Italienische Reise - Die Skulpturen

Plana, Sommer 2009 - Garten vor dem Atelier Tilo Ettls (Foto: Erdel Verlag)

Dr. Helmut Hein schreibt in der Kritik zur Ausstellung "Die Italienische Reise" in der Mittelbayerischen Zeitung vom 8.9.09: "Wer bei Tilo Ettl nur das „Feine“ sehen will, der täuscht sich (über ihn; und das, was er zeigt). Es gibt immer auch das „Grobe“; etwa die groben Leinwände, ... oder den groben Granit, dessen sperrige Struktur sichEttls Bildhauerarbeiten der Form widersetzt. Die pure Materialität – der ästhetischen Medien, aber auch des Lebens – die nie vollständig wegzuarbeite ist, bleibt stets Teil der Sprache der Kunst." Damit ist kongenial eines der Elemente beschreiben, die den Reiz der Arbeiten Tilo Ettls bestimmen: Die Kraft seiner Arbeiten, die aus der Spannung zwischen Gegenstand, Material und künstlerischer Bemächtigung erwächst - stets getragen durch die perfekte handwerkliche Beherrschung.

Alle hier abgebildeten Skulpturen sind, wenn nicht anders vermerkt, aus dem in der Nähe von Plana vorkommenden böhmischen Granit gefertigt, der mit seiner Körnigkeit und lebhaften Farbstruktur den Figuren eine verblüffende Leichtigkeit schenkt.

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