Dr. Erdel Verlag - Kunstshop

Kunst braucht Kennerschaft

Die Informationen im Shop bieten dem Sammler hierfür die unverzichtbaren Informationen. Zum Werk und zum Lebensweg des Künstlers. Kompakt und vollständig.

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Galerie und Kunstshop ergänzen sich: Die angebotenen Werke haben sich in Galerieausstellungen schon bewährt. Für uns und für die kenntnisreichen Freunde und Sammler der Verlags-Galerie.

Kunst sammeln - Kultur gestalten

Kauf und Besitz von Kunstwerken ist eine Begegnung mit der eigenen Person. In den Werken, die uns anziehen und die wir besitzen wollen, lernen wir uns selbst kennen. In der Auseinandersetzung mit einer Skulptur oder einem Bild, mit dem wir viele Jahre zusammenleben, gewinnen wir im Idealfall nicht nur eine Ansicht, sondern auch Einsicht.

Das Sammeln von Kunstwerken gestaltet aber nicht nur die eigene Lebenskultur. Durch den Kauf eines Werkes unterstützen wir einen bestimmten Künstler und geben ihm die Möglichkeit und die Ermutigung zur Weiterarbeit. Durch Kunstinteresse ensteht eine kulturelle Umgebung. Das ist nichts Elitäres, sondern eine Lebensführung in der Gestaltungswillen, Spiel und Verantwortung bereichernde Antriebe sind.

Für Sie offen!

artspace Erdel Fischmarkt 3

Jeden Werktag gerne nach Absprache.

Jour Fixe: Mittwoch 16-19 Uhr

Schaulager Am Schallern 4
Auch jederzeit gerne nach Absprache.

E-Mail wolf@erdel.de
Tel. +49 941.70 21 94
Dr. Wolf Erdel +49 170.31 80 748
Dr. A. Kienberger +49 175.89 19 572

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Im Fokus

Volker Pfüller: Figurine zu "Der Diener zweier Herren" (Carlo Goldoni) am Theater Erfurt 2000, Mischtechnik, 41,8 cm x 30 cm, 650 Euro

"Inmitten meiner Arbeiten und Beschäftigungen stört mich ein Brief aus Venedig auf und bringt mein ganzes Blut und alle meine Lebensgeister in Aufruhr - ein Brief von Sacchi. Er war nach Italien zurückgekehrt, hatte erfahren, dass ich in Pisa sei, und bat mich um ein Lustspiel; ja, er teilte mir gleich den Stoff mit, den ich, ganz frei meiner Phantasie folgend, bearbeiten sollte.

Welch eine Versuchung für mich! Sacchi war ein ausgezeichneter Schauspieler, das Theater war meine Leidenschaft gewesen; ich fühlte in mir die alte Liebe aufkeimen, dasselbe Feuer, dieselbe Begeisterung wie einst. Den Stoff, den er mir vorschlug, was "Der Diener zweier Herren". Ich sah, wie ich die Handlung des Stückes und den Hauptschauspielers am besten verwenden konnte; es juckte mich in allen zehn Fingern, mich wider einmal an einem Stück zu versuchen.

Ich wusste nicht, wie ich es anstellen sollte ... Die Prozesse, die Klienten kamen in Mengen ... Aber mein armer Sacchi ... Ach was, nur noch dieses eine Mal ... Aber nein ... Aber ja ... Kurz und gut, ich schrieb, ich antwortete, ich sagte zu.

Am Tag arbeitete ich für das Gericht und in der Nacht für das Theater; ich beendete das Stück und schickte es nach Venedig - niemand weiß etwas davon, nur meine Frau war eingeweiht, hatte sie doch soviel zu leiden wie ich; ach, ach, ich durchwachte Nächte." (Carlo Goldoni: Geschichte meines Lebens)

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