Avantgardekunst in der DDR

Pop Art statt Arbeiter- und Bauernromantik

Der Künstler Hans Ticha, Jahrgang 1940, malte diese und andere Bilder für sich und stellte sie vorsorglich mit dem Gesicht zur Wand. Sie durften das Berliner Atelier verlassen, zumindest nicht vor dem Fall der Mauer. Eine Selbstvergewisserung und zugleich ein stiller Protest im Land der grauen Funktionäre und hochtrabenden Vorgaben an die Kunst. Hans Ticha steht für die frechen, eigenwilligen, auch kritischen Gegenwelten.

Aus Sicht der DDR-Oberen wie auch der mit vielen Medaillen dekorierten Staatsmaler war diese Kunst der böse Untergrund, für Künstler wie Ticha dagegen der einzig denkbare ästhetische Weg. Am Beispiel dieser und anderer Biographien erzählt Niels Beintker eine Geschichte der anderen Kunst im Sozialismus, eine Geschichte der malenden, zeichnenden, druckenden Rebellen.

Sendung Nachtstudio, Dienstag, 23.5. | 20:03 Uhr | Bayern 2
Podcast

Räumungsverkauf Galerie Walu

Die Galerie Walu in Zürich (wir berichteten an dieser Stelle schon mehrfach über Walu - fine african art) ist sicher eine der wichtigsten Gelerien für Afrikanische Kunst. Nun steht dort ein Umzug ins Haus und damit verbunden ein weitgehender Räumungsverkauf. Hierzu erreicht uns heute eine Mitteilung des Galeristen Jean David, die wir nachfolgend weitergeben. Das könnte für Freunde hochwertiger Grund genug für einen Frühjahrsausflug nach Zürich sein, um in dieser Jahreszeit Kunst- und Lebensgenuß auf das Schönste zu verbinden und vielleicht auch ein Schnäppchen nach Hause zu bringen. Hier der Inhalt der Mitteilung:


Liebe Freunde der Galerie
Sie haben in letzter Zeit wenig von uns gehört, obwohl oder gerade weil sich viel ereignet hat.
Hier also das Wichtigste in Kürze: die Gründer der Galerie, meine Eltern Denise und René David, sind in den Jahren 2011 und 2015 verstorben, und ich habe mich von meiner Frau Jane getrennt.
Diese einschneidenden Ereignisse sind verständlicherweise nicht ohne Spuren geblieben, und die Galerie Walu war deshalb vorübergehend wenig aktiv.
Das 2016 vorläufig bezogene Lagerhaus an der Baslerstrasse in Zürich wird demnächst abgerissen, und es steht damit gezwungenermassen erneut ein Umzug vor der Tür. Im Juli werden wir die Galerie an einem neuem Ort wiedereröffnen; mehr dazu in Kürze.
Aus diesen Gründen liquidiert die Galerie Walu den grössten Teil des Lagers.
Zum Verkauf stehen ab sofort über 1'000 Objekte, Schätze aus den letzten 30 Jahren, vom Goldgewicht über Schmuck, Stühle, Liegen, Masken, Instrumente, Prunk-Waffen, Figuren, Terrakotten und Textilien bis hin zur begleitenden Literatur.
Dies wird der grösste Lager-Verkauf Afrikanischer Kunst, den wir je durchgeführt haben. Verpassen Sie diese Gelegenheit auf keinen Fall.
Ich freue mich auf Ihren baldmöglichsten Besuch und verbleibe bis dahin mit herzlichen Grüssen,
Jean David

© 2017 Galerie Walu | Baslerstrasse 71 | 8048 Zürich
Phone: +41 44 280 20 00 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Antonia Kienbergers nahe und weite Welt um den artspace am Fischmarkt 3

Dr. Antonia Kienberger (Foto: Erdel Verlag)

Neues vom Fischmarkt3: Dr. Antonia Kienberger, Partnerin des Dr. Erdel Verlages, Kuratorin und Pressesprecherin einer stattlichen Anzahl von Ausstellungen im artspace am Fischmarkt, war Peter Lang im Kulturjournal Regensburg Mai 2015 ein zweiseitiges Feature wert.

