kunstvereins CHF 46.–

Eröffnung der neuen Ausstellung am 19. April 2013


(Foto: A. Kienberger)

Fernando de la Jara schreibt in seiner Biographie: "Es ist nicht im Jahr 1948 in Lima, als Fernando de la Jara geboren wird, es ist auch keine Kunstakademie, in der er malen lernt, sondern er wird geboren und lernt mit jedem Bild, das er verwirklicht. Es gibt keine bessere Biografie für einen Maler als sein eigenes Werk."

Dieses Werk wird heute von renommierten Galerien in Lima (Peru), Miami (USA) und Paris (Fr) vertreten. Viele seiner Werke befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen in Nord- und Südamerika und in Europa. Seine Plastik "Minerva" für die Max-Planck- Gesellschaft steht im Hofgarten in München. Im Rahmen des Regensburger Kulturfestivals "cinEScultura" ist es uns durch Vermittlung des peruanischen Generalkonsulats in München gelungen, Fernando de la Jara für eine Ausstellung in der Galerie am Fischmarkt zu gewinnen.

Zur Eröffnung am Freitag, den 19. April 2013 um 20 Uhr wird Fernando de la Jara anwesend sein. Julio Walter Negreiros Portella, Generalkonul der Republik Peru in München wird in Leben und Werk des Künstlers einführen. Danach gibt es Gelegenheit zum Gedankenaustausch mit dem Künstler bei einem Glas des peruanischen Nationalgetränkes Pisco Sour, importiert und kredenzt vom peruanischen Generalkonsulat.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und einen spannenden Abend!

Fernando de la Jara im Atelier (Foto: Erdel Verlag, April 2013)

Hasso von Henninges: "5 Farben" im Museum der Wahrnehmung in Graz

Hasso von Henninges hat ein sensibles Raumempfinden und ein wunderbares Gespür, Farbe und Raum zueinander in Beziehung zu setzen.


Ausstellung 300 Farbfelder 2011/Galerie Dr. Erdel (Foto: Patrick Reinig)

Aktuell stellt Hasso von Henninges im MUWA museum der wahrnehmung graz aus. Die Farbreihe "5 Farben" ist ganz auf den oktogonalen Ausstellungsraum abgestimmt. 60 Bilder, angeregt durch das Gedicht du blau von Eugen Gommringer, verselbständigen sich und interagieren miteinander: Jeweils drei der fünf Farben treten von Bild zu Bild in Dialog. Nur Farbe, sonst nichts. Drei waagerechte Streifen, deren stets gleiche Breite die Konzentration auf die Farben intensiviert.

Das systemische Projekt - für jede der 60 theoretisch möglichen Farbkombinationen wurde eine Bildtafel erstellt - wurde nach dem Zufallsprinzip gehängt.

Eine sehenswerte Ausstellung!
Eröffnung: 13. April 2012 um 19:30
zu sehen täglich außer Dienstags bis 14:00 - 18:30 bis 31. August 2012

Baldreit-Stipendium

Die Stadt Baden-Baden vergibt zum 01. November 2010 das Baldreit-Stipendium 2010/11.

Bewerben können sich Schriftsteller/innen, Bildende Künstler/innen und Komponist/innen.

Die Stadt Baden-Baden stellt der/dem Stipendiaten/in eine Atelierwohnung in der Innenstadt mietfrei zur Verfügung. Die Stadtsparkasse Baden-Baden zahlt ein monatliches Stipendium in Höhe von 760 Euro und einen Zuschuss von 60 Euro zu den Mietnebenkosten.

Bewerbungen bitte bis 31. Mai 2010 an

Stadt Baden-Baden

Baldreit-Stipendium
Marktplatz 2
76530 Baden-Baden

Telefon: 07221/93-2007 oder -2006

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