Die andere Seite

Spiegel und Spiegelungen in der zeitgenössischen Kunst

18. Juni bis 12. Oktober 2014

Unteres Belvedere, Orangerie, Prunkräume und Kammergarten
Rennweg 6a
A-1030 Wien

Die Symbolkraft des Spiegels: Motiv, Metapher und Artefakt in der zeitgenössischen Kunst

Mit der Ausstellung «Die andere Seite - Spiegel und Spiegelungen in der zeitgenössischen Kunst» beleuchtet das Belvedere vom 18. Juni bis 12. Oktober 2014 unterschiedliche ästhetische und symbolische Aspekte der reflektierenden Fläche. Der Spiegel hat eine große kunst- und kulturgeschichtliche Bedeutung, aber auch eine jahrhundertealte Tradition als magisch-symbolisches Objekt. In manchen antiken Kulturen galt er als Abbild der Seele, in der Kunst des europäischen Mittelalters stand er sowohl für Keuschheit, Vergänglichkeit, Sinnenfreude als auch für Putzsucht, im Barockzeitalter wiederum war er Symbol der Vanitas - der Vergänglichkeit allen menschlichen Strebens.

Medium der Selbstwahrnehmung

Der Spiegel ist ein Medium der Selbstwahrnehmung und der narzisstischen Selbstverdoppelung, zugleich aber auch eine Pforte, die in ein Paralleluniversum oder eine andere Seinsmodalität führt - Alice hinter den Spiegeln als Möglichkeit der Bewusstseinserweiterung. Die Beliebtheit des Spiegels in der zeitgenössischen Kunst hat mit dessen vielfältigen und durchaus auch paradoxen und widersprüchlichen metaphorischen und wahrnehmungspsychologischen Bedeutungen zu tun, wie die von Edelbert Köb und Thomas Mießgang kuratierte Schau in der Orangerie, in den Prunkräumen und im Kammergarten zeigt.

Das Wesen des Spiegels als Medium der Selbsterkenntnis, der Selbsterschaffung, der Selbstzerstärung ist in vielen philosophischen und psychoanalytischen Texten herausgearbeitet worden. Sigmund Freud leitet seine Theorie der Melancholie vom Spiegel des Narziss ab, Jean-Paul Sartre sieht die Entstehung des Selbstbewusstseins im Blick des Anderen begründet. Am weitreichendsten, vor allem im Hinblick auf Kunstproduktion und Kunsttheorie, war jedoch Jacques Lacans berühmter Aufsatz «Das Spiegelstadium als Bildner der Ich-Funktion». Der französische Analytiker und Philosoph beschreibt darin, dass sich die bis dahin disparate Identität eines Kleinkindes über die zentrierende Kraft des Spiegelbildes konstituiert, indem das Kind sein eigenes Bild freudvoll erkennt.

Identität und Alterität

Das Andere im Spiegel ermöglicht die Wahrnehmung eines Ichs, und gerade diese Spaltung zwischen Ich und dem Anderen wird zur Ursache eines identifikatorischen Prozesses. «Der Mensch hat immer versucht, sich zu spalten, um sich zu erkennen», schreibt Michelangelo Pistoletto in «Die berühmten letzten Worte». Das Wiedererkennen des eigenen Bildes im stehenden Wasser und im Spiegel ist vielleicht eine der ersten wirklichen Halluzinationen, denen der Mensch begegnet ist.

Darüber hinaus wirkt der Spiegel als Membran zwischen der realen und einer virtuellen Welt Michelangelo Pistoletto, «Die berühmten letzten Worte», zit. nach Jochen Poetter (Hg.), Michelangelo Pistoletto (Ausst.-Kat., Staatliche Kunsthalle Baden-Baden, 8.10.-27.11.1988), Baden-Baden 1988, S. 36. und bringt in einer zunehmend säkularen Zeit die Ebene der Transzendenz und der Magie ins Spiel, ohne die Religion zu bemühen. Liz Larners geisterhaft spiegelnde «Ref/ector Wizards» stehen in der Ausstellung exemplarisch dafür. Schließlich ist der Spiegel auch ein Medium der narzisstischen Selbstüberhöhung, die in unserer Zeit der Castingshows, Modelwettbewerbe und oftmals inhaltsleeren TV-Talkrunden zu einer gesellschaftlichen Leitidee wurde gewissermaßen eine Neuauflage des barocken Vanitas-Motivs als Vanity-Projekt.

Davon erzählen in der Ausstellung die aus den hedonistischen Milieus der Selbstverschwendung geliehenen Discokugeln von John Armleder ebenso wie die mit Spiegelelementen dekorierten Supermodels von Pierre Bismuth. Reflektierende Flächen sind in der zeitgenössischen Kunst somit nicht nur ästhetische Artefakte, sondern Instrumente der gesellschaftlichen Durchdringung und der Welterkenntnis, die einen Satz beglaubigen, den Joseph Beuys 1972 formuliert hat: Das Gehirn sei ein Reflexionsorgan so hart und blank wie ein Spiegel.

Die Kuratoren: Edelbert Köb und Thomas Mießgang

Die Ausstellung: Skulpturen, Installationen, Fotografien, Videos und Filme von Lufs Antunes Pena, John Armleder, Arthur Lemon, Pierre Bismuth, Jean Cocteau, Ira Cohen, Elmgreen & Dragset, Douglas Gordon, Markus Hofer, HORST, Joan Jonas, Birgit Jürgenssen, Anish Kapoor, Brigitte Kowanz, Elke Krystufek, Hans Kupelwieser, Liz Larner, Louise Dahl-Wolfe, Bruno Peinado, Peter Basch, Norbert Pfaffenbichler, Michelangelo Pistoletto, Michael Schuster, Cindy Sherman, Gerold Tagwerker, Veit Harlan, Franz West, Markus Wilfling, Erwin Wurm, Heimo Zobernig.

Öffnungszeiten
Täglich 10 bis 18 Uhr
Mittwoch 10 bis 21 Uhr

T: 0043 (01) 79 557 0
E: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Leitlinien

Die Kunst des Zeichnens von Arnold Böcklin bis Richard Tuttle

7. Juni bis 31. August 2014

Vernissage: Fr 6. Juni 14, 18 Uhr

Bündner Kunstmuseum Chur

Eine Fläche, vier Ränder, ein Blatt Papier

Mit Linien, Formen und Strukturen versuchen Künstlerinnen und Künstler dieser Elementarien habhaft zu werden. Die Reflexion der bildnerischen Mittel gehört insbesondere zu den Grundlagen der konzeptuellen und minimalistischen Kunst um 1970. Das führte zu einer Neubewertung der Zeichnung, indem einerseits der Zeichnung ein besonderer Stellenwert in der künstlerischen Praxis der Zeit zukam und anderseits die Kunst des Zeichnens auch anderer Epochen neu bewertet wurde.

Die Ausstellung zeigt Zeichnungen amerikanischer Künstler aus den 1960er- und 1970er Jahren. Die Auswahl ist dabei weniger von kunstgeschichtlichen Zusammenhängen geleitet als vielmehr von visuellen Momenten, die nicht an Stelle historischer Kontexte treten, sondern komplementär zu ihnen erscheinen.

Offenheit als Leitmotiv

Aus dieser Perspektive ergeben sich überraschende Verbindungen über Zeiten und Räume hinweg. Die Offenheit gegenüber den spezifischen, jede einzelne Zeichnung bestimmenden bildnerischen Mitteln wird dabei zum Leitmotiv und gibt dem schauenden und dem wissenden Auge neue Nahrung. Vorgeprägte Einschätzungen werden relativiert und es eröffnen sich neue Sichtweisen.

Gezeigt werden Werke u.a. von Arnold Böcklin, Ferdinand Hodler, Félix Vallotton, René Auberjonois, Lucio Fontana, Eva Hesse, Sol LeWitt, Donald Judd, James Bishop, Richard Tuttle.

Postplatz
CH -7002 Chur
Telefon: 0041 (0)81 257 2868
Fax: 0041 (0)81 257 2172
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ausstellungstipp: Hasso von Henninges

Markierungen

im Münster von Heilsbronn

25. Mai bis 14. September 2014

1.508 Steine im Münster - Für die Installation im Mortuarium des Münsters hat von Henninges auf seine angestammten Malmittel verzichtet und sich für Naturmaterialien, für Steine, entschieden.


(Foto: Wolfgang Noack)

Das Mortuarium gehört zu den Grablegen im Münster. Die Steine belegen die ehemaligen Gräber. Sie nehmen die antike und jüdische Tradition auf, beim Besuch eines Grabes einen Stein zu hinterlassen. Zusammen mit Mitgliedern der Kirchengemeinde legte er – der LandArt verwandt – 1.508 unbearbeitete faustgroße Kieselsteine zu einem großen Bodenornament aus. Form und Größe orientieren sich an der Struktur der schräg verlegten Bodenplatten.

Das Steinornament bedeckt nahezu das ganze Mortuarium und betont diesen besonderen Ort als einen Bereich der Stille und Besinnung. Es wirkt streng, harmonisch und ruhig. Durch die unterschiedlichen Formen, Größen und Farben der Steine erscheint es zugleich lebendig. Der wechselnde Lichteinfall durch die hohen Südfenster und die damit verbundenen Schattenspiele sorgen für zusätzliche Dynamisierungen. Das Ornament ist für sich allein als ein Flächen- und Raumkörper eigener Art zu erleben, der den bisherigen Blick in das Münster verändert und neue Dialoge mit den historischen Kunstwerken eröffnet.

Eröffnung: Sonntag, 25. Mai 2014 11 Uhr im Münster

Im Münster und im Religionspädagogischen Zentrum Heilsbronn

Abteigasse 7 - 91560 Heilsbronn
Evang.-Luth. Kirchengemeinde Heilsbronn
In Kooperation mit der Stadt Heilsbronn

Öffnungszeiten
RPZ: 9 - 16 Uhr (Sonntag bis 12 Uhr)
Münster: 10 - 17.30 Uhr

Neuerscheinung: Große Monografie über Hélène de Beauvoir

Hélène de Beauvoir, Weggefährtin von Picasso, Matisse und Delaunay, fand in der schöpferischen Auseinandersetzung mit der Malerei des frühen 20. Jahrhunderts eine eigenständige Formensprache.

Kennzeichnend für Hélène de Beauvoir ist ihre hohe geistige Freiheit, die eine persönliche Begegnung mit ihr zu einem besonderen Erlebnis werden ließ. Diese Souveranität spiegelt sich auch in ihrer Malerei wider. Sie erweiterte die Ausdrucksmöglichkeiten der Stilepochen und erschuf poetische Interpretationen der Schöpfung voller Heiterkeit und Tiefe.

Blick ins Buch

Buchcover Sagner: Die Malerin Helene de Beauvoir

Im Frühjar 2014 erschien im Hirmer Verlag München eine sehr gelungene, umfangreiche, großzügig bebilderte, gut recherchierte und spannend zu lesende Monografie über die Künstlerin.

Herausgegeben von Dr. Karin Sagner, mit Beiträgen von Ludwig Hammer, Dr. Bernhard Lübbers, Margarethe Murtfeld und Dr. Karin Sagner

160 Seiten, 141 Abbildungen überw. in Farbe, 24 × 28 cm, gebunden, ISBN: 978-3-7774-2169-8, 34,90 Euro

Gefördert und unterstützt wurde diese Publikation von der bayerischen Staatsregierung und dem Förderkreis Hélènde de Beauvoir e.V. Besonderer Dank gilt Emilia Müller

Glasobjekte aus Ton gestaltet - in Glas geblasen

Glasobjekte aus Ton gestaltet - in Glas geblasen   Einladung zur Ausstellungseröffnung  am 18.5.14

Im Bildwerk Frauenau wird am 18. Mai 2014 die Ausstellung "Glasobjekte" eröffnet. Der Bitte von Frau Dr. Schrott zur Weiterleitung der Einladung kommen wir sehr gerne nach. Wer sich umfassender über die Ausstellung informieren möchte, hier der Link. Über Erwin Eisch und sein außerordentlich wichtiges Lebenswerk im Bereich des Studioglases finden Sie hier weitere Infos.

Einladung zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, 18. Mai 2014 um 11 Uhr im Foyer Glasmuseum Frauenau

Die Glasobjekte

Zweimal aus der Kugel geboren, so läßt sich die Entstehung der Glasobjekte beschreiben. Zuerst wurden aus Tonklumpen Skulpturen modelliert, von denen eine zweiteilige Gipsnegativform abgenommen wurde. Als zweite Kugel kam das heiße Glas hinzu, das, an der Glasmacherpfeife in die Form geblasen, zur gläsernen Skulptur wurde.

Die KünstlerInnen

In zwei Gruppen, jeweils sieben Tage lang, konnten Studierende der Westböhmischen Universität Pilsen zwischen Ende April und Mitte Mai im Rahmen des laufenden EU-Projekts des Bild-Werk Frauenau in den Werkstätten der Internationalen Sommerakademie Erfahrungen mit Glas als künstlerischem Medium sammeln.

Das Projekt

Unter dem Titel „Heißglasprojekt - Einrichtung und Etablierung eines Heißglas-Studios als Begegnungs- und
Innovationsplattform in bayerisch-tschechischer Kooperation“ läuft seit Anfang Dezember 2012 das Kooperationsprojekt zwischen der Pädagogischen Fakultät, Lehrstuhl für kulturelle Bildung, an der Westböhmischen Universität Pilsen und dem Bild-Werk Frauenau e.V als Lead Partner.

Die Ausstellung ist bis zum 13. September 2014 zu sehen.

Stroke Art Fair - trendig und chillig

Der Innenhof des Areals der Stroke Art Fair 2014 - poppige Farben und angenehm unaufgeregtes Genießen auf der Praterinsel

Ein bunter Mix von Medien, Farben, Stilen, (Preis-)Kategorien - das prägt die Stimmung auf der Stroke Art Fair in München, die gestern am 2. Mai nun schon ihren 5. Geburtstag feiern konnte. Stroke Art Fair - das bedeutet 10 Projekte in Berlin und München im kreativen Feld zwischen urban art, street art und Design.

Erich Stawicki - Berater bei der Galerie Cornelia Walter entwickelt Vermarktungsstrategien für Künstler

Da treffen Werbeleute und Eventmanager auf Galeristen wie beispielsweise im Team bei der Galerie Cornelia Walter, da freuen sich online Galerien über den persönlichen Kontakt zu Kunstbegeisterten und Sammlern wie bei dem sympathischen Auftritt der Online-Galerie Pablo & Paul aus München, die mit innovativen Ideen, ansteckender Begeisterung und einem ansprechenden Angebot wohl zu Recht die Unterstützung einer stattlichen Anzahl privater und öffentlicher Förderer finden konnte.

Gigantischer Touchscreen bei Pablo & Paul zur Auswahl der Kunstwerke

Auch Regensburger Kulturschaffende - soviel Lokalpatriotismus sollte erlaubt sein - sind leuchtend vertreten.

Galerie ART AFFAIR, Karl Krause und Sandra Beßenreuther

Galerist Karl Krause von der ART AFFAIR zeigte ein Angebot, das innerhalb der Messe den oberen Qualitätsrahmen markierte und war am zweiten Messetag angesichts des Besucheransturms nicht nur erstaunt, sondern auch schon ein bisschen erschöpft. Die Regensburger Künstler Stefan Fromberger, Stefan Birchenender, Rayk Amelang, Markus Grenzwürker, Katharina Ganslmeier, um nur einige zu nennen, waren teilweise mehrfach auf der Messe vertreten.

Messecafe auf der Praterinsel

Alles in allem: Eine Messe, die Kunst unaufgeregt und chillig präsentiert und damit vor allem ein junges Publikum anspricht, eine Frischzellenkur, die unserem Kulturbetrieb ganz bestimmt heilsam angedeihen könnte. Originale zum Preis von zwei Konzert-Eintrittskarten, bildende Kunst umrahmt von (Musik-)Events, entspannter Genuß ohne (künstlerische, pardon: künstliche) Patina.

Alle Fotos: Dr. Erdel Verlag

Kunstmesse Regensburg 2013

Die 1. Regensburger Kunstmesse findet vom 22. bis 24. November 2013 statt und wird vom BBK Ndb./Opf. e.V. veranstaltet.

Ort der Veranstaltung ist der Salzstadel an der Steinernen Brücke.

Auf 900 qm Ausstellungsfläche können 50 bayerische Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten zeigen.

Es werden auch zwei Publikumspreise vergeben. Der erste Platz ist mit 1000 Euro, der zweite mit 500 Euro dotiert.

Die Kosten für die Kojen betragen zwischen 175 € bis 250 €. Im Preis mitinbegriffen sind neben dem professionellen Messebau, eine Seite im Ausstellungskatalog, eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.

Bewerbung:

  • professionelle Künstlerinnen und Künstler aus allen Bereichen der bildenden Kunst mit Wohn- oder Ateliersitz im Freistaat Bayern
  • Bewerbungsformular
  • 6-10 aussagekräftige Werksfotografien in der Größe von mind. 10 x 15 cm bis max. DIN A4

Abgabetermin für Bewerbungen ist der 26. August 2013 (Poststempel)

Zum Bau des Museums der Bayerischen Geschichte

Baudirektor Hans Weber, Leiter des Staatlichen Bauamts, hatte den PresseClub am 23. Mai 2013 zur Präsentation der Entwürfe für den Bau des Museums der Bayerischen Geschichte eingeladen. Mehr als 250 Entwürfe waren eingegangen, auf 890 m Präsentationsfläche konnten die Arbeiten in den Räumen eines ehemaligen Möbelhauses begutachtet werden.

Baudirektor Weber im Gespräch mit (von links nach rechts) Wolfgang Brun (Donau-Post), Angelika Schüdel (Bayr. Rundfunk), Christine Schröpf (MZ)

Das Spektrum der Entwürfe aus mehr als 15 Ländern war beeindruckend.

Aus einem Entwurf Ansicht von Norden

Dieser Entwurf greift das Motiv des Stadels an der Donaulände auf

Der Siegerentwurf von woernerundpartner planungsgesellschaft, Frankfurt am Main, hier die Südseite mit Blick Richtung Donau. Die weiten offenen Flächen um das Kolpingshaus sind uns Regensburgern so nicht vertraut.

Baudirektor Hans Weber bei der Präsentation des Siegermodells

Das Preisgericht hebt hervor, daß „... Das ...Foyer ... durch seine transparente Gestaltung die Altstadt- mit der Donauseite .. " vebinde. Tatsächlich ist es das erste repräsentative Gebäude in Regensburg, das sich klar zum Donauufer öffnet und die Lage zum Fluß als Gestaltungselement ausspielt. Die Galerie am Fischmarkt freut sich jedenfalls schon jetzt auf den neuen Nachbarn am Donauufer! (Fotos: Erdel Verlag)

Konkrete Kunst aus der Türkei in Zürich

Das Museum Haus Konstruktiv holt als erste Insitution eine umfangreiche Ausstellung türkischer abstrakter, konkreter und konzeptueller Kunst in die Schweiz.

"Hot Spot Istanbul" heißt die Ausstellung mit Werken aus über sechzig Jahren. Das Museum Haus Konstruktiv hat sich zum Ziel gesetzt, sowohl die türkische Kunstgeschichte als auch die aktuelle türkische Kunst anhand ausgewählter Beispiele in den Brennpunkt zu stellen. Das Ausstellungsprojekt basiert auf einer engen Zusammenarbeit mit KünstlerInnen, Sammlungen und Privatpersonen, die das Museum massgeblich dabei unterstützten, dieses Ausstellungsprojekt zu realisieren.

Hot Spot Istanbul
6. Juni bis 22. September 2013
Eröffnung: 5. Juni 13, 18 Uhr

Haus Konstruktiv
Selnaustrasse 25
CH - 8001 Zürich
T: 0041 (0)44 21770-80
F: 0041 (0)44 21770-90
E: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
W: http://www.hauskonstruktiv.ch

Öffnungszeiten:
Di, Do und Fr 12 - 18 Uhr
Mittwoch 12 - 20 Uhr
Sa und So 11 - 18 Uhr

Tilo Ettl erobert die Museen!

Tilo Ettl (Foto: Erdel Verlag)

Vom 20.5.2012 bis zum 30.6.2012 ist die neue grosse Ausstellung von Tilo Ettl unter dem Titel "Malerei" im Museum Oberpfälzer Künstlerhaus Kebbel Villa in Schwandorf zu sehen. Helmut Hey, Oberbürgermeister der Stadt Schwandorf, begrüsst zur Ausstellung um 11:00 Uhr am Sonntag den 20.5.2012, Tilo Ettl wird um 14:00 Uhr durch die Ausstellung führen. Nähere Informationen: Oberpfälzer Künstlerhaus. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Ausstellung Museumsquartier Tirschenreuth 2010 (Foto: Erdel Verlag)

Nach der vielbeachteten Ausstellung im Museumsquartier Tirschenreuth (März 2010) nun die zweite Museumsausstellung des vielversprechenden Künstlers in kurzer Zeit. Restexemplare des zur Ausstellung in Tirschenreuth erschienenen Kataloges "Der Weg des Künstlers" sind noch bei uns im Verlag erhältlich.

Neuerscheinung: Theaterplakate von Volker Pfüller

Der 1939 in Leipzig geborene Volker Pfüller gehört zu den profiliertesten Plakatgestaltern, zunächst in der DDR, später dann in ganz Deutschland. Vor allem seine Arbeiten für das Theater wirkten stilbildend. Pfüller steht bewusst in der Tradition historischer Starplakate, wie sie besonders von Jo Steiner (1877–1935) vertreten wurden, und macht klassische Lithografien auf Stein oder Platte. Im Mittelpunkt seiner Plakate steht zumeist die Hauptfigur eines Stücks, dessen Charakter er zeichnerisch durchdringt und ihn dann – mittels Plakat – der Öffentlichkeit präsentiert. Indem Volker Pfüller der Hauptfigur des Stückes die Züge des Schauspielers verleiht, stellt er seine Arbeit bewusst in die Tradition des "Bildnis oder Starplakats", wie es um 1910 vor allem von Josef Steiner (1875-1935 geprägt wurde. Pfüllers Umgang mit diesem Genre stellt durch seinen Stil, die aufgeladene Farbgebung und emotionale Ausstrahlung einen eigenen Beitrag dar. (Quelle: Folkwang Museum)

Die Ausstellung des Deutschen Plakat Museums im Museum Folkwang zeigt noch bis zum 26. Juni 2011 Arbeiten, die seit den 1970er Jahren für Theater in ganz Deutschland entstanden, u.a. in Berlin, München, Stuttgart und Hamburg.

Flächen, die die Welt bedeuten
Theaterplakate von Volker Pfüller

Edition Folkwang / Steidl
Mit Texten von René Grohnert
Herausgeber: Museum Folkwang
80 Seiten mit zahlreichen Abbildungen in Farbe
Erste Auflage 2011
ISBN 978-3-86930-277-5

Preis in € 16,00 (im Museum Folkwang)
Ansichtsexemplar in der Galerie Dr. Erdel

Matinee mit Laura Konjetzky


Laura Konjetzky im Oberpfälzer Künstlerhaus Schwandorf (Foto: A. Kienberger)

Karl Aichingers Ausstellung auf drei Stockwerken im Künstlerhaus Schwandorf fand am 8. Mai 2011 einen fulminanten Abschluss. Laura Konjetzky spielte Tänze von Erik Satie, Frédéric Chopin, Erwin Schulhoff und Astor Piazolla. Ein umfangreiches sowie abwechslungsreiches Programm, das vom Publikum begeistert aufgenommen wurde.

Laura Konjetzky (*1977) studierte Klavier am Mozarteum Salzburg bei Christoph Lieske und an der Universität der Freien Künste Berlin. Es folgte ein Studium der freien Improvisation an der Musikhochschule Basel bei Walter Fähndrich. Sie erhielt in ihrer noch jungen Karriere bereits zahlreiche Preise, wie z.B. den Bayerischen Kunstförderpreis 2006. 2010/11 war Laura Konjetzky Stipenidatin im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia Bamberg.

Werke von Karl Aichinger können Sie noch bis zum 20. Mai 2011 in der Galerie Dr. Erdel besichtigen. Die Ausstellung schließt mit einer kleinen Feier, zu der Sie alle herzlich eingeladen sind.

Juan Luis Molero in der Galerie Hammer

Die Galerie Hammer präsentiert im Rahmen der spanischen Film- und Kulturwoche einen jungen spanischen Künstler. Juan Luis Molero, geboren 1970 in Córdoba, begann zunächst als Maler und Keramiker, doch merkte er bald, dass ihn die Dreidimensionalität am stärksten interessierten. Er arbeitet mit den vielfältigsten Materialien, doch am liebsten mit Holz und Metall. Meist beginnt Molero mit einem Rohmaterial, der Ausgang des Schöpfungsprozesses ist dabei noch völlig offen. Ausgehend von einer Idee, experimentiert Molero mit Proportionen und es entspinnt sich ein Dialog zwischen der wachsenden Skulptur und der sie umgebenden Raum.

Zu sehen ab Donnerstag, den 13. Mai 2010 ab 19 Uhr in der Galerie Hammer.


Kunst | Messe München 2009 - 17.- 25.10.09

Kunst Messe München 2006 - verlässliche Qualität in angenehmer Umgebung (Foto: Erdel Verlag)

Zum 53. Mal findet sie statt, nun in der Halle A1, neue Messe München im Oktober (17. - 25.10.2009). Immer ein gediegenes Angebot, natürlich auch im Bereich der jedes Jahr stärker gesuchten Münchner Schule. Heuer teilt sie sich den Herbstmonat mit 2 weiteren Messen (Fine Arts & Antiques 16. - 25.10., Post-Palais; und Kunst und Antiquitäten München, 17. - 25.10, Paulaner) , nächstes Jahr sind 4 Messen im Oktober geplant. Ob das die Sammler zum Einmieten in der Weltstadt mit Herz animiert oder einfach die Besucherfrequenz drittelt, bleibt abzuwarten.

 

 

Silvia Penide in der Galerie am Fischmarkt!

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=WQ_VeaRBGQc]

[youtube:420, 300]

Silvia Penide kommt am 18.6.09 im Rahmen der Spanischen Film- und Kulturwoche 2009 in die Galerie am Fischmarkt. Das Konzert feiert dabei die Ausstellung ihres galicischen Landsmannes Juan Fernando de Laiglesia, der ebenfalls anwesend sein wird. In den letzten ier Jahren ist Silvia Penide in ganz Spanien aufgetreten, außerdem hat sie viele andere europäische Bühnen erobert, z. B. in Italien und Kroatien. Einige sehen sie als Liedermacherin, andere als Solo-Popkünstlerin und wieder andere meinen, sie bewege sich zwischen experimenteller und elektronischer Musik.

Zur Ausstellung "400 lunas emocionadas" des Galiciers Juan Fernando des Laiglesia freuen wir uns, am 18. Juni, einen Tag nach der offiziellen Ausstellungseröffnung, ein Konzert mit Silvia Penide in der Galerie am Fischmarkt veranstalten zu können. Ermöglicht wurde dieses herausragende Ereigniss durch die Mithilfe des Forschungszentrums Spanien der Universität Regensburg, bei dem wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken. Beginn: 19:00 Uhr, Kartenreservierung (5 Euro) über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0941-702194

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Silvia Penide in der Galerie am Fischmarkt!

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[youtube:420, 300]

Zur Ausstellung "400 lunas emocionadas" des Galiciers Juan Fernando des Laiglesia freuen wir uns, am 18. Juni, einen Tag nach der offiziellen Ausstellungseröffnung, ein Konzert mit der bekannten galicischen Liedermacherin Silvia Penide in der Galerie am Fischmarkt veranstalten zu können. Ermöglicht wurde dieses herausragende Ereigniss durch die Mithilfe des Forschungszentrums Spanien der Universität Regensburg, bei dem wir uns an dieser Stelle schon herzlich bedanken. 10 Tage spanische Film- und Kulurwoche in Regensburg! Beginn des Konzertes: 19:00 Uhr, Kartenreservierung (5 Euro) über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0941-702194

Zur Veranstaltung >

Illustrationszyklus Schachnovelle von Volker Pfüller jetzt online!

Die letzten 5 Blätter der begehrten Original-Illustrationen zur Schachnovelle sind nun online - Anfragen werden nach der Reihenfolge des Post - Mail oder Telefoneingangs bearbeitet. > Zur Ausstellung

ART SHOW ZURICH 15. bis 17. Mai 2009



Über 50 Künstlerinnen und Künstler aus der Schweiz, Aserbaidschan, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Holland, Israel, Italien, Japan, Kolumbien, Österreich, Polen, Russland, Slowakei, Slowenien, Südkorea, Ungarn, Vietnam und den USA zeigen persönlich ihre Werke aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Fotografie und anderen Medien.
In der historischen Giessereihalle Puls 5 sind nicht Galerien vertreten, sondern die Künstler, die an eigenen Ständen ihre Werke dem kunstinteressierten Publikum präsentieren. Special Guest auf der Messe ist die international bekannte südkoreanische Künstlerin Minjoo Lee (Seoul) mit einer Retrospektive ihres Werkes. Minjoo Lee beschäftigt sich mit der sie umgebenden Gesellschaft. Wiederkehrendes Thema ist der Zusammenhang zwischen Krieg und Frieden ("Universal Resonance").
Ausserdem: Skulpturen-Sondershows.

Der Veranstaltungsort:
ART SHOW ZURICH 2009
Puls 5
Giessereistrasse 18, CH-8005 Zürich
In 8 Minuten mit dem Tram 4 vom Hauptbahnhof Zürich (Halt Förrlibuckstrasse)
Infoline: 076-332 24 36

Link: http://www.art-show-zurich.com/de

Künstlerin: Maria Isabel Parra, Kolumbien-Hong Kong/China
Titel: Serie "Ciclo de Mutaciones", Nr.1
Info: Mischtechnik auf Leinwand, 90x90 cm, 2